Archiv der Kategorie: verkehr

Easymount – Die clevere Handyhalterung fürs Auto

Seit einigen Jahren bin ich von reinen Navigationsgeräten wie Tomtom oder Garmin völlig abgekommen. Mein Smartphone bietet mir die gleichen Möglichkeiten. Bisher hatte ich unterschiedlichste Smartphonehalterungen ausprobiert, war mit diesen aber nie so richtig zufrieden. Die Mehrheit dieser Produkte sind für die Fixierung an der Windschutzscheibe gedacht. Einerseits wurden diese nach längerer Benutzung immer irgendwie wackelig, der Kunststoff gab nach. Es fühlte sich immer irgendwie filigran an. Andererseits, und das hat mich noch mehr gestört, wurde das Smartphone bei direkter Sonneneinstrahlung (vor allem im Sommer) besonders heiß. Das kann für das Gerät, allen voran dem Akku, nicht gut tun. Aber auch mit Produkten für den Zigarettenanzünder oder für die Lüftungsschlitze bin ich nie wirklich zufrieden gewesen. Der lange Hals bzw. Arm vom Zigarettenanzünder weg war nicht stabil genug. Die Produkte für den Lüftungsschlitz zu globig und praktisch.

Doch noch langer Suche bin ich nun endlich seit vielen Wochen mit Easymount sehr zufrieden. Easymount gibt es derzeit in drei Ausführungen. Alle funktionieren mit einem Magneten. Die eine Seite befindet sich an der Halterung, die andere muss am Handy montiert werden. Dafür ist eine dünne kleine Platte, die Thinplate, auf der Rückseite des Geräts zu montieren. Dies kann entweder unter der Batterieabdeckung oder der Schutzhülle erfolgen.

Das Modell „Classic“
Für dieses Modell benötigt man am Armaturenbrett des Autos einen circa ein Zentimeter breiten Spalt. Ob dieser vorhanden ist, kann man am besten mit einer Plastikkarte testen.

Das Modell „Air“
Dieses Modell wird an einem Lüftungsschlitz montiert. Damit nichts passieren kann, sind eigene Montagekreuze beigelegt. Mittels diesen kann die Halterung fest angeschraubt werden. Diese Montagekreuze sind allerdings relativ weich und geben nach, bevor die Spannung auf den Lüftungsschlitz zu groß werden würde.

Das Modell „Brackets“
Dieses Modell muss fest am Armaturenbrett verschaurbt werden.

Die beiden ersten Modelle können jederzeit leicht ohne Rückstände wieder entfernt werden. Beim dritten Modell bleiben die Löcher der Verschraubung vorhanden. Zwar ist Easymount mit 20 bis 30 Euro nicht gerade günstig, aber die Verarbeitung passt und das Handy bleibt auch bei unebeneren Straßen (zB bei Pflastersteinen) auf seinem Platz. Dafür wurde Easymount bei Amazon mittlerweil mit über 170 Rezessionen mit 4,6 von 5 Sternen als durchaus positiv bewertet.

HERE Maps für Android

Vor bereits einigen Wochen hat Nokia sein Kartenmaterial HERE in einer Beta Version für Android für die Allgemeinheit im Google Play Store veröffentlicht. Wer auf der Suche nach einer kostenlosen Navigation-Software für das Handy ist, findet hier eine sehr gute Anwendung.

HERE kann sowohl online als auch offline betrieben werden. In der Online Version hat man den Vorteil, dass aktuelle Verkehrsmeldungen in die Route eingerechnet werden. Die Offline Version hat hingegen den großen Vorteil, dass keine Internetverbindung benötigt wird. Dafür kann man einmalig das Kartenmaterial downloaden und kann anschließend, zum Beispiel im Ausland, auf teures Roaming verzichten. Für die nächsten Monate wurde auch eine iOS Version in Aussicht gestellt.

Fataler Leichtsinn – Füße am Armaturenbrett

Der ÖAMTC bzw. ADAC haben einen Crashtest durchgeführt und dafür die Füße des Beifahrers auf das Armaturenbrett gelegt.

Als fataler Leichtsinn erweist sich fehlende oder falsche Personensicherung: Nicht angegurtet (Fahrer) bzw. angegurtet, aber die Füße am Armaturenbrett (Beifahrer), erleiden die Insassen schwerste bis tödlichen Kopfverletzungen.
„Beim Crash mit 50 km/h rutscht der nicht angegurtete Fahrer nach vor, trotz Airbag-Auslösung prallt der Kopf gegen die Windschutzscheibe. Beim Beifahrer werden die Beine durch den Airbag nach oben geschleudert. Die Füße durchschlagen die Scheibe, der Kopf schlägt auf Unterschenkel und Knie“, beschreibt der ÖAMTC-Techniker.

Wie gefährlich das ist, veranschaulicht dieses Video.

Waze, das etwas andere Navigationssystem

waze_logoBei Waze handelt es sich um eine kostenlose Software, die dem Autofahrer den richtigen Weg zeigt. Die benötigte Software steht für alle großen und bekannten Handybetriebssysteme wie unter anderem für Apple iOS und Android zum Download bereit. Durch die Verkehrsdaten der Community, welche angeblich bereits fast 50 Millionen User weltweit groß ist, werden in Echtzeit die Daten in die eigene Routenplanung eingespielt. Waze führt damit möglichst um einen Stau herum. In der Anwendung kann jeder auf Knopfdruck ebenfalls mithelfen und zum Beispiel Polizeikontrollen melden, Radarboxen hinzufügen oder auf Straßensperren hinweisen. Wer möchte kann sich auch mit Facebook verknüpfen und seine Daten teilen oder man sieht wer seiner Freunde ebenfalls gerade Waze verwendet.

Hier ein Link zu einem Einführungsvideo in deutscher Sprache mit weiteren Informationen.

Für die Nutzung von Waze muss beachtet werden, dass diese nur mit aktiver Datenverbindung funktioniert. Das Kartenmaterial wird nicht lokal auf dem Handy gespeichert. Dabei ist laut Foren mit einem Verbrauch von circa 10MB pro 1.000 Kilometern zu rechnen. Am diesjährigen Mobile World Congress hat Waze übrigens den „Best Overall Mobile App award“ gewonnen. Wer sich beim Autofahren gerne navigieren lässt, sollte sich Waze einmal näher ansehen!

Licht und Schatten bei der ÖBB

Uwe Mauch fährt jedes Jahr mehr als 30.000 Kilometer mit der ÖBB. Doch abseits der Westbahn Strecke läuft nicht immer alles so rund, wie er es sich wünschen würde.

Aber vermutlich habe ich insgesamt einfach nur Pech: Denn meine private Pünktlichkeitsstatistik deckt sich so gar nicht mit jener der ÖBB. Und so sitze ich nur bei jeder dritten Fahrt in jenen 99 Prozent der Züge, die laut ÖBB auf die Minute pünktlich unterwegs sind.

Tatsächlich bemüht sich die ÖBB eines kleinen Tricks, denn sonst würden wohl weit mehr als 50% der Züge mit Verspätung unterwegs sein. Wer sich die Pünktlichkeitsstatistik ansieht, wird erkennen, dass die ÖBB Züge mit bis zu fünf Minuten Verspätung als Pünktlich darstellt. Damit ist die österreichische Bundesbahn laut eigenen Angaben die pünktlichste Bahn innerhalb der EU.

Aber schon unser Nachbarland Schweiz ist pünktlicher und das mit einer verringerten Differenz von bis zu drei Minuten. Doch wer wirklich pünktlich mit der Bahn fahren will, der wird wohl nach Japan auswandern müssen.

Bei den japanischen Japan Railways (JR) gilt bereits eine Verspätung von 1 Minute als Unpünktlichkeit die angesagt wird. Verspätungen von mehr als 30 Minuten kommen so selten vor, dass sie Thema in den Hauptnachrichten sind. 2004 schaffte die JR Central eine Verspätung auf der Tōkaidō-Shinkansen von lediglich 0,1 Minuten/Zug, Naturkatastrophen mit eingerechnet.

Kurzparkzonen in Wien

Seit 1. Oktober wurden die kostenpflichtigen Kurzparkzonen in Wien massiv ausgeweitet. Um es von der Stadtverwaltung möglichst kompliziert zu halten, gelten in den verschiedenen Bezirken unterschiedliche Zeiten und nicht in jedem Bezirk alle Straßen. In manchen Teilen der Stadt darf von 9 Uhr bis 22 Uhr nicht auf den Parkschein vergessen werden, in anderen Teilen der Stadt darf schon ab 19 Uhr gebührenfrei geparkt werden. Auch die höchstzulässige Parkzeit ist nicht einheitlich geregelt. Sie liegt entweder bei zwei oder bei drei Stunden. Die Stadt Wien stellt Informationen dazu auf ihrer Webseite zur Verfügung.

Apps
Für iOS und Android sind auch offizielle kostenlose Apps in den jeweiligen Stores zum Download bereitgestellt. Im iTunes Store wurde allerdings eine alternative App um 79 Cent weit besser bewertet.

Mobile Karten
Für alle Handy-Betriebssysteme hat die Stadt Wien auch eine mobile Webseite zu diesem Thema eingerichtet. Auf dieser Seite findet man als ersten Punkt Kurzparkzonen im mobilen Stadtplan. Nach dem Klick erscheint die Karte von Wien und nach einigen Sekunden weiß man genau seinen Standort und wie es um die Pflicht zum Ausfüllen eines Kurzparkscheins bestellt ist.
Das Laden des mobilen Kartenmaterials benötigt zwar etwas länger als der Klick auf ein App, dafür wird man (zumindest im Gegensatz zu dem von der Stadt Wien empfohlenen iOS App) mit leichterer Bedienung und um einiges detaillierteren Daten belohnt. Hier werden nicht nur die flächendeckenden Kurzparkzonen in den Bezirken angezeigt, sondern auch die Sonderregelungen in Geschäftsstraßen und die Kurzparkzonen, welche zusätzlich in den Randbezirken vorhanden sind.

Nachtrag
Der ÖAMTC informiert, dass man trotz Parkpickerl in Geschäftsstraßen nur in Kombination mit einer Parkuhr sein Fahrzeug abstellen darf und stellt diese auch gleich zum Downloaden bereit.

Onlinebuchung bei der ÖBB

Schon mal probiert ein Ticket bei der ÖBB online zu buchen? Das System ist für mich mit weitem Abstand das schlechteste, das ich jemals erlebt habe. Es ist für einen Laien vollkommen undurchsichtig und nur mit sehr viel Mühe und Zeitaufwand überhaupt durchschaubar. Das kann sich nur der staatliche Monopolkonzern leisten. Besser man geht für seinen Fahrschein auch weiterhin gleich direkt zum Schalter am nächsten Bahnhof mit Vorverkauf. Eine Ticketbuchung für einen Flug ist dagegen ein Klacks.

Parkverbot bei gelber Linie

Mit der 23. StVO-Novelle vom 20. Mai 2011 wurde die Auszeichnung von Parkverbotszonen in Österreich neu gestaltet. Dabei wurde eine wichtige Neuerung eingeführt, die bis jetzt vielen Autofahrern wahrscheinlich noch nicht bekannt ist.

Eine durchgezogene gelbe Linie am Straßenrand oder an der Gehsteigkante bedeutet, dass das Halten und Parken verboten ist. Für das Verbot müssen keine eigenen Verkehrsschilder aufgestellt werden. Die Fahrschule Fürböck aus Mödling erklärt auf ihrer Homepage die Regelungen ausführlich mit Bildern.

Offizielle Spritpreise österreichweit

Heute ist die vom Bundesministerium vorgeschriebene offizielle Datenbank Spritpreisrechner zu aktuellen Kraftstoffpreisen in Österreich online gegangen. Alle Tankstellen von Wien bis Vorarlberg müssen ihre Zapfsäulenpreise zu Super95 und Diesel eintragen und aktuell halten. Am heutigen ersten Tag hat das neue Service, welches von der E-Control betrieben wird, allerdings noch nicht funktioniert.