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Der Umstieg auf Windows 8

Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass der Umstieg von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 auf das neue Windows 8 sich viel komplizierter darstellt, als es der Umstieg auf das Betriebssystem OS-X von Apple je sein könnte. Ich kann nicht nachvollziehbar was sich Microsoft da nur dabei gedacht haben könnte.

Damit wird auch der heutige Artikel von Michael klar: Man muss entweder bereits ein Computer-Profi sein oder aber bereit sein zumindest viele Stunden (wenn nicht Tage) Zeit zu investieren, um einen Rechner halbwegs an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.

Für Menschen die den Computer als Hilfsmittel zur täglichen Arbeit (und nicht auch als Hobby) ansehen, ist die heutige Technik einfach viel zu komplex. Welche Hausfrau soll bitte wissen, dass es vielleicht an der Firewall Einstellung liegen kann, dass nach dem Betriebssystemstart der neue Wlan Drucker einmal druckt und dann als Offline präsentiert wird? Oder welcher Großvater hat einen Systemadministrator daheim, an den man sich laut den diversen Anleitungen immer wenden soll?

Fehlende Texte in iTunes

Wer iTunes auf dem Betriebssystem Windows benutzt, bei dem kann das folgende Problem auftauchen: Bei verschiedenen Texten (aber bei weitem nicht bei allen) im Programm, vorrangig bei Checkboxen und Einstellungsmöglichkeiten im Bezug zur iPhone- und iPad- Synchronisation, fehlen die Texte um zu wissen, was man denn überhaupt auswählt.

Im Apple Forum kann man zu diesem Problem einiges nachlesen. Der Fehler dürfte in den allermeisten Fällen am Betriebssystem Windows, nicht aber an iTunes, liegen. Denn es liegt fast immer an den Schriftarten bzw. der Registry. Auf Seite vier dieser vorhin genannten Diskussion findet sich der entscheidende Hinweis zur Homepage von Chris Pirillo, denn mit der Ausführung des dort angebotenen Registry Patches kann das Problem fast immer sofort behoben werden.

Apple Mac Kaufüberlegung

Seit längerer Zeit schon mache ich mir Gedanken darüber mir einen Mac zu kaufen. Einen zu besitzen und das so hochgelobte Betriebssystem kennen zu lernen würde mich tatsächlich sehr reizen. Viele Freunde und mehrere Bekannte besitzen ein so edles Gerät und die große Mehrzahl von ihnen ist völlig begeistert. Nicht einmal eine handvoll Leute dieses Kreises finden den Mac gleich gut oder schlechter als einen PC mit dem Betriebssystem Windows. Nur die wenigsten sagen, dass sich der Wechsel für sie nicht auszahlt oder ausgezahlt hat.

Doch ist es das wirklich wert auf einen Mac zu wechseln und für ein MacBook mit guter Ausstattung um die € 1.500 auszugeben, wenn man doch ein soweit gut funktionierendes Windowssystem hat? Ist es tatsächlich so, dass man sich mit Windows nur mit einem mittelmäßigem System zufrieden gibt, obwohl doch ein perfektes System mit Mac OS am Markt zu haben ist? Soll man wirklich umsteigen, obwohl man in der Firma auch weiterhin mit Windows arbeiten muss? Sind die Preise der Hardware für Macs wirklich fairer weise so teuer, obwohl Systeme mit ähnlichen Konfigurationen anderen Hersteller für Windows oft viel kostengünstiger sind? Oder soll man einen Wechsel erst in Erwägung ziehen, wenn ohnehin irgendwann ein neuer Hardwarekauf ins Haus steht?

Eine Entscheidung fällt mir echt nicht leicht. Schön wäre es einen Mac für einige Wochen (wenn möglich kostenlos) testen zu können. Doch ein Rent-A-Mac-Programm hat Apple nur für umsteigewillge Firmenkunden eingerichtet.

HTC Touch Diamond

Der Hersteller HTC hat heute sein neues Flaggschiff der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausstattung des Touch Diamond:

  • UMTS und GSM
  • Windows Mobile 6.1
  • 2,8″ Display mit VGA-Auflösung
  • 4GB interner Speicher
  • Wlan, Bluetooth
  • 3,2 Megapixel Kamera mit Autofocus
  • GPS mit vorinstalliertem Tomtom Navigator
  • RDS-Radio

Ubuntu-Linux als .exe-Datei

Die übermorgen erscheinende Version von Ubuntu Linux, der laut eigenen Angaben weit verbreitetsten Linuxdistribution, wird dem Windowsianer das Reinschnuppern in Ubuntu noch einfacher machen. Schon bisher konnte man das Betriebssystem von einer bootfähigen CD aus laufen lassen und sich so ein Bild von Linux machen. Mit der neuen Version wird man Ubuntu außerdem als Programm unter Windows laufen lassen können.

Außerdem wird Ubuntu 8.04 Hardy Heron wieder eine Long Term Support Version (LTS). Das bedeutet, dass die Serverversion zumindest fünf Jahre und die Desktopversion drei Jahre kostenlosen Support erhält.

(via)

Nachtrag am 25. 4.: Der Wubi Ubuntu-Installer wird unter Windows installiert. Jedoch wird Ubuntu später nicht (wie ich fälschlich verstanden hatte) als Programm unter Windows ausgeführt, sondern beim Bootvorgang kann das gewünschte Betriebssystem ausgewählt werden. Man benötigt nur keine eigene Partition auf der Festplatte für Ubuntu.

USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.