Roaming

In der letzten Zeit habe ich mir mal die Roaming Tarife der 5 österreichischen Mobilfunknetzbetreiber angesehen. Im Gegensatz zum Telefonieren im Inland, wo es eigentlich egal ist, bei welchem Netzbetreiber man ist, sollte man hingegen wenn man viel im Ausland sich befindet und dort viel telefoniert, schon die verschiedensten Netzbetreiber beachten und überlegen. (Alle folgenen Tarife und Preise sind ca. Preise bei einem „Normaltarife“) Hier ist von Land zu Land ein anderer Betreiber günstiger.

Fall 1: A1 verlangt fürs Telefonieren in Tunesien pro Minute in einem Standardtarife 4 Euro 20. Zur Zeit hat A1 angeblich bei allen Roamingtarifen eine Sommerpromotion laufen (Dessen Infos aber auf der A1 Homepage praktisch nicht zu finden sind und die Tarife im Romaingfinder von A1 nicht angepasst wurden sondern die Normaltarife vorzufinden sind), wo man im Ausland nur die Hälfte zahlt. Also immer noch 2 Euro 10. Drei verlangt ca. 80 bis 89 Cent. Bei T-Mobile und One wird hingegen nur ca. 75 Cent verrechnet. Telering verlangt überhaupt nur 57 Cent. SMS: A1: 0,40; T-Mobile: 0,13; One: 0,22; SMS: 0,12: Drei: 0,29 Cent. Rufnachsendung: A1: 1,90; T-Mobile: 0,70; One: 0,72; Telering: 0,81; Drei: 0,70 Cent. Manche werden sich jetzt sicher denken, da liegt auf der A1 Homepage ein fehler vor. Liegt er aber nicht. Auch der Mail-Kundendienst von A1 bestädigt diese Preise und verbindet das mit der Erleichterung >>>für den Kunden<<<>

Fall 2: USA: Auch hier verlangt A1 2 Euro 20, SMS 0,40 und Rufnachsendung 1,90. T-Mobile hingegen: 1,69 Euro nach Österreich, SMS: 0,34 und ankommende Anrufe sind nicht ersichtlich. One: 2 Euro 60 für Anrufe nach Österreich SMS 0,46 Cent und Rufnachsendung: 2 Euro 71. Telering: bis 2 Euro 60 SMS sind kostenlos. Rufnachsendung bis 2 Euro 21. Drei: nach Österreich 3 Euro 23; SMS 0,29 Euro – Ankommende Rufe: 0,50 Cent.

Fall 3: Italien: A1: Österreich 0,99; SMS 0,30; Rufnachsendung: 0,50 T-Mobile: 0,88 Cent + Rufaufbau 0,45 Cent; SMS 0,22; Rufnachsendung: 0,54 Cent One: 0,88 Cent + 0,45 Cent Gesprachsaufbau; SMS 0,22; Rufnachsendung: 0,51. Wobei One extra noch Sondertarife für „auf See“ hat. (Was immer das auch genau bedeuten mag) Gespräche kosten da 4 Euro 50 Rufnachsendung 5 Euro. Telering: 0,80 + 0,41 (Gesprächsaufbau) SMS: 0,22; Rufnachsendung bis 0,81 Cent. Drei: 0,89 + 0,45 (Rufaufbau) – SMS: 0,29 Cent und Rufnachsendung 0,50

Godsend

Gestern in der Sneak Preview im Apollo Kino war Godsend.

Eltern verlieren bei einem Verkehrsunfall ihren Sohn Adam. Dr Well (gespielt durch Robert De Niro) ermöglicht den Eltern eine Klonung ihres Kindes. Bis zum Tag, an dem Adam in seinem vorigen Leben gestorben ist, ist alles normal. Aber dann verändert sich etwas. Der Sohn lebt Zeitweise in unserer, zeitweise in einer Traumwelt. Was genau passiert ist will euch aber nicht verraten. Prinzipiell ist es auch gar nicht möglich, da der Film ein Ende findet, bei dem man dann selbst entscheiden darf/muss, was denn eigentlich überhaupt passiert war. 8-)

Immer wieder kommen wahnsinnige Szenen mit enormer Spannung in dem Film auf und lassen einem zusammenzucken. Im Endefekt hätt ich mir den Film nicht undbedingt ansehen müssen aber er war OK.

http://www.rtl.de/film/specials/godsend/ .

Kostenlose VoIP Dienste

Telefonieren zum Nulltarif!

Das ist schon seit einiger Zeit möglich. Hier gibt es einen kleinen Überblick über die Software, mit der das möglich wird. http://derstandard.at/?id=1731836 :-)

Die Göttervögel

Am Wochenende habe ich eine kleine Geschichte gehört, die mich wiedermal zum Nachdenken angeregt hat. Die man aufs Leben umwälzen kann. Wo man sich wiedermal Gedanken machen kann, wieso ist das so, warum läuft so. … =>

Meine Damen und Herren, läge Zürich nicht in der Schweiz, sondern am Ganges, dann säßen wir hier jetzt unter Mangobäumen in der Abendbrise am Fluss, und wir schauten hinüber zu den Ghats, wo die Frommen zum Tauchbad in den heiligen Ganges hinabsteigen. Draußen, auf dem offenen Wasser sähen wir hin und wieder mit Stoffen verschnürte Pakete schwimmen, die die Formen menschlicher Körper andeuten, die Luft wäre erfüllt von Geräuschen und Gerüchen, die an das Tote und das Lebende erinnern. Die Sonne stünde schon tief über dem Strom, und ich würde anfangen, zu Ihnen zu sprechen, in dem ich eine Geschichte er-zählte. Denn am Ganges gäbe es kein Privateigentum an Geschichten, es wäre eine Vergegenwärtigung tradierter Weisheit und kein Plagiat, wenn ich Ihnen die Geschichte von den Göttervögeln vortrüge. Die meis-ten von Ihnen würde sie natürlich kennen, denn sie wäre schon hundert mal erzählt worden, aber jedes Mal auf eine eigene Weise und jedes Mal auf eigene Art richtig, da es im Strom der mündlichen Überlieferungen zwischen Originalen und Kopien keinen Rangunterschied gibt, hier ist die Wiederholung so originell wie das erste Mal und jede Reproduktion eine Premiere. Trotzdem wären Sie, meine Damen und Herren, erneut auf die Geschichte neugierig, weil Sie von früheren Gelegenheiten her wissen, dass man nie sicher sein kann, ob man sie verstanden hat. Ich würde also die Legende von den Vögeln erzählen, die höher fliegen, als die Gipfel des Himalaya aufra-gen. Sie heißen die Göttervögel, weil sie unsterblich sind. Schweben sie erst einmal in den Lüften, sind sie von den Schwerkräften der Erde entbunden. Sie brauchen keine Nahrung aufzunehmen, da sie sich voll-ständig selbst genügen. Nie landen sie auf dem Boden, ihr Aufenthalt sind ausschließlich die höchsten Regi-onen der Luft, sie schlafen auch in der freien Höhe, sie lieben sich unter offenem Himmel und über der offe-nen Erde, sie scheinen nichts zu brauchen außer Höhe und Weite, als seien sie imstande, sich durch die Nabelschnur der eigenen Seligkeit zu versorgen. Der einzige Augenblick im Göttervogelleben, in dem dieses losgelöste Dasein in Gefahr kommt, gestört zu werden, existiert ganz am Anfang. Denn als erdentbundene Geschöpfe legen die Göttervögel ihre Eier in die Luft. Während das Ei aus größter Höhe der Erde entgegen-fällt, brütet die Sonne es aus. Wenn die Mutter hoch genug geflogen ist, dann ist die Zeit, die bis zum Aus-schlüpfen des Jungen vergeht, gerade ausreichend, damit das stürzende Ei noch über der Erde von innen her zersprengt wird – der junge Göttervogel schlüpft in der Luft aus, er fühlt den Sturzwind in den Federn, er fängt sich im freien Fall, er breitet die Flügel aus und beginnt wieder zu steigen. So ist zur der Gattung der seltenen und wunderbaren Vögel ein neues Exemplar hinzugekommen. Aber längst nicht alle Jungen sind so glücklich, noch über der Erde auszuschlüpfen und sich noch in der Luft zu fangen. Vielleicht flog der Muttervogel bei der Eiablage nicht, wie nötig, bis in die äußersten Höhen, viel-leicht haben Wolken die Sonne verdeckt und dem stürzenden Objekt die zum Brüten notwendige Wärme vorenthalten, jedenfalls kommt es mehr als einmal vor, dass die Zeit für das Götterküken nicht genügt, um sich rechtzeitig zu befreien. Die Schwerkraft ist zu stark, der Sturz zu schnell, die zusammengepresste Ges-talt des Vogels bleibt in dem kalkigen Gefängnis eingeschlossen, während der Erdboden sich bedrohlich nähert. Verzweifelt will das Junge heraus, aber es ist zu spät, die Erde saugt mit ungeheurem Sog das stür-zende Ei zu sich hinunter, und so geschieht, was nie hätte geschehen dürfen und was sich doch allzu oft ereignet, das Ei zerschellt am Boden. Wie betäubt steckt das Junge in der zerbrochenen Schale, es ahnt noch einmal, dass es versäumt hat, rechtzeitig aufzufliegen, flügellahm liegt es auf der Erde, vom Blitz getrof-fen, von Helligkeit und Schwere niedergeschmettert. Nun wird es nie mehr fliegen lernen. Ist der erste Schock vorüber, so rafft es sich auf, es flattert auf der Stelle, dann resigniert es vor der Schwerkraft und ver-sucht, wenigstens selber gehen zu lernen. Das gelingt auch meistens – manche von den abgestürzten Göttervögeln reden in ihrem späteren Leben immerzu davon, wie wichtig für ihresgleichen der aufrechte Gang sei. Aber soviel die vertikalen Tiere auch auf dem Erdboden herumlaufen, sie werden nie das Gefühl ab-schütteln, dass etwas mit ihnen nicht völlig in Ordnung ist. In einem verborgenen Winkel ihres Gedächtnisses lebt eine Ahnung davon weiter, dass einmal andere Möglichkeiten offen standen, die ihnen vorenthalten blieben.

Quelle: Peter Sloterdijk – (Anna san danke für die Info)

Anna san Blog

Liebe Anna! :-P
Willkommen im Reich des bloggen. www.anna-san.net

Wetter

Heute war verdienter Weise endlich mal ein wirklich schönes Wetter in Wien. Hoffentlich ist’s auch morgen wieder so!

Update

Nun ist auch meine Blog Software updated. Danke Nimbus für die Hilfe.

Verrechnung

Eine freie Mitarbeiterin – so hab ich erfahren – welche pro gearbeiteter Stunde bezahlt wird, hat die Weihnachtsfeier auf Ihren Gehaltszettel gesetzt und sich bezahlen lassen. Sie meint alles, was nicht Spass ist, wird bezahlt und alles was mit der Firma zu tun hat macht keinen Spass. *lol*

Lichtfahrer sind Sichtbarer

Prinzipiell stört die meisten Autofahrer die langsamen Zwei-Rad-Räder-Gefährte (Egal ob Rad oder Moped) schon sehr im Strassenverkehr. Oft genug fahren sie bei rot über die Strasse, verwenden Gehsteige, benutzen die ganze Fahrbahn für sich in dem sie in der Mitte der Strasse fahren und zockeln vor einem her oder schiessen bei Radwegen mit einem für Radfaherer Höllentempo auf die Strasse heraus.

Auch RadfahrerInnen (Neue Schreibweise bei neuen Zusatztafeln in Oberösterreich – Damit sich Frauen nicht unterdrückt fühlen – Obwohl ob das bei den Frauen zieht und ob jetzt alle nach Oberösterreich ziehen wollen bleibt dahingestellt. – Hauptsache der Staat darf Geld ausgeben.) haben sich an die Strassenverkehrsordnung zu halten und sollten auch ein bisschen auf Ihre Leben achten und sich nicht alle Freiheiten herausnehmen oder sich denken ich habe Recht und das nehm ich mir auch.

Das ärgerlichste ist wohl jedoch, wenn Radfahrer in der Nacht ohne Licht unterwegs sind. Das ist wirklich wirklich wirklich sehr gefährlich. Man sieht sie erst, wenn überhaupt, in allerletzter Sekunde und das Ausweichen oder Abbremsen ist dann oft eine brenzlige Angelegenheit.

Freud und Leid

Man muss in seinem Leben einfach viel leiden. Denn wenn man nicht leiden müsste, dann könnte man sich über die wenigen schönen Seiten im Leben nicht so freuen. Es wäre uns nämlich unmöglich Freud und Leid so zu sehen bzw. zu unterscheiden, wie wir das können, wenn wir auch das Leiden kennen.

Mindhunters

Endlich wiedereinmal ein Kinofilm der Spitzenklasse. Mindhunters.

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