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Mehr Datenschutz auf iOS

iPhone und iPad liefern standardmäßig ganz schöne viele Daten „nach Hause ins Apple Land“. Doch zumindest seit iOS 6 können einige davon unterbunden werden. Zuerst einmal sollte man in den „Einstellung“ im Punkt „Allgemein“ => „Info“ => „Werbung“ den Schalter bei „Ad-Tracking beschränken“ auf „EIN“ setzen. Damit unterbindet man, dass Apps die Werbungs-ID verwenden. Apple schreibt dazu:

iOS 6 führt die Werbungs-ID ein, eine temporäre, anonyme Gerätekennung, die Apps verwenden, um Ihnen mehr Kontrolle über den Einsatz von Tracking-Methoden durch Werbefirmen zu geben. Die Werbungs-ID eines Geräts kann jederzeit zurückgesetzt werden. Und wenn Sie festlegen, dass das Ad-Tracking eingeschränkt werden soll, dürfen Apps die Werbungs-ID nicht verwenden, um Ihnen interessenbasierte Werbung zu senden. Zukünftig werden alle Apps die Werbungs-ID verwenden müssen. In dieser Übergangsphase kann es allerdings vorkommen, dass Sie weiterhin interessenbasierte Werbung erhalten.

In einem weiteren Schritt findet man ebenfalls in den „Einstellungen“ unter dem Punkt „Datenschutz“ => „Ortungsdienste“ => „Systemdienste“ (befindet sich in der Liste ganz unten) mehrere Einträge, welche bis auf die „Funknetzsuche“ (zur Verbesserung der Verbindungen) alle deaktiviert gehören. Nur Vielreisende sollten auch den Punkt „Zeitzone einstellen“ aktivieren. Damit wird die Zeit automatisch an die jeweilige Ortszeit angepasst. Welche Daten damit eingeschränkt werden bzw. was sich dahinter verbirgt, wird bei Renato ausführlich erklärt.

Wechsel von iPhone zu Nexus

Lesetipp: Ein eingefleischter Apple Fanboy erzählt, warum er sein iPhone beiseitegelegt hat und komplett auf Nexus 4 von Google umgestiegen ist. Er weist auch darauf hin, warum er gerade Vanilla-Android auf Nexus (und keinem anderen Hersteller) den Vorzug gibt. Gerade einmal iMessage aus der iOS Welt vermisst er tatsächlich. Ansonsten findet er durchgehend positive Aspekte für Nexus und zwar auch als Business User.

Tracking bei Google Maps

Vor einigen Tagen habe ich über das neue iOS App Google Maps berichtet. Dieses bietet auch eine kostenlose Navigation an, die selbst am iPhone 3GS mit deaktiviertem 3G Empfang flüssig läuft. Für das schnelle Laden ist auch die Umstellung des Kartenmaterials von Kacheln auf Vektorgrafik verantwortlich. Google hat volle Arbeit geleistet! Allerdings möchte Google die Standortdaten nicht nur erfassen, sondern diese auch anonym an die eigenen Server schicken. Beim ersten Start der Anwendung wird man um Einwilligung gefragt. Das Hakerl für diese Einstellung ist übrigens standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will und beim ersten Start der Anwendung vielleicht zu schnell auf zustimmen geklickt hat, der kann das aber auch nachträglich in einem verstecktem Menü ändern. Dafür klicken wir auf das Personen-Icon in der rechten oberen Ecke und anschließend auf das Zahnrad an der gleichen Stelle. Weiter geht’s mit den Klicks auf „Info, Datenschutz & Bedingungen“, „Nutzungsbedingungen & Datenschutz“, „Erfassung von Standortdaten“. Hier muss der Schieberegler auf AUS gestellt werden.

Sparrow für iOS

Sparrow für iOS ist bis heute Abend noch im Sonderangebot um € 0,79 im iTunes Store erhältlich. Nachdem ich mit Sparrow am Mac zufrieden bin, habe ich gestern auch dieses Version gekauft. Das App hat einen guten Ansatz, aber voll und ganz zufrieden bin ich damit noch nicht.

  • Nachrichten werden nicht automatisch abgerufen. Weder per Push noch nach einer fest vorgegebenen Zeit.
  • Queransicht von Mails ist nicht möglich. Mails mit „fester Formatierung“, wie es zum Beispiel oft bei Newsletter vorkommt, könnten darauf nicht gelesen werden. Die Schrift ist einfach zu klein.
  • Hat man eine Nachricht vor sich, sieht man nicht ob und wenn ja welchem Label diese zugeordnet ist. Nicht einmal die farbliche Markierung ist vorhanden.
  • In den Mitteilungen (Notification Center) von iOS gibt es keine Einstellung, um neue Nachrichten anzuzeigen.
  • Bilder werden immer sofort geladen. Schöner wäre es, wenn man diese manuell nachladen könnte. In der Desktop Version ist das mit einmalig für diese Nachricht und immer für diesen Absender sehr schön gelöst.

Trotz dieser Kritikpunkte eine Kaufempfehlung! Das Design ist schön gemacht und die Funktionalität gut durchdacht.

Visitenkarten am iPhone

Was Apple endlich an seinem iPhone iOS Betriebssystem ändern sollte: Schickt jemand eine SMS Visitenkarte zB von einem Nokia oder einem Android Handy an ein iPhone, so wird man diese am iPhone nie zum Lesen bekommen. Das iPhone akzeptiert diese nicht! Hier sollte dringend nachgebessert werden! Die Visitenkarte sollte zumindest als normale SMS zugestellt werden.

Auslandsservice App

Das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten hat vor wenigen Tagen das Auslandsservice-App vorgestellt. Zu derzeit 197 Ländern werden alle wissenswerten Informationen von der Impfung über die Einreise bis zum Verkehr dargestellt. Außerdem gibt es wertvolle Tipps für den Notfall und Wegbeschreibungen mit Routingfunktion zu den Botschaften. Das App ist ab sofort für iPhone und Android verfügbar. Eine eigene Version für BlackBerry soll in Kürze nachgereicht werden.