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Firefox für iOS

In der letzten Woche hat Mozilla nach vielen Jahren endlich die erste Version von Firefox für die Apple iOS Welt vorgestellt. Nach Neuseeland ist Österreich eine der ersten vier Länder neben Kanada und Australien, in denen man die Software im App Store findet. Die vier Länder gelten als Testgebiet, die Ausrollung in weitere Länder soll bald erfolgen.

Der Browser sieht schick aus, ähnlich wie er aus der Android Welt her bekannt ist. Allerdings sind die Einstellungen noch nicht sehr ausgeprägt. So findet man derzeit zB leider (noch) keine Möglichkeit Addons zu installieren.

Adressbuch bei Google Maps für iOS ist nun verfügbar

Mit dem neuen Update für Google Maps am iPhone ist es nun möglich auch auf die lokalen Kontakte zuzugreifen und dessen Adressen zu verwenden. Ein manuelles kopieren der Daten aus dem Adressbuch heraus ist nicht mehr nötig. Man tippt in der Suchleiste einfach den gewünschten Namen des Kontakts ein und finden in der Ergebnisliste alle im Adressbuch hinterlegten Adressen zu Auswahl.

Allerdings muss man sich für diese Funktion anmelden. Daher muss man einen Account bei Google haben und sich mittels diesem im dafür vorgesehenen Fenster einloggen.

Mehr Datenschutz auf iOS

iPhone und iPad liefern standardmäßig ganz schöne viele Daten „nach Hause ins Apple Land“. Doch zumindest seit iOS 6 können einige davon unterbunden werden. Zuerst einmal sollte man in den „Einstellung“ im Punkt „Allgemein“ => „Info“ => „Werbung“ den Schalter bei „Ad-Tracking beschränken“ auf „EIN“ setzen. Damit unterbindet man, dass Apps die Werbungs-ID verwenden. Apple schreibt dazu:

iOS 6 führt die Werbungs-ID ein, eine temporäre, anonyme Gerätekennung, die Apps verwenden, um Ihnen mehr Kontrolle über den Einsatz von Tracking-Methoden durch Werbefirmen zu geben. Die Werbungs-ID eines Geräts kann jederzeit zurückgesetzt werden. Und wenn Sie festlegen, dass das Ad-Tracking eingeschränkt werden soll, dürfen Apps die Werbungs-ID nicht verwenden, um Ihnen interessenbasierte Werbung zu senden. Zukünftig werden alle Apps die Werbungs-ID verwenden müssen. In dieser Übergangsphase kann es allerdings vorkommen, dass Sie weiterhin interessenbasierte Werbung erhalten.

In einem weiteren Schritt findet man ebenfalls in den „Einstellungen“ unter dem Punkt „Datenschutz“ => „Ortungsdienste“ => „Systemdienste“ (befindet sich in der Liste ganz unten) mehrere Einträge, welche bis auf die „Funknetzsuche“ (zur Verbesserung der Verbindungen) alle deaktiviert gehören. Nur Vielreisende sollten auch den Punkt „Zeitzone einstellen“ aktivieren. Damit wird die Zeit automatisch an die jeweilige Ortszeit angepasst. Welche Daten damit eingeschränkt werden bzw. was sich dahinter verbirgt, wird bei Renato ausführlich erklärt.

Wechsel von iPhone zu Nexus

Lesetipp: Ein eingefleischter Apple Fanboy erzählt, warum er sein iPhone beiseitegelegt hat und komplett auf Nexus 4 von Google umgestiegen ist. Er weist auch darauf hin, warum er gerade Vanilla-Android auf Nexus (und keinem anderen Hersteller) den Vorzug gibt. Gerade einmal iMessage aus der iOS Welt vermisst er tatsächlich. Ansonsten findet er durchgehend positive Aspekte für Nexus und zwar auch als Business User.

Tracking bei Google Maps

Vor einigen Tagen habe ich über das neue iOS App Google Maps berichtet. Dieses bietet auch eine kostenlose Navigation an, die selbst am iPhone 3GS mit deaktiviertem 3G Empfang flüssig läuft. Für das schnelle Laden ist auch die Umstellung des Kartenmaterials von Kacheln auf Vektorgrafik verantwortlich. Google hat volle Arbeit geleistet! Allerdings möchte Google die Standortdaten nicht nur erfassen, sondern diese auch anonym an die eigenen Server schicken. Beim ersten Start der Anwendung wird man um Einwilligung gefragt. Das Hakerl für diese Einstellung ist übrigens standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will und beim ersten Start der Anwendung vielleicht zu schnell auf zustimmen geklickt hat, der kann das aber auch nachträglich in einem verstecktem Menü ändern. Dafür klicken wir auf das Personen-Icon in der rechten oberen Ecke und anschließend auf das Zahnrad an der gleichen Stelle. Weiter geht’s mit den Klicks auf „Info, Datenschutz & Bedingungen“, „Nutzungsbedingungen & Datenschutz“, „Erfassung von Standortdaten“. Hier muss der Schieberegler auf AUS gestellt werden.

Mac fernsteuern

Wie kann man ein Mac OS-X System (iMac, MacBook,…) mit einem iPad oder iPhone aus der Ferne warten, war die Frage. Nach längeren Tests bin ich nun zu einer guten Lösung gekommen, welche ich hier nicht vorenthalten möchte.

Dynamische IP-Adresse
Das erste Problem, das sich mir stellte: Der Internet Provider teilt keine statsiche IP-Adresse zu. Stattdessen wird diese dynamisch vergeben. Doch wenn man die IP-Adresse des Computers nicht kennt, kann man auch nicht darauf zugreifen. Dieses Problem konnte ich mit Dyn.com lösen. Der Router oder eine Software am Computer übertragt die aktuelle IP-Adresse des Systems an Dyn. Man selber benötigt nur eine Subdomain einzutippen und die Weiterleitung an das eigene System erfolgt automatisch. Dyn.com gehört zu den größten Managed-DNS Dienstleistern und wird von vielen Routern unterstützt.

Dyn.com
Der dafür benötigte Dienst heißt DynDNS Pro und schlägt sich mit 20 Dollar pro Jahr zu buche. Der Dienst kann über diesen Link für 14 Tage kostenlos getestet werden.
Mit einem kleinen Trick kann dieser wertvolle Dienst auch kostenlos verwendet werden, es fallen keine Kosten an. Dafür muss man sich erst einmal über die Testvariante mittels Kreditkarte anmelden.
Im privaten Bereich auf der Seite muss unter My Service ein Hostname nach belieben ausgewählt werden und dann als Service Type die erste Möglichkeit Host with IP address verwendet werden.
Ist das geschafft, und das System richtig eingerichtet (auf was ich weiter unten eingehe), können unter Billing die Kreditkarteninformationen gelöscht werden. Ganz wichtig ist allerdings, dass man unter My Service bei dem gerade eingerichteten Dienst (Paid Account) wieder auf löschen klickt. In einem weiteren Schritt bedauert Dyn, dass man ihr Service nicht weiter verwenden möchte, bietet aber an, diesen kostenlos für einen gerade angelegten Hostnamen – ohne Support – auf Wunsch weiter bereit zu stellen. Das muss man dann auswählen.

Dyn.com einrichten
– Am Router: Eine Vielzahl an Routern unterstützen Dyn. Bei Linksys findet man den Dienst und DDNS unter der Rubrik Einrichten. Einfach die Funktion aktivieren und die geforderten Daten eintragen. In weiterer Folge muss man zum Punkt Port-Bereich-Weiterleitung gehen, welcher unter Anwendungen und Spiele zu finden ist. Hier ist der Anwendungen ein Name zu geben, dieser kann frei gewählt werden. Dann muss der Port-Bereich von 5900 bis 5900 und das Protokoll auf beide (TCP und UDP) eingestellt werden. Dann muss noch die IP-Adresse des Computer eingetragen werden. Diese findet man unter den Systemeinstellungen des Macs bei Netzwerk. Am Ende nicht das Häkchen für Aktivieren vergessen und auf speichern klicken.
– Am Computer: Wer seinen Computer direkt am Modem angeschlossen hat und daher keinen Router verwendet oder wenn der Router die oben beschriebene Möglichkeit nicht unterstützt, kann sich auf der Homepage von Dyn den Update Client (für Windows, Mac oder Linux) herunterladen und installieren. (Anmerkung: Diese Möglichkeit habe ich nicht getestet.)

Mac mit OS-X 10.7 einrichten.
Klicke auf Einstellungen und anschließend auf iCloud. Dort ist das Häkchen für Zugang zu meinem Mac zu setzen. Es wird folgende Meldung erscheinen: „Freigabe muss für den Zugriff aktiviert sein“. Die Einstellungen dafür findet man unter Freigaben.
In dem Fenster Freigaben oben wieder einen Namen nach Wunsch vergeben. Anschließend in der linken Spalte das Häkchen für Entfernte Verwaltung setzen. Wer in der Statusleiste oben rechts am Mac sehen möchte, ob gerade ein Zugriff erfolgt, kann nach dem Klicken auf Computereinstellungen im gleichen Fenster das Häkchen bei Status von „Entfernte Verwaltung“ in der Menüleiste anzeigen setzen. Nun sind wir fast fertig. Jetzt muss noch gewählt werden für wen der Zugriff erlaubt werden soll und unter den Optionen kann auch entschieden werden, was der User per Fernwartung überhaupt darf. Der Zugriff erfolgt dann mit dem Passwort des ausgewählten Users. Zu guter Letzt muss man zum Punkt Energie sparen und hier ein Häkchen bei Ruhezustand bei Netzwerkzugriff beenden setzen.
Allerdings sei hier darauf hingewiesen, dass ich es nie geschafft habe den Computer per Fernwartung aus dem Standby zu holen. Anstelle dessen war es bei mir nötig, dem Mac per Regler oben zu verbieten, jemals in den Ruhezustand zu gehen. Wenn ich eine Lösung dazu finde, werde ich sie hier nachreichen.

Für ältere OS-X Versionen (oder auf für 10.7) kann alternativ zur iCloud Aktivierung auch der Zugriff per VNC ermöglicht werden. Dafür ist ebenfalls wie oben beschrieben die Systemeinstellung Freigaben zu starten und die Punkte wie oben beschrieben auszuwählen. Zusätzlich ist allerdings im sich öffnenden Fenster bei Klick auf Computereinstellungen das Häkchen bei VNC-Benutzer dürfen den Bildschirm mit dem folgenden Kennwort steuern zu setzen und in das Feld rechts daneben ein Passwort einzugeben. Der große Nachteil dieser Variante ist, dass das hier gewählte Kennwort maximal achtstellig sein kann.

Programm zur Fernwartung am iPhone oder iPad
Dafür habe ich das App Mocha VNC Lite aus dem App-Store geladen. Beim ersten Starten des Apps muss auf Add another Server geklickt werden und dann auf Configure. Nun erfolgen die Einstellungen wie folgt:

  • VNC server address – Hier die Subdomain von dyn.com eingeben.
  • VNC server port – Ist standardmäßig bereits mit 5900 definiert und OK.
  • Mac OS X Lion sign on – Aktivieren (außer man möchte mit VNC zugreifen)
  • VNC password – bleibt frei (außer man möchte per VNC zugreifen)
  • Mac OS X user ID – User eingeben, den man berechtigt hat. (nur wenn Lion sign on aktiviert ist) Kann zum Datenschutz auch frei bleiben. Muss dann jedes Mal beim Starten der Verbindung eingetippt werden.
  • Mac OS X password – Passwort des Users eingeben.  (nur wenn Lion sign on aktiviert ist) Kann zum Datenschutz auch frei bleiben. Muss dann jedes Mal beim Starten der Verbindung eingetippt werden.
  • Name (optional) – Frei definierbarer Name

Unter More kann nach Benutzerwünschen gewählt werden.

Nun ist alles korrekt eingerichtet. Im App muss nun unter Connect auf den gerade konfigurierte Zugang geklickt werden und wenige Sekunden später sollte die Verbindung stehen.