Schlagwort-Archive: sync

Adressbuch zwischen Apple und Google synchronisieren

Im Jänner letzten Jahres hatte ich darüber berichtet, dass die Synchronisierung des Adressbuches zwischen Macintosh und Google mittels Plugin aus dem Hause Apple nicht alle Daten übernimmt. Seit einiger Zeit werden nun endlich wieder auch die Geburtstage und Jahrestage der Kontakte vom Adressbuch am Mac in die Kontakte bei Gmail übernommen.

Wer möchte kann sich in weiterer Folge im Google Kalender die Geburtstage anzeigen lassen. Dazu muss man in den Einstellungen (in welche man über das kleine Zahnrad-Symbol in der rechten oberen Ecke innerhalb des schwarzen Balkens gelangt) unter der Rubrik Kalender auf in interessanten Kalendern suchen klicken. Dort angelangt muss auf die Rubrik Weitere geklickt und schlussendlich in der Zeile Geburts- und Jahrestage Ihrer Kontakte auf Abonnieren geklickt werden.

Macken zwischen Apple und Google

Wer seine Kontakte zwischen Apple und Google über die Apple Adressbuch eigene Funktion abgleicht und einmal auf die Idee kommen sollte, das Passwort bei Google zu ändern, der sollte nicht darauf vergessen dieses auch auf dem Mac zu aktualisieren. Mac OS X selber kann ansonsten selbstverständlich keine Synchronisation mehr durch führen. Wirklich störend daran finde ich, dass bei Vergessen die Synchronisationsfunktion keine Rückmeldung gibt. Auch nach Monaten gibt es seitens Apple Rechner keinen Warnhinweis, der auf das Problem hinweisen würde. Mit etwas Glück kommt man nur selber drauf.

Damit bin ich gleich beim zweiten Thema. Die Synchronisationsmöglichkeit finde ich Klasse. Allerdings funktioniert (zumindest derzeit) die Übernahme der Geburtsdaten der Kontakte von Apple auf Google nicht. Dieses Feld bleibt im Google Adressbuch leer.

Und dann wäre da noch das Probleme beim Synchronisieren von Personen, die im Apple Adressbuch mit den Feldern „Titel“ und „Namenszusatz“ gepflegt sind. Es kommt vor, dass im Google Adressbuch diese Personen dann nur mit doppelten Titel und Namenszusatz, aber ohne den eigentlichen Namen, zu finden sind. (Beispiel: Aus „Ing. Max Muster jun.“ wird manchmal „Ing. Ing. jun., jun.“) Also besser man verzichtet auf die Verwendung dieser beiden Felder. Mein Tipp ist die Information „jun.“ oder „sen.“, wenn diese bei Namensgleichheit benötigt wird, gleich beim Nachnamen hinzuzufügen.

Mein Wunsch an Mac OS X Lion

Für den Sommer 2011 hat Apple vor einigen Wochen die nächste große Version des hauseigenen Betriebssystems angekündigt. Mein Wunsch an Mac OS X Lion wäre, dass Apple eine Synchronisationsmöglichkeit einführt, die eine genauso einfache Synchronisation zwischen mehreren OS X Systemen (zB zwischen iMac und MacBook) einführt, wie es derzeit schon zwischen einem OS X System (zB iMac oder MacBook) und einem iOS System (zB iPhone, iPad oder iPod) der Fall ist.

Damit wäre es möglich am iMac seine gesamten Daten zu verwalten und auf einem kleinen MacBook Air, welches eine Festplatte mit geringerer Kapazität verbaut hat, die wichtigsten Musiktiteln, bereits in Wiedergabelisten geordnet und richtig bewertet, die schönsten Fotos aus der iPhoto oder Aperture Datenbank oder die sehenswertesten Videos immer dabei zu haben. Trotzdem hätte der Besitzer die volle Auswahl an Programmen und die einfache Bedienmöglichkeit mittels physischer Tastatur.

USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.