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car2go Wien erweitert sein Geschäftsgebiet

Bis 8. Februar läuft eine heute von car2go Wien gestartete Umfrage auf Facebook bezüglich der Erweiterung des Geschäftsgebiets. Ein Teil der geplanten Erweiterung ist bereits fixiert, einen weiterer Teil entscheiden die Kunden. Die drei von insgesamt sechs Gebieten mit den meisten Votes, werden mit Mitte Februar in das Geschäftsgebiet mit aufgenommen.

Für alle Unentschlossenen: Bitte gebt eure Stimme an Meidling! 🙂

Die privaten Wiener Linien

Es ist fast nicht zu glauben, dass die Straßenbahnen der Wiener Linien einem amerikanischen Investor gehören. Denn laut diesem Video hat die Wiener SPÖ diese vor einigen Jahren verkauft. Nun sind hohe Leasingraten fällig, damit die Stadt Wien diese weiterhin benutzen darf.

S-Bahn fahren als Erlebnisfahrt

Dass die Österreichische Bundesbahnen nicht allzu viel von Pünktlichkeit hält, dass haben mittlerweile wahrscheinlich viele Bahnkunden bitter zur Kenntnis nehmen müssen. Auch dass der Fahrplan nicht besonders kundenfreundlich gestaltet ist und viele Verbesserungswünsche bestehen, ist vielen klar. Doch Schnellbahn fahren in Wien kann zum besonderen Erlebnis werden. Das besondere Erlebnis der heutigen Fahrt: Die S-Bahn wurde zur Sardinenbüchse…

Bereits in den Sommermonaten, in denen die Station Wien Südtiroler Platz wegen Bauarbeiten gesperrt wurde und dadurch viele Züge ersatzlos gestrichen wurden, waren die Zuggarnituren in den Morgenstunden oft voll bis sehr voll. Trotzdem standen täglich zu mehreren Abfahrtzeiten nur Kurzzüge zur Verfügung.
Heute wurde der Fahrkomfort nochmals erhöht. Die ÖBB schickte in den Morgenstunden einen Kurzzug ins Rennen. Das besondere Schmankerl allerdings war, dass der Zug davor wegen einer Betriebsstörung ausgefallen war. Um das Klima noch ein wenig weiter anzuheizen, gab es heute, laut Durchsage des Zugführers, zusätzlich eine Störung im Bahnhof Wien Meidling und deswegen längere Aufenhalte zwischen den Stationen. Dementsprechend war die heutige einfache Zuggarnitur zum Bersten überfüllt. Als Entschädigung gab es dafür kostenlos feine Gerüche, dichtes Gedränge, verständlicherweise angefressene Bahnkunden und lange Wartezeiten in den Bahnhöfen durch mühsames Aus- und Zusteigen der Fahrgäste. Das nennt man dann bei den ÖBB wahrscheinlich Erlebnisfahrt der besonderen Art.

Es bleibt nur zu wünschen übrig, dass die ÖBB sich im Bezug auf Pünktlichkeit ein wenig an die japanische Kultur anpasst. Die Tagesschau berichtet, dass die Verspätung der Züge dort im Durchschnitt sechs Sekunden beträgt, trotzdem gibt es den Ehrgeiz sich weiter zu verbessern. Allerdings so übertrieben wie in Japan, mit harten Strafen für den Zugsführer bei Verspätungen, muss es auch wieder nicht werden.

Stimmverliebt

Derzeit gibt es auf der Stammstrecke der Wiener Schnellbahn ein großes Hindernis. Die Station Südtiroler Platz wird umgebaut und dafür ist für zwei Wochen diese Station gesperrt. Deswegen muss man in der Station Südbahnhof umsteigen. Nervig für den täglichen Pendler aber akzeptabel ist es, dass das mit allen Informationen in jeder S-Bahn Garnitur angesagt wird. Heute jedoch war ich scheinbar mit einer besonders in ihre Stimme selbstverliebte Zugbegleiterin (früher auch Schaffner genannt 😉 unterwegs. Zwischen jeder Station hat sie ihr Sprücherl wieder dem netten Fahrgast mitgeteilt. Hätte es nicht, wie an den anderen Tagen üblich, mit einer Ansage gereicht?

Preisträne

Heute unterwegs in der Ballkleiderabteilung eines großen Einkaufshauses hörte ich von einer weiblichen Stimme aus einer Umkleidekabine heraus: „Und jetzt erst schaue ich aufs Preiszetterl und wenn das nicht stimmt fange ich an zu heulen…“

Pendlerfahrplan

Wie jedes Jahr hat auch heuer wieder die Arbeiterkammer heute den AK Wien Pendlertag abgehalten und kurz bevor mit diesem Sonntag die neuen Fahrpläne für den öffentlichen Verkehr gelten, die neuen AK Pendlerfahrpläne 2008 an vielen S-Bahn und U-Bahn Stationen kostenlos verteilt. Wer diesen braucht, aber keinen ergattern konnte, kann diesen kostenlos bei der Arbeiterkammer bestellen oder per PDF downloaden.

Nonne mit Vogel

Heute Morgen in der S-Bahn sitzt eine Nonne. In der Hand ein dickes Tuch mit dem Kopf eines kleines Vogels herausschauend. Im ganzen Waggon hat man es freundlich fröhlich zwitschern gehört.

P.S.: Käfig war keiner dabei.

Axe

Morgen Abend findet in dem Dienstleistungsunternehmen, für das ich arbeite, eine Party statt. Für ein Spiel, welches wir für unseren Kunden veranstalten, müssen diese ein Fußballdress anziehen. Wie wir heute Abend bemerkt haben, wurde leider vergessen diese von den Verantwortlichen nach einem Jahr Dachboden auch wieder zu waschen. Daher ist einer der Kollegen nun auf die glorreiche Idee gekommen, alle Shirts, Hosen und Stutzen intensivst mit einem Axe Deodorantspray einzusprühen und sie dann ins Foyer zu hängen. Die Hoffnung des Kollegen, dass wie durch ein Wunder die Kleidung morgen „düftet“, lebt. Der ganze Raum hat gestunken, ihr könnt es euch sicher vorstellen! Ich bin schon gespannt wie es morgen dort sein wird.

Gemeinheiten in der Kurzparkzone

Die Ausschilderungen der Kurzparkzonen in Wien ist manchmal wirklich sehr kurios. Bekanntschaft mit der verrückten Parkraumüberwachung hat auch Michael schon gemacht.

Wie man auf dem Foto links sieht, gilt in dieser Straße die Kurzparkzone am Samstag von 8 Uhr bis 18 Uhr mit einer maximal erlaubten Parkdauer von 1,5 Stunden. Nun muss man aber wissen, dass dieses Schild in der Linken Wienzeile neben dem Wiener Naschmarkt aufgestellt ist. Das ist wohlgemerkt der 6. Wiener Gemeindebezirk und innerhalb des Gürtels (dieser Bezirk zählt dazu) gilt ohnehin eine flächendeckende Kurzparkzone. Dieses Schild bedeutet, dass zusätzlich zu der unter der Woche allgemein gültigen Parkraumbewirtschaftung eine Kurzparkzone am Samstag eingerichtet wurde.

Als ein Nicht-Wissender stellt man sein Fahrzeuge, mit nicht böser Absicht, an einem Werktag tagsüber hier ab, ohne einen Kurzparkschein auszufüllen, und bekommt dafür ein Strafmandat. Es hat mich nicht gewundert, dass ich bei meinem letzten Spaziergang hier so viele Strafzettel an den Windschutzscheiben der Autos entdeckt habe.

Als Einheimischer weiß man bescheid was gemeint ist, aber selbst als dieser wird man hier sehr leicht verwirrt. Ich empfinde diese Art der Beschilderung als Abzocke. Zumindest ein Zusatzschild wie „Gilt zusätzlich zur allgemein gültigen Parkraumbewirtschaftung“ wäre wirklich mehr als angebracht.

An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass mit September die Parkgebühren in Wien drastisch erhöht wurden und die Kurzparkzone innerhalb des Gürtels nun ganzflächig bis 22 Uhr gilt.

Außerdem ist wichtig zu wissen, dass im 15. Bezirk rund um die Stadthalle eine Sonderkurzparkzone bis 23 Uhr gültig ist. Diese ist in den Strassen nicht extra ausgeschildert, sondern nur beim Zufahren in diesen Bereich ersichtlich. Genaue Gültigkeiten diesbezüglich findet man unter diesem Link.