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Vorbild England

Das oft lange Anstellen in Geschäften und Lokalen in Österreich ist schon recht mühsam. Vor allem dann, wenn mehrere Menschenschlangen an verschiedenen Kassen oder Kundenschaltern stehen und man sich mit fast 100%iger Sicherheit an der Reihe anstellt, an der man am längsten warten wird müssen.

England, das Land mit der zuvorkommenden Bevölkerung, hat es hingegen geschafft: In den Geschäften ist es üblich, dass immer nur eine Reihe vor allen Kassen zu finden ist. Drängeln ist hier völlig verpönt. Erst direkt vor dem Schalter oder der Kassa kommt die Aufteilung. Der nächste Kunde geht an den nächsten freien Schalter.

Ich finde dieses System sehr angenehm. Auch bei uns sollten alle Geschäfte diese Idee übernehmen. Egal ob es nun Billa oder Spar ist, McDonalds oder Burger King, H&M oder Intersport, Mobilkom oder irgendein beliebiges anderes Unternehmen.

Nur wenige Unternehmen in Österreich fallen mir auf die Schnelle ein, die ein solch faires System eingeführt haben. Einerseits gibt es hier den Wiener Flughafen in Schwechat. Zumindest im Terminal 1 gibt es, nach Flügen geordnet, je nur eine Schlange vor mehreren Check-In Schaltern. Nur die Business Class wird an einem eigenen Schalter priorisiert behandelt.

Außerdem, auch fair, bieten viele Ämter und neuerdings auch größere ONE Shops das System, dass man beim Betreten eine fortlaufende Nummer zieht und so jeder Kunde der Reihe nach betreut wird.

Gesundheit wünschen

JA oder NEIN?
In vielen aktuellen Knigges steht geschrieben, dass man heutzutage nicht Gesundheit wünschen soll, wenn jemand geniest hat. Bis vor wenigen Jahren war das jedoch üblich.
Aktuell sollte der Nieser sich entschuldigen. Jedoch sollte weder Gesundheit gewünscht, noch auf die Entschuldigung eingegangen werden.

Von klein auf habe ich gelernt Gesundheit zu wünschen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum diese wohlgemeinte Floskel aus unserer heutigen Zeit verschwinden sollte. Auch in Zukunft werde ich diesen guten Wunsch anbringen.