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USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.

Spamfighter

Viele User möchten ihre E-Mails keinem Web- oder Freemailer anvertrauen. Sowohl im privaten Bereich, aber vor allem im Business ist Microsoft Outlook sehr beliebt und weit verbreitet. Doch sowohl Outlook selber, als auch viele Provider die dem Kunden die E-Mailadresse zur Verfügung stellen, sind gegen Spam und Phishing oft nicht genügend gewappnet. Nicht selten kommen bis zu mehreren 100 Spam E-Mails pro Tag angeliefert. Gerade bei geschäftlich genutzten Adressen ist das Spamaufkommen besonders hoch. Ohne weiterer Hilfe sieht es da oft trostlos aus.

SPAMfighter
Genau hier kann Spamfighter für Microsoft Outlook, Outlook Express und Windows Mail enorme Hilfe leisten. Spam und Phishing E-Mails werden in einen eigenen Ordner verschoben. Spamfighter „lernt“ durch das Verhalten des Anwenders. Sollte sich widererwartend doch einmal Spam in den Posteingang verirren, ein Klick genügt und Spamfighter weiß für die Zukunft bescheid.

Wissenswertes
Für private Anwender ist Spamfighter völlig kostenlos. Für den gewerblichen Einsatz erhält man die Software nach einer 30 tägigen Testphase für eine besonders günstige Jahreslizenz in der Pro Edition mit zusätzlichen Funktionen. Fast 5 Millionen User aus über 220 Ländern nutzen Spamfighter, das übrigens derzeit in 18 Sprachen zum Download zur Verfügung steht.

Empfehlungen im Umgang mit Microsoft Outlook

PST Datei erstellen und Kategoriefunktion nutzen

  • PST Datei erstellen

In MS Outlook sollte die .pst Datei, in der alle Daten (E-Mails, Kalendereinträge, Notizen,…) gespeichert werden, nicht die 2GB Marke übersteigen, weil man mit Outlook sonst öfters auf Probleme stößt.
Außerdem gibt es in vielen Firmen ohnehin Richtlinien, welche die Obergrenze des Speicherplatzbedarfs für das am Server liegende Postfach vorschreibt. Oft liegen diese weit unter diesem Wert bei 50MB bis 150MB und der Server lässt, bei erreichen dieses Wertes, kein senden und/oder empfangen von neuen Nachrichten mehr zu.

Daher ist es zu empfehlen alle E-Mails im Posteingang und in den gesendeten Objekten vom Server in eine weitere, zusätzlich angelegte, ‚.pst Datendatei‘ zu verschieben. Dafür empfiehlt sich zB eine jährliche Ablage.

In Outlook 2003 geht das folgendermaßen: Klicke auf ‚Extras/ E-Mail-Konten/ Vorhandene E-Mail Konten anzeigen oder bearbeiten/ Neue Outlook Datendatei‘ und folge anschließend dem Assistenten. Empfehlenswert ist es, die neu angelegte .pst Datei in einen persönlichen Ordner auf dem Server zu speichern, welcher kontinuierlich im Backup der Firma mitgesichert wird.

So kann Outlook spielend auch mit Postfächern weit jenseits der 2GB umgehen, da nicht alle Nachrichten in einer Datei gespeichert sind, sondern für jedes Jahr eine eigene Ablage mit einer eigenen .pst Datei zu finden ist und Outlook einfach nur mehrere persönliche Datendateien verwalten muss.

  • Kategoriefunktion statt Ordner

Oft wird in Outlook für jeden Bereich ein eigener Ordner angelegt. Falls in Zukunft eine Suche von Nöten wird, tut man sich mit Outlook schwer ordnerübergreifend die gesuchte E-Mail auch zu finden.

Vielen von euch wird sicherlich schon die von Gmail bekannte Labelfunktion bekannt sein, welche ich besonders schätze. So ähnlich geht das auch mit Outlook. Klicke mit der rechten Maustaste auf eine E-Mail und wähle ‚Kategorien‘. Schon kann man die E-Mail mehreren Kategorien hinzufügen. Auch nach dem Verschieben vom Server (Posteingang,…) in die, oben beschriebene, lokale Ablage, bleiben diese Informationen erhalten.

Die vielleicht irgendwann benötigte anschließende Suche nach einer E-Mail gestaltet sich, da Outlook alle Nachrichten in einem Ordner hat und nicht ordnerübergreifend gesucht werden muss, um einiges leichter.
Außerdem steht zusätzlich die Suche nach Kategorien zur Verfügung. Um von der standardmäßigen Anzeige ‚geordnet nach Datum‘ umzustellen, klicke man auf ‚Ansicht/ Anordnen nach/ Kategorien‘.

Ich hoffe die Tipps können dem einen oder anderem von euch helfen. Ich wünsche euch ein entspanntes Arbeiten.