Fehlende Texte in iTunes

Wer iTunes auf dem Betriebssystem Windows benutzt, bei dem kann das folgende Problem auftauchen: Bei verschiedenen Texten (aber bei weitem nicht bei allen) im Programm, vorrangig bei Checkboxen und Einstellungsmöglichkeiten im Bezug zur iPhone- und iPad- Synchronisation, fehlen die Texte um zu wissen, was man denn überhaupt auswählt.

Im Apple Forum kann man zu diesem Problem einiges nachlesen. Der Fehler dürfte in den allermeisten Fällen am Betriebssystem Windows, nicht aber an iTunes, liegen. Denn es liegt fast immer an den Schriftarten bzw. der Registry. Auf Seite vier dieser vorhin genannten Diskussion findet sich der entscheidende Hinweis zur Homepage von Chris Pirillo, denn mit der Ausführung des dort angebotenen Registry Patches kann das Problem fast immer sofort behoben werden.

Adressbuch zwischen Apple und Google synchronisieren

Im Jänner letzten Jahres hatte ich darüber berichtet, dass die Synchronisierung des Adressbuches zwischen Macintosh und Google mittels Plugin aus dem Hause Apple nicht alle Daten übernimmt. Seit einiger Zeit werden nun endlich wieder auch die Geburtstage und Jahrestage der Kontakte vom Adressbuch am Mac in die Kontakte bei Gmail übernommen.

Wer möchte kann sich in weiterer Folge im Google Kalender die Geburtstage anzeigen lassen. Dazu muss man in den Einstellungen (in welche man über das kleine Zahnrad-Symbol in der rechten oberen Ecke innerhalb des schwarzen Balkens gelangt) unter der Rubrik Kalender auf in interessanten Kalendern suchen klicken. Dort angelangt muss auf die Rubrik Weitere geklickt und schlussendlich in der Zeile Geburts- und Jahrestage Ihrer Kontakte auf Abonnieren geklickt werden.

Visitenkarten am iPhone

Was Apple endlich an seinem iPhone iOS Betriebssystem ändern sollte: Schickt jemand eine SMS Visitenkarte zB von einem Nokia oder einem Android Handy an ein iPhone, so wird man diese am iPhone nie zum Lesen bekommen. Das iPhone akzeptiert diese nicht! Hier sollte dringend nachgebessert werden! Die Visitenkarte sollte zumindest als normale SMS zugestellt werden.

Macken zwischen Apple und Google

Wer seine Kontakte zwischen Apple und Google über die Apple Adressbuch eigene Funktion abgleicht und einmal auf die Idee kommen sollte, das Passwort bei Google zu ändern, der sollte nicht darauf vergessen dieses auch auf dem Mac zu aktualisieren. Mac OS X selber kann ansonsten selbstverständlich keine Synchronisation mehr durch führen. Wirklich störend daran finde ich, dass bei Vergessen die Synchronisationsfunktion keine Rückmeldung gibt. Auch nach Monaten gibt es seitens Apple Rechner keinen Warnhinweis, der auf das Problem hinweisen würde. Mit etwas Glück kommt man nur selber drauf.

Damit bin ich gleich beim zweiten Thema. Die Synchronisationsmöglichkeit finde ich Klasse. Allerdings funktioniert (zumindest derzeit) die Übernahme der Geburtsdaten der Kontakte von Apple auf Google nicht. Dieses Feld bleibt im Google Adressbuch leer.

Und dann wäre da noch das Probleme beim Synchronisieren von Personen, die im Apple Adressbuch mit den Feldern “Titel” und “Namenszusatz” gepflegt sind. Es kommt vor, dass im Google Adressbuch diese Personen dann nur mit doppelten Titel und Namenszusatz, aber ohne den eigentlichen Namen, zu finden sind. (Beispiel: Aus “Ing. Max Muster jun.” wird manchmal “Ing. Ing. jun., jun.”) Also besser man verzichtet auf die Verwendung dieser beiden Felder. Mein Tipp ist die Information “jun.” oder “sen.”, wenn diese bei Namensgleichheit benötigt wird, gleich beim Nachnamen hinzuzufügen.

Endlich alle Geburtstage mit iOS 4.2

Mit iOS 4.2 behebt Apple endlich das Problem, dass Geburtstage von Personen mit 77 Jahren und älter nicht im mobilen Kalender angezeigt werden.

Außerdem haben die Geburtstagseinträge im Kalender von iOS nun ein neues und ansprechendes Icon erhalten. Anstelle eines blauen Punktes ist nun ein kleines Geburtstagspackerl ersichtlich. Damit heben sich Geburtstage nun deutlich von anderen Terminen ab.

Gemeine Aperture Falle

Durch Zufall ist mir aufgefallen, dass meine Bilder mit mehreren 1000 Pixel beim Exportieren aus der Aperture Datenbank, obwohl ich die Voreinstellung “JPEG – Originalgröße” gewählt habe, nur einige KB groß sind und höchsten 1200 Pixel Breite haben.

Nun habe ich mich auf die Fehlersuche begeben. “JPEG Originalgröße” ist nur eine Bezeichnung für eine Vorlage. Welche Auflösung sich tatsächlich dahinter verbirgt, kann man über das Menü Aperture => Voreinstellungen => Bild-Export definieren.

Ärgern tut mich daran, dass Apple seinem Programm eine Standardvorlage mit der Bezeichnung “JPEG Originalgröße” einbaut, dieser dann allerdings trotzdem eine andere Größenangabe hinterlegt. Ich bin mir auf jeden Fall sicher diese Einstellung nicht geändert zu haben.

Apple und Adobe Flash

Schon länger streiten sich die beiden Giganten Apple und Adobe. Adobe hat bis vor wenigen Tagen viele Versuche unternommen das Produkt Flash, eine Software für Animationen vorrangig aus dem Web, endlich auf die mobilen Endgeräte von Apple zu bekommen. Doch Apple hat Flash auf seiner Produktpalette iPhone, iPad und iPod Touch untersagt. Vor wenigen Tagen hat Adobe bekanntgegeben, dass Flash für die genannten Produkte nicht mehr weiterentwickelt werden.

Seit wenigen Stunden ist nun auf der Website von Apple eine offene Erklärung von Steve Jobs veröffentlicht, in dem er in sechs Punkten erklärt warum Apple diese Entscheidung getroffen hat und warum es auch in Zukunft keine Flash Unterstützung geben wird.

Wird es Apple wie AOL ergehen?

Wird der Computer- und Multimediahersteller Apple seinen gewohnten Weg weitergehen und auch in Zukunft versuchen, den Konsumenten in verschiedensten Bereichen einzuschränken und zu bevormunden, sowie offene Standards aus seinen Systemen auszuschließen und zu verbannen? Für diesen Fall zeichnet Financial Times Deutschland ein düsteres Bild für die Zukunft und zieht Vergleiche mit AOL.

Ähnlich wie das Webportal AOL am Ende des vergangenen Jahrtausends nimmt Apple Kunden bei der Hand und lässt sie nicht mehr los. Und die freuen sich darüber: Ob Computer, Handy oder Webshop – das meiste funktioniert mühelos. Jede über das Apple-Universum vertriebene mobile Anwendung (App) tut ihren Dienst. Denn sie hat die Geschmacks- und Funktionskontrolle des Konzerns passiert.