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Macken zwischen Apple und Google

Wer seine Kontakte zwischen Apple und Google über die Apple Adressbuch eigene Funktion abgleicht und einmal auf die Idee kommen sollte, das Passwort bei Google zu ändern, der sollte nicht darauf vergessen dieses auch auf dem Mac zu aktualisieren. Mac OS X selber kann ansonsten selbstverständlich keine Synchronisation mehr durch führen. Wirklich störend daran finde ich, dass bei Vergessen die Synchronisationsfunktion keine Rückmeldung gibt. Auch nach Monaten gibt es seitens Apple Rechner keinen Warnhinweis, der auf das Problem hinweisen würde. Mit etwas Glück kommt man nur selber drauf.

Damit bin ich gleich beim zweiten Thema. Die Synchronisationsmöglichkeit finde ich Klasse. Allerdings funktioniert (zumindest derzeit) die Übernahme der Geburtsdaten der Kontakte von Apple auf Google nicht. Dieses Feld bleibt im Google Adressbuch leer.

Und dann wäre da noch das Probleme beim Synchronisieren von Personen, die im Apple Adressbuch mit den Feldern „Titel“ und „Namenszusatz“ gepflegt sind. Es kommt vor, dass im Google Adressbuch diese Personen dann nur mit doppelten Titel und Namenszusatz, aber ohne den eigentlichen Namen, zu finden sind. (Beispiel: Aus „Ing. Max Muster jun.“ wird manchmal „Ing. Ing. jun., jun.“) Also besser man verzichtet auf die Verwendung dieser beiden Felder. Mein Tipp ist die Information „jun.“ oder „sen.“, wenn diese bei Namensgleichheit benötigt wird, gleich beim Nachnamen hinzuzufügen.

Sicherheit für Passwörter

In vielen Firmen ist es um die Sicherheit der Systeme durch Passwortschutz meiner Meinung nach nicht gut bestellt. Vor allem in größeren Firmen wird gerne der Mitarbeiter dazu verpflichtet, dass er alle paar Wochen bis spätestens nach zwei Monaten sein gewähltes Passwort zu ändern. Einmal eine dieser Regeln in den Serversystemen eingerichtet, läuft alles vollautomatisch ohne jeglichem Zutun eines Administrators oder Systemverantwortlichen ab. Widersetzt man sich der Einstellung, wird der Benutzername und damit der Zugang zum Arbeitsplatzsystem gesperrt.

Regeln über Regeln
Doch zu einfach soll es nicht sein. Leider viel zu oft sind die Restriktiven sehr sehr streng.

  • Dass Passwort muss zumindest 8, 10 oder sogar 12 Zeichen lang sein.
  • Dass Passwort muss aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehen.
  • Dass Passwort muss Zahlen enthalten, die außerdem nicht an erster oder letzter Stelle stehen dürfen.
  • Dass Passwort muss Sonderzeichen enthalten.
  • Dass Passwort darf nicht gleich sein wie eines der letzten 12 Passwörter.
  • Dass Passwort darf nicht ähnlich sein wie eines der letzten 12 Passwörter.

und so weiter und sofort… Nicht selten gelten diese Vorgaben nicht nur für den Arbeitsplatz. Da gibt es dann noch Intranet, SAP, Datenbanken, Internetzugänge, Zugänge zu speziellen Webseiten von Herstellern und und und…

Wo soll das Enden?
Doch wo endet diese Vorgabe? Am Ende hat der Anwender nach dem Wochenende sein Passwort vergessen und muss sich an den Administrator wenden. Oder aber, was noch viel schlimmer ist, aber trotzdem gerne gemacht wird: Der Anwender schreibt sich einen Zettel mit seinen Passwörtern und lässt diesen gleich direkt am Arbeitsplatz oder zumindest in seiner Schublade liegen.

Einer von vielen diskutierbaren Lösungsvorschlägen
Vielleicht sollten Firmen, welchen die Sicherheit über alles geht, und in vielen Unternehmen sind die Sicherheitseinstellungen durchaus berechtigt, ihren Mitarbeitern lieber einen Fingerprintreader oder ähnliches spendieren.