Polaroids sind in den letzten Monaten wieder voll in. Mit Programmen wie Poladroid kann jeder auf einfache Weise aus normalen Digitalfoto Polaroids erstellen.
Wirklich sensationelle Fotomontagen habe ich vor einiger Zeit bei water&sleep auf flickr entdeckt. Sie stellt mehrere Polaroids in Handarbeit wie ein Mosaik zu einem ganzen zusammen.
Seit dem Update auf Snow Leopard möchte mein schöner und sehr lieb gewonnener Mac nicht mehr automatisch in den Ruhezustand gehen. Der manuelle Ruhezustand ist aber kein Problem. Auch ein längeres Gespräch mit dem Apple-Support konnte hier keine Besserung bringen. Daher bin ich dazu übergegangen mein Betriebssystem neu zu installieren. Beim ersten Neustart von Snow Leopard schien alles wieder zu sein wie es sein sollte. Doch schon am Tag darauf, beim zweiten Neustart, war es mit der Freude wieder vorbei. Mein Mac möchte nicht mehr automatisch in den Ruhezustand. Gleiches Problem wie bereits gehabt.
Die nächste Möglichkeit, die mir zur Verfügung stand war, den Schnee Leoparden auf eine ganz frisch formatierte Festplatte neu aufzusetzen. Davon habe ich dann allerdings doch Abstand genommen. Mir war es einfach zu unsicher nicht genau zu wissen, ob ich anschließend auch tatsächlich wieder alle meinen Kalendereinträge, mein gesamtes Adressbuch, meine Fotodatenbank und meine iTunes Datenbank mit allen Liedern, Bewertungen und Apps wieder herstellen zu können. Zwar gibt es die von Apple bereits mit dem Betriebssystem mitgelieferten Programme Time Maschine und Migrationsassistent, aber ich denke die können nur den gesamten Benutzerordner oder alle Programme wieder herstellen.
Auf der Suche nach einer Fehlerbehebung, an dessen Fehler in diversen Foren bereits viele User verzweifeln, bin ich auf das Programm PleaseSleep gestoßen. Das kleine aber feine Programm ist zwar nicht so mächtig, wie die hauseigene Ruhezustands-Option, zwingt den Mac aber in jeden Fall in den Ruhezustand. In den Einstellungen zum Programm können Ausnahmen definiert werden. So sollte man in die Liste zB auf alle Fälle iTunes eintragen, sonst ist es nach der definierten Zeit Schluss mit dem Abspielen der Musik. Selbes gilt auch für den DVD Player. Leider kann man hier keine Ausnahme für die Time Maschine einstellen. Erstellt diese gerade eine Sicherung und die definierte Zeit ist gekommen, zwingt PleaseSleep den Mac trotzdem in den Ruhezustand. Damit wird der Sicherungsvorgang abgebrochen und muss später wieder von neuem begonnen werden.
Das Sipgate App im iTunes Store hat bis gestern nur in einer Art geschlossenen Beta funktioniert. Sipgate hatte angegeben, dass das App in der ersten Phase auf Kunden mit einem „Sipgate Team“ Anschluss (ich glaube so nannte es der Betreiber) beschränkt ist. Seit heute hat das App seine „Betaphase“ verlassen. Nun kann sich jeder Sipgate Kunde mit dem kostenlosen iPhone App an seinem Account anmelden und günstig telefonieren. Auch für Kunden aus Österreich gibt es dabei keine Probleme. Mein erstes Fazit: Das App funktioniert einwandfrei so wie es soll. Ich bin sehr zufrieden. Schade ist nur, dass Apple die VoIP Funktionalität derzeit nur bei Wlan Betrieb des iPhone zulässt.
Für den Herold gibt es nun das App Herold mobile für das iPhone im iTunes Store. Generell ist das App recht ordentlich. Allerdings finde ich es sehr störend, dass für die Suche zwingend entweder der Ortungsdienst des iPhones aktiviert sein muss oder aber der Ort bzw. die Postleitzahl manuell eingetippt werden muss. Außerdem sind die Eingabeleisten für meinen Begriff zu klein geraten. Ich muss immer öfter auf das Feld tippen, bis ich zur Eingabe bzw. zum Löschen der Zeile komme. Zum Vergleich ist die mobile Website herold.mobi zwar nicht so schön zum Ansehen und die Datenübertrag war für mein Empfinden auch nicht ganz so schnell, dafür geht die Suche aber auch ohne Ortseingabe und die Felder sind leichter zu bedienen.
Letzten Samstag war ich, in netter Begleitung, im Vapiano in der Herrengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk. Nach diesem Besuch habe ich wieder festgestellt, dass dieses Lokal auch in Zukunft nicht zu meinen Favoriten zählen wird. Das Service lässt einfach zu wünschen übrig. Gegen 21 Uhr haben wir das Vapiano betreten. Ein Kollege, der bereits ca. eine Stunde früher gekommen war, war bereits wieder im Aufbruch.
Man muss wissen, das Vapiano ist ein Selbstbedienungsladen. Allerdings nicht Fastfood, sondern Slowfood. Und zwar nicht nur erst bei den Gericht, sondern das geht schon in der Schlage beim Warten auf das Essen los. Zuerst ist die Kollegin ihr Antipasti holen gegangen. Fünfzehn Minuten hat es zumindest gedauert, in dessen Zeit ich alleine am Tisch sitzen musste.
Dann habe ich mich auf den Weg zur Theke gemacht. Doch nun sollte es noch viel länger dauern. Zwei Pärchen sind in der Schlange vor mir gestanden. Bis diese Bestellungen endlich frisch zubereitet und verpackt waren, wartete ich bereits eine geschlagene halbe Stunde. Dann war auch ich endlich an der Reihe und ich durfte bestellen. Nochmals dauerte es 10 Minuten.
Warum es so lange gedauert hatte? Nun es war nur eine Kochstelle besetzt. Nur eine Köchin war kochend im Dienst, die sich außerdem durchgehend bei der Kollegin beklagte wie krank sie doch sei und eigentlich im Bett sein sollte. Vier andere Köche waren mit dumme Späße reißen und mit schimpfen über die Kollegen vom Vormittag beschäftigt. Einer von ihnen war die gesamte Zeit mit Soßen umschütten völlig ausgelastet.
Fazit: Das Vapiano ist ein Selbstbedienungslokal, in dem man sehr viel Zeit für „Essen holen“ aufbringen muss. Das gilt zumindest wenn man in den Abendstunden Hunger hat. Der Grund warum man mit Freunden, Bekannten und Kollegen unterwegs ist, nämlich die Unterhaltung und das Zusammensein, kommen viel zu kurz. Das Essen ist durchschnittlich und die Preise, verhältnismäßig zum Service, ordentlich hoch.
Facebook ist mir nicht geheuer. Aus diesem Grund gebe ich auf meinem Profil auch keine Kommentare, Meinungen, Daten oder anderes ab. Auch die vielen Programme will ich nicht benutzen und der bald täglich gut gemeinte Rat, dass ich doch endlich meine eigene Farm in Farmville anlegen möge, möchte ich endgültig abstellen können. Das funktioniert aber nicht. Eigentlich ist Facebook megamühsam! Die Funktion, dass ich auf Fotos „markiert“ werden kann, ist mir höchst unsympathisch. Es gibt keine Möglichkeit dies zu unterbinden. Lange war ich standhaft und hatte mich nicht registriert. Ich hätte es dabei belassen sollen. Doch nun bin ich registriert. So endgültig wie Michael möchte ich es nicht handhaben, denn zB für „verloren gegangene“ Freundschaften war Facebook schon gut und ab und zu sind auch die Statusmeldungen der anderen ganz interessant zu lesen. Mit den neuen Nachrichten in den diversen Newsportalen ist mir Facebook allerdings definitiv noch unangenehmer geworden.