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Mobiler Erste Hilfe Assistent

„Erste Hilfe rettet Leben. Im Notfall geht es um Sekunden…“ schreibt dersamariter.at auf seiner Homepage. Doch so richtig sattelfest wie die Erste Hilfe richtig funktioniert weiß man im Notfall vielleicht nicht. Für diesen Fall hat der Samariterbund den oben verlinkten Webauftritt ins Leben gerufen und bietet dort mit seinem mobilen Erste Hilfe Assistenten ein kleines Downloadprogramm fürs Handy an. Auf Knopfdruck bekommt man jederzeit eine Schritt für Schritt Anleitung für die rasche und richtige Hilfe.

AVG vs. Avira Antivir

Mehrere Jahre habe ich auf meinem Windowssystem als Antivirensoftware die für Privatanwender kostenlose Version von AVG eingesetzt. Bis zur Version 7.x war ich immer sehr zufrieden damit. Leider hat sich das seit der Version 8 geändert. Seit dieser Version denkt die Antivriensoftware aus dem Hause Grisoft einfach zu viel. Immer wieder wurde mein System völlig ausgelastet und der Arbeitsspeicher in die Höhe getrieben. Auch ob gerade eine Systemprüfung läuft oder nicht war nicht mehr so einfach ersichtlich wie früher und daher auch nicht mehr sofort zu stoppen.

Avira Antivir
Aus den oben genannten Gründen habe ich nun wieder zur Software von Avira gegriffen. Schon vor AVG war Antivir auf meinem System jahrelang installiert. Die Probleme mit dem Downloadserver für die Virensignaturenupdates besteht leider immer noch. Dieser ist manchmal völlig überlastet und die Updates müssen daher später nochmals gestartet werden. Scheinbar dürfte es aber besser geworden sein. Die früheren Performanceprobleme auf meinem System gibt es mit der derzeitigen Version auch nicht mehr. Allerdings wird nun, ähnlich wie bei der aktuellen Version von AVG, in unregelmäßigen Abständen nervende Werbefenster eingeblendet.

Avast!
Eine kostenlose Alternative für private Anwender würde noch die Avast! Home Edition anbieten. Allerdings muss man sich für den Lizenzschlüssel extra mit Namen und Adresse auf der Homepage registrieren. Daher habe ich dieses Antivirenprogramm noch nicht getestet.

Software im Test
Doch welcher Hersteller hat eigentlich die beste Software am Markt? Dafür gibt es immer wieder die verschiedenen Tests und Benchmarks. Einer davon, der allerdings schon etwas älter ist, ist von ComputerBase. Eine aktuelle Übersicht, gegliedert in die verschiedenen Aufgabenbereiche eines Virenwächters, findet man bei chip.de.

Symantec Norton AntiVirus richtig deinstallieren

Begonnen hat heute Vormittag alles beim Aufsetzen eines neuen Windows Vista Notebooks. Zuerst hatte ich die meinem Empfinden nach unnötige und ressourcenfressende Software Symantec Norton AntiVirus deinstalliert. Dafür habe ich mir über die Systemsteuerung die Software herausgesucht und auf alles löschen geklickt. Anschließend wurde Mozilla Firefox 3.0 am System installieren. Interessanterweise wurden alle meine Downloads mit Firefox zwar richtig heruntergeladen, allerdings automatisch nach Abschluss des Downloads die gewünschten Dateien unwiederbringlich wieder vom System entfernt. Mit dem Internet Explorer gab es erstaunlicherweise diesbezüglich keine Probleme.

Nun kam die mühsame Fehlersuche mit Windows Vista auf mich zu. Beim Systemstart ist mir aufgefallen, dass Symantec die Fehlermeldung ausgibt, dass nicht die gesamte Software gefunden und gestartet werden konnte. Außerdem erschien weiterhin ein Icon von Norton in der Systemtray. Unter Autostartprogramme ändern im Windows Defender war weiterhin ein Eintrag von Symantec zu finden, der allerdings nicht und nicht zu entfernen oder zumindest zu deaktivieren war.

Norton Removal Tool
Schlussendlich habe ich über das Portal von Softonic das von Symantec herausgegebene Norton Removal Tool bzw. Norton Entfernungsprogramm mit den verschiedenen Versionen (FTP) gefunden. Nach Installation des Tools konnte mir dieses nun endlich alle Komponenten von Norton AntiVirus löschen. Nun funktioniert auch der Download mit Firefox wieder so wie er soll.

Norton wird mit solchen Aktionen immer unsympathischer. Zuerst ist es auf allen mir bekannten Windows Neusystemen vorinstalliert und möchte sich dann einfach nicht vom Systemen lösen lassen. Nun benötigt man schon eine zusätzliche Software um die Software entfernen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Vorgehensweise bei den Kunden auf große Zustimmung stößt. Meine Meinung: Hände weg von Symantec!

Firefox Download Day 2008

Heute um 19 Uhr ist es soweit. Das neue große Update des beliebten Firefox Browsers wird öffentlich zum Download bereitgestellt. Wer ab 19 Uhr innerhalb von 24 Stunden über die Firefox Download Day 2008 Website den Download der Version 3 durchführt, hilft dem Browser außerdem einen neuen Rekord aufzustellen und ins Guinessbuch der Rekorde zu kommen.

Ubuntu-Linux als .exe-Datei

Die übermorgen erscheinende Version von Ubuntu Linux, der laut eigenen Angaben weit verbreitetsten Linuxdistribution, wird dem Windowsianer das Reinschnuppern in Ubuntu noch einfacher machen. Schon bisher konnte man das Betriebssystem von einer bootfähigen CD aus laufen lassen und sich so ein Bild von Linux machen. Mit der neuen Version wird man Ubuntu außerdem als Programm unter Windows laufen lassen können.

Außerdem wird Ubuntu 8.04 Hardy Heron wieder eine Long Term Support Version (LTS). Das bedeutet, dass die Serverversion zumindest fünf Jahre und die Desktopversion drei Jahre kostenlosen Support erhält.

(via)

Nachtrag am 25. 4.: Der Wubi Ubuntu-Installer wird unter Windows installiert. Jedoch wird Ubuntu später nicht (wie ich fälschlich verstanden hatte) als Programm unter Windows ausgeführt, sondern beim Bootvorgang kann das gewünschte Betriebssystem ausgewählt werden. Man benötigt nur keine eigene Partition auf der Festplatte für Ubuntu.

USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.

Spamfighter

Viele User möchten ihre E-Mails keinem Web- oder Freemailer anvertrauen. Sowohl im privaten Bereich, aber vor allem im Business ist Microsoft Outlook sehr beliebt und weit verbreitet. Doch sowohl Outlook selber, als auch viele Provider die dem Kunden die E-Mailadresse zur Verfügung stellen, sind gegen Spam und Phishing oft nicht genügend gewappnet. Nicht selten kommen bis zu mehreren 100 Spam E-Mails pro Tag angeliefert. Gerade bei geschäftlich genutzten Adressen ist das Spamaufkommen besonders hoch. Ohne weiterer Hilfe sieht es da oft trostlos aus.

SPAMfighter
Genau hier kann Spamfighter für Microsoft Outlook, Outlook Express und Windows Mail enorme Hilfe leisten. Spam und Phishing E-Mails werden in einen eigenen Ordner verschoben. Spamfighter „lernt“ durch das Verhalten des Anwenders. Sollte sich widererwartend doch einmal Spam in den Posteingang verirren, ein Klick genügt und Spamfighter weiß für die Zukunft bescheid.

Wissenswertes
Für private Anwender ist Spamfighter völlig kostenlos. Für den gewerblichen Einsatz erhält man die Software nach einer 30 tägigen Testphase für eine besonders günstige Jahreslizenz in der Pro Edition mit zusätzlichen Funktionen. Fast 5 Millionen User aus über 220 Ländern nutzen Spamfighter, das übrigens derzeit in 18 Sprachen zum Download zur Verfügung steht.

Apple ist erfolgreich „böse“

so titelt heute ein derStandard.at Artikel in der Rubrik Web.

Ein besonders interessanter Artikel über die Machenschaften des Computerherstellers Apple mit einigen detailreichen, wenn auch nur sehr kleinen, Einblicken in die Konzernstrategien.

…während sich andere Traditionskonzerne wie Microsoft und Dell langsam öffnen … folgt Apple stur seinem Masterplan … So rein gar nicht „don’t be evil“. Unterm Strich, mit großem Erfolg…
[Auszug aus dem oben verlinkten derStandard.at Artikel]

Ein Lesetipp für alle Computerinteressierten! 😉