Archiv der Kategorie: tierwelt

Zusammenspiel zwischen Google+ und Gmail

In den letzten Tagen habe ich mich im Facebook Konkurrenten Google+ mit den Circles und den dort zu findenden Freunden, die ich noch nicht zu meinen Kreisen hinzugefügt habe bzw. die sich auch noch gar nicht bei Google+ angemeldet haben (Ja, das soll es geben :-)) beschäftigt. Die dort ersichtlichen Personen kommen zum größten Teil durch mein Adressbuch, welches ich bei Gmail hinterlegt habe. Bei genauerer Betrachtung ist mir aufgefallen, dass mir hier teilweise Kontakte als „verwendet Google+ noch nicht“ angezeigt werden, obwohl diese Personen sehr wohl schon bei Google+ vorhanden und sogar in einem meiner Kreise zugeordnet sind.

Sieht man ins Gmail Adressbuch und sucht nach dem Kontakt, dann wird man feststellen, dass der Kontakt nun sowohl unter meine Kontakte als auch, und zwar ein weiteres Mal, unter weitere Kontakte angezeigt wird. Unter meine Kontakte findet man den Freund oder Bekannten mit allen Daten, so wie man es ursprünglich eingetragen hat. Unter weitere Kontakte findet man nur einen Hyperlink unter dem Punkt Profil. Zustande kommt dies nur bei Personen, von denen man als Kontakt keine Gmail (bzw. Googlemail) Adresse hinterlegt hat. Für die Registrierung zu Google+ ist nämlich zwingend ein Account bei Google nötig.

Wie führt man die Bereinigung durch?
Kopiert man nun den Hyperlink des Profils und löscht den Kontakt in Gmail unter weitere Kontakte und ordnet anschließend die URL dem korrekten Kontakt unter meine Kontakte wieder als Profil zu, dann wird man – zwar nicht sofort, aber nach kurzer Zeit – folgendes feststellen können: Der bereits bei Google+ registrierte Kontakt wird nicht mehr fälschlicherweise unter den Kontakten, die sich noch nicht bei Google+ registriert haben, angezeigt. Dafür muss man auch nicht die nicht bekannte Gmail Adresse der Person erfragen.

Wichtig zu beachten ist allerdings, dass durch das Löschen des Kontaktes unter weitere Kontakte die Person auch aus den Kreisen von Google+ verschwindet. Man muss diese Person also anschließend nochmals dem gewünschten Kreis zuordnen. Nicht funktionieren tut dies außerdem bei Personen, die sich bei Google+ mit einem anderen Namen, als dem im eigenen Gmail Adressbuch hinterlegten Namen, registriert haben. Alternativ dazu kann man auch zuerst die Profil Adresse des gefunden Kontakts im Adressbuch zur korrekten Person zuordnen und erst anschließend die Person zu einem der Kreise in Google+ hinzufügen. Als Profil Adresse versteht sich die URL bis inkl. der mehrstelligen Nummer, aber ohne des folgenden Wortes.

Nur weibliche Gelsen stechen zu

Was viele wahrscheinlich schon mal gehört haben, wird von der Zeit auch fachlich bestätigt. Nur die weiblichen Gelsen sind auf der Suche nach Blut und stechen zu.

[…] Wenn Mücken im Schwarm auftreten, handelt es sich in den meisten Fällen jedoch um liebestrunkene Männchen, die mit ihrem Tanzen und Summen Weibchen anlocken wollen. Mückenmännchen aber leben vegetarisch, sie ernähren sich von Pflanzensäften. Im Schwarm ist man also eher vor Stichen sicher.

Übrigens hat Stiftung Warentest den ganzen technischen Schnickschnack gegen die Plagegeister durchwegs als nutzlos bewertet.

Nonne mit Vogel

Heute Morgen in der S-Bahn sitzt eine Nonne. In der Hand ein dickes Tuch mit dem Kopf eines kleines Vogels herausschauend. Im ganzen Waggon hat man es freundlich fröhlich zwitschern gehört.

P.S.: Käfig war keiner dabei.

Zwitter spielen gerne Männchen

Heute begeben wir uns in die Tierwelt: Über 15 Prozent aller mehrzelligen Tiere sind Zwitter. Dazu zählen Regenwürmer, Schnecken und Nesseltiere. Professor Nico K. Michiels vom Zoologischen Institut in Tübingen hat diese Tiere näher erforscht und unter ihnen erstaunliche Brutalitäten entdeckt.

Während in der getrennt geschlechtlichen Tierwelt Männchen untereinander oft wahre Kunststücke vollbringen müssen um um ihre Weibchen erfolgreich zu werben, werden in der Zwitterwelt oft brutalste Kämpfe ausgetragen. Denn unter den Hermaphroditen möchte jeder gerne das Männchen sein. Scheinbar geraten „zweigeschlechtliche Individuen oft in die Sackgasse der Evolution“ wie Prof. Michiels meint.

Eigentlich könnten Zwitter sich einfach jeweils gegenseitig befruchten. Doch stattdessen tragen viele einen Kampf aus, der bei manchen Gattungen sogar bis auf Leben und Tod gehen kann. Alles nur um die eigenen Spermien abzugeben, aber die des anderen nicht aufnehmen zu müssen.

Hier einige Beispiele:

  • Eine gelb-rote Meeresschnecke versucht ihren Partner mit einer narkotisierenden Flüssigkeit ruhig zu stellen.
  • Regenwürmer hingegen spritzen ein Sekret in ihre Partner, welches dessen Gewebe auflöst.
  • Eine kalifornische Schnecke beißt dem Partner den Penis ab, damit dieser nur noch Weibchen sein kann.

Linktipp: Unter diesem Link steht der gesamte sehr interessante Artikel mit Bildern von Herrn Professor Michiels von der Universität Tübingen zum Nachlesen bereit.

Unter den folgenden Links befindet sich weiterer dazu passender Lesestoff: