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Neujahrskonzert 2010

Michael berichtet, dass Otto Brusatti in einem derStandard.at Artikel das diesjährige Neujahrskonzert mit dem Dirigenten Georges Prêtre, mit einfach Worten gesagt, bescheiden fand.

Interessant wie verschieden die Menschen sind, denn ich empfand das Neujahrskonzert gerade im heurigen Jahr besondern schön. Die Musikauswahl war gelungen, der Dirigent Georges Prêtre wirkte sympathisch, die Kameraführungen waren toll, die Kommentare im ORF von Barbara Rett nett, der Kurzfilm in der Pause gut, beide Ballett Einlagen in den prunkvollen Räumlichkeiten toll, die Kleider von Modedesigner Valentino besonders extravagant und der eingespielte Film zur Donau schön.

Nun ich bin zwar kein Spezialist in Sachen klassischer Musik, aber mir hat das Neujahrskonzert gerade in diesem Jahr besonders gut gefallen. Ausgesprochen toll wie ein über 85-jähriger Mann noch so bei Kräften ist. Es war ein kurzweiliges Vergnügen für Ohren und Augen, wie es mir auch in nächsten Jahr gefallen würde.

Vapiano? Nein danke!

Letzten Samstag war ich, in netter Begleitung, im Vapiano in der Herrengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk. Nach diesem Besuch habe ich wieder festgestellt, dass dieses Lokal auch in Zukunft nicht zu meinen Favoriten zählen wird. Das Service lässt einfach zu wünschen übrig. Gegen 21 Uhr haben wir das Vapiano betreten. Ein Kollege, der bereits ca. eine Stunde früher gekommen war, war bereits wieder im Aufbruch.

Man muss wissen, das Vapiano ist ein Selbstbedienungsladen. Allerdings nicht Fastfood, sondern Slowfood. Und zwar nicht nur erst bei den Gericht, sondern das geht schon in der Schlage beim Warten auf das Essen los. Zuerst ist die Kollegin ihr Antipasti holen gegangen. Fünfzehn Minuten hat es zumindest gedauert, in dessen Zeit ich alleine am Tisch sitzen musste.

Dann habe ich mich auf den Weg zur Theke gemacht. Doch nun sollte es noch viel länger dauern. Zwei Pärchen sind in der Schlange vor mir gestanden. Bis diese Bestellungen endlich frisch zubereitet und verpackt waren, wartete ich bereits eine geschlagene halbe Stunde. Dann war auch ich endlich an der Reihe und ich durfte bestellen. Nochmals dauerte es 10 Minuten.

Warum es so lange gedauert hatte? Nun es war nur eine Kochstelle besetzt. Nur eine Köchin war kochend im Dienst, die sich außerdem durchgehend bei der Kollegin beklagte wie krank sie doch sei und eigentlich im Bett sein sollte. Vier andere Köche waren mit dumme Späße reißen und mit schimpfen über die Kollegen vom Vormittag beschäftigt. Einer von ihnen war die gesamte Zeit mit Soßen umschütten völlig ausgelastet.

Fazit: Das Vapiano ist ein Selbstbedienungslokal, in dem man sehr viel Zeit für „Essen holen“ aufbringen muss. Das gilt zumindest wenn man in den Abendstunden Hunger hat. Der Grund warum man mit Freunden, Bekannten und Kollegen unterwegs ist, nämlich die Unterhaltung und das Zusammensein, kommen viel zu kurz. Das Essen ist durchschnittlich und die Preise, verhältnismäßig zum Service, ordentlich hoch.

Brille Fielmann

Meine letzte Brille, und das ist schon wieder einige Jahre her, habe ich bei Fielmann gekauft. Nachdem, was ich letzten Samstag dort erlebt habe, kann ich nur sagen es war bestimmt die richtige Wahl. Kundenfreundlichkeit wird bei Fielmann auch bei langjährigen Kunden groß geschrieben. Konkret kam ich mit dem Wunsch, dass mir nur die schiefen Bügel wieder eingerichtet werden. Doch die Angestellte hat, nach kurzer Ansicht der Brille, mir auch gleich angeboten kostenlos die Auflageblättchen für die Nase zu tauschen, da die vorhandenen schon alt geworden waren. Am Schluss ihrer Arbeit war meine Frage, welche Brillenetuis sie den zur Wahl haben. Ich dachte dabei an kaufen, doch gleich wurde ich noch mit einem neuen Etui und Reinigungstuch beschenkt. Meine nächste Brille wird bestimmt wieder eine Fielmann sein.