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Keine Urheberrechtsabgabe auf Computer

Die Literar-Mechana verlangt seit Ende 2005 auf alle in Österreich verkauften PCs eine Reprografievergütung in der Höhe von € 21,60. Genau dieser Forderung hat der Oberste Gerichtshof OGH in einem noch nicht veröffentlichte Urteil vom 24. Februar dieses Jahres eine Abfuhr erteilt. (via Heise Newsticker)

Ubuntu-Linux als .exe-Datei

Die übermorgen erscheinende Version von Ubuntu Linux, der laut eigenen Angaben weit verbreitetsten Linuxdistribution, wird dem Windowsianer das Reinschnuppern in Ubuntu noch einfacher machen. Schon bisher konnte man das Betriebssystem von einer bootfähigen CD aus laufen lassen und sich so ein Bild von Linux machen. Mit der neuen Version wird man Ubuntu außerdem als Programm unter Windows laufen lassen können.

Außerdem wird Ubuntu 8.04 Hardy Heron wieder eine Long Term Support Version (LTS). Das bedeutet, dass die Serverversion zumindest fünf Jahre und die Desktopversion drei Jahre kostenlosen Support erhält.

(via)

Nachtrag am 25. 4.: Der Wubi Ubuntu-Installer wird unter Windows installiert. Jedoch wird Ubuntu später nicht (wie ich fälschlich verstanden hatte) als Programm unter Windows ausgeführt, sondern beim Bootvorgang kann das gewünschte Betriebssystem ausgewählt werden. Man benötigt nur keine eigene Partition auf der Festplatte für Ubuntu.

Grandstream GXP-2000

Vor einem Jahr habe ich mir das SIP Enterprise IP-Telefon Grandstream GXP-2000 bestellt. Mit diesem Telefon kann man in Verbindung mit einem VoIP Anbieter, wie zB meinem bevorzugten Sipgate (hatte bereits über den Anbieter berichtet), günstig bis kostenlos seine Anrufe in der ganzen Welt tätigen. Dazu ist nur ein Breitband- Internetanschluss und ein Router nötig.

Das Grandstream GXP-2000 sieht auf den ersten Blick wie ein normales Businesstelefon aus, wie es viele auch im Büro stehen haben. Allerdings eben nicht mit RJ11 Stecker für das normale Festnetz, sondern mit RJ45 für die Verbindung mir dem Internet.

Gespräche werden in guter Qualität wie mit einem herkömmlichen Festnetzanbieter geführt. Großer Vorteil: Grundgebühren sind viel günstiger oder gar nicht vorhanden. Mit anderen VoIP Teilnehmern kann kostenlos telefoniert werden. Gespräche in die ganze Welt werden oft günstiger als über das Festnetz der Telekom geführt.

Technische Details
Auf dem Gerät sind neben zwei RJ45 Buchsen, einer zum Verbinden mit dem Router und einer zum möglichen Verbinden mit einem weiteren PC, einige weitere Buchsen zu finden. So kann zum Beispiel auch ein Headset mit 2,5mm Klinkenstecker angesteckt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit weitere Extensions anzuschließen. Mehr dazu aber später. Strom erhält das Telefon entweder über über Netzteil oder PoE (Power over Ethernet).

Das Telefon kann mit bis zu vier verschiedenen VoIP Anbietern verknüpft werden. Das heißt Gespräche können über mehrere Anbieter empfangen und gesendet werden. (zB eine Rufnummer beruflich, eine privat,…) Die Konfiguration des Telefons läuft komfortabel über das Webinterface am Computer.

Das Display ist blau hinterleuchtet und zeigt alle wichtigen Details an. So findet man Datum, Uhrzeit, Name des Accounts, zugewiesene IP Adresse, usw.

Gespräche können normal über den Hörer oder über die eingebaute Freisprecheinrichtung, die sehr gut funktioniert, geführt werden. Außerdem können bis zu sieben Kurzwahltasten eingerichtet werden. Für weitere Kurzwahltasten, wie oben erwähnt, wird eine Extension angeboten.

Fazit: Das Grandstream GXP-2000 ist ein solides Telefon, das gefällt.