Archiv der Kategorie: test

Erfahrungsbericht redcoon

Schon öfters habe ich nun meine Bestellungen bei der Firma redcoon aufgegeben. Bisher war ich immer sehr zufrieden und auch diesmal hätte alles gut geklappt, hätte es nicht die Post gegeben, aber dazu später mehr…

redcoon ist ein großer, in mehreren Ländern Europas vertretener Onlineshop für Elektronikprodukte aller Art. Von der kleinen Speicherkarte oder Digitalkamera bis hin zum Notebook, großen Fernseher oder auch Haushaltsartikeln wie Waschmaschinen ist alles im Shop zu finden und oft auch prompt lieferbar. Im Gegensatz zu vielen anderen mir bekannten Onlineshops ist das Shopsystem professionell aufgebaut und wirkt seriös. Um auch die Sicherheitsstandards zu unterstreichen hat die Firma sich mehreren unabhängigen Zertifizierungen unterzogen. Das Shopsystem wurde von TÜV geprüft und hat außerdem das Euro-Label als Auszeichnung erhalten.

Preisgestaltung
Bei den Preisen ist redcoon TOP. Sehr oft sind die angebotenen Produkte beim beliebten Geizhals– Preisvergleich ganz vorne mit dabei. Auch der Kundenservice, sowohl vor als auch nach dem Kauf, ist gut. Als besonderes Schmankerl bietet die Firma die Möglichkeit mit Mitarbeitern in ihrem eigenen Chat zu chatten und so kostenlos seine Wünsche zu äußern und prompt seine Fragen beantwortet zu bekommen.

Versand
Bei meiner letzten Bestellung hat redcoon, wie auf der Homepage angegeben, meine bestellte Ware schnell in den Versand gebracht. Der Transport erfolgt bei kleineren Paketen bis zu ein paar Kilogramm in Österreich über die österreichische Post. Um die Sendung nachverfolgen zu können, erfährt man dazu die Tracking-ID für das Trackingtool der Post.

Leider hat die Post bei der letzten Lieferung ziemlich Mist gebaut. Mein Päckchen wurde gleich zwei Mal am Transportweg verloren. Die Wahrscheinlichkeit dazu liegt vermutlich bei 1:1.000.000 und ist mir davor noch nie passiert. Trotzdem hat sich redcoon ganz vorbildlich verhalten. Die besonders freundliche Betreuung fand ich wirklich ganz ganz toll und sollte Vorbildwirkung für viele andere Firmen haben. Ich habe mich ganz nach dem Motto „Kunde ist König“ gefühlt! Die Ware wurde schnell wieder verschickt und auch meine Traurigkeit über die längere Wartezeit wurde mir versüßt…

Mein Fazit: redcoon ist ein excellenter Webshop! Bestellungen können dort wirklich ohne Angst getätigt werden. Auch bei den Transportproblemen durch die Post, für die der jeweilige Webshop eigentlich gar nichts kann, hat sich redcoon musterhaft verhalten. Einziger Wermutstropfen ist, dass es keine Abholmöglichkeit gibt. Redcoon stellt die bestellte Ware ausnahmslos zu. Dafür sind aber auch die Preise gut bis sehr gut. Bei meiner nächste Bestellung werde ich redcoon bestimmt wieder in Betracht ziehen und kann diesen Onlineshop nur jedem wärmstens weiterempfehlen.

Erfahrungsbericht Peluga

Letzte Woche hatte ich mich nach langer und reiflicher Überlegung endgültig für meine neue Digitalkamera entschieden. Durch Geizhals bin ich auch schnell und einfach auf den für mich besten Preis mit der besten Abholmöglichkeit gestoßen. Peluga hatte das Rennen gemacht. Ein letztes Stück des edlen Teils war im Zentrallager in Wels lagernd und daher sollte die Kamera laut Personal in der Filiale Wien in wenigen Tagen abholbereit sein. Gleich legte ich mir einen Kundenaccount an und gab meine Bestellung auf.

Trotz einer prompten Bestellbestätigung wenige Minuten nach Absenden des Auftrags war die Kamera auch den ganze nächsten Tag lang in der Zentrale in Wels als verfügbar gekennzeichnet, was mich etwas stutzig machte. Tags drauf wurde der Lagerstand auf 0 gesetzt und so dachte ich mir die Kamera hat nun endlich den Weg zu mir gefunden. Doch als ich 24 Stunden später nachfragte ob sich eine Abholung vielleicht noch vor dem Wochenende ausgehen könnte, sagte mir der freundliche Herr am Telefon, dass die Kamera leider nicht mehr verfügbar sei. Die Kamera müsse neu bestellt werden und eine Lieferung dauere zumindest drei bis vier Wochen. Allerdings kann ich mit einer kurzen E-Mail jederzeit vom Kauf zurücktreten, was ich dann auch tat. Mittlerweile hatte ohnehin ein anderer Händler meines Vertrauens die Kamera ebenfalls im Sortiment aufgenommen.

Auf mein Storno-E-Mail kam leider keine Antwort und meine Bestellung war auch weiterhin im System von Peluga ersichtlich. Daher habe ich nun drei Werktage später nochmals angerufen. Diesmal wurde meine Bestellung freundlicherweise sofort im System gelöscht. Allerdings hat es mich nun doch sehr verwundert, dass bereits gute vier Stunden nach meinem Rücktritt die Kamera wieder im Onlineshop als verfügbar angezeigt wird und zwar nun im Shop in Wien.

Mein Fazit: Gute Preise und recht freundliches Personal, aber sonst scheint es bei Peluga etwas drunter und drüber zu gehen. Schade eigentlich.

USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.

Spamfighter

Viele User möchten ihre E-Mails keinem Web- oder Freemailer anvertrauen. Sowohl im privaten Bereich, aber vor allem im Business ist Microsoft Outlook sehr beliebt und weit verbreitet. Doch sowohl Outlook selber, als auch viele Provider die dem Kunden die E-Mailadresse zur Verfügung stellen, sind gegen Spam und Phishing oft nicht genügend gewappnet. Nicht selten kommen bis zu mehreren 100 Spam E-Mails pro Tag angeliefert. Gerade bei geschäftlich genutzten Adressen ist das Spamaufkommen besonders hoch. Ohne weiterer Hilfe sieht es da oft trostlos aus.

SPAMfighter
Genau hier kann Spamfighter für Microsoft Outlook, Outlook Express und Windows Mail enorme Hilfe leisten. Spam und Phishing E-Mails werden in einen eigenen Ordner verschoben. Spamfighter „lernt“ durch das Verhalten des Anwenders. Sollte sich widererwartend doch einmal Spam in den Posteingang verirren, ein Klick genügt und Spamfighter weiß für die Zukunft bescheid.

Wissenswertes
Für private Anwender ist Spamfighter völlig kostenlos. Für den gewerblichen Einsatz erhält man die Software nach einer 30 tägigen Testphase für eine besonders günstige Jahreslizenz in der Pro Edition mit zusätzlichen Funktionen. Fast 5 Millionen User aus über 220 Ländern nutzen Spamfighter, das übrigens derzeit in 18 Sprachen zum Download zur Verfügung steht.

Navigationssystem Kaufempfehlung

In den letzten Monaten für das Auto besonders beliebt sind Navigationssysteme. Mittlerweile gibt es neben den besonders bekannten und weit verbreiteten Herstellern TomTom und Garmin soviele weitere Komplettsystemanbieter, dass man leicht den Überblick verliert. Die Qualität der einzelnen Produkte sind dabei oft recht ähnlich.

Bei der Wahl, um das für sich beste System herauszufinden, hilft die Fachzeitschrift Chip mit der Komplett-Navigationssystem Bestenliste.

Grandstream GXP-2000

Vor einem Jahr habe ich mir das SIP Enterprise IP-Telefon Grandstream GXP-2000 bestellt. Mit diesem Telefon kann man in Verbindung mit einem VoIP Anbieter, wie zB meinem bevorzugten Sipgate (hatte bereits über den Anbieter berichtet), günstig bis kostenlos seine Anrufe in der ganzen Welt tätigen. Dazu ist nur ein Breitband- Internetanschluss und ein Router nötig.

Das Grandstream GXP-2000 sieht auf den ersten Blick wie ein normales Businesstelefon aus, wie es viele auch im Büro stehen haben. Allerdings eben nicht mit RJ11 Stecker für das normale Festnetz, sondern mit RJ45 für die Verbindung mir dem Internet.

Gespräche werden in guter Qualität wie mit einem herkömmlichen Festnetzanbieter geführt. Großer Vorteil: Grundgebühren sind viel günstiger oder gar nicht vorhanden. Mit anderen VoIP Teilnehmern kann kostenlos telefoniert werden. Gespräche in die ganze Welt werden oft günstiger als über das Festnetz der Telekom geführt.

Technische Details
Auf dem Gerät sind neben zwei RJ45 Buchsen, einer zum Verbinden mit dem Router und einer zum möglichen Verbinden mit einem weiteren PC, einige weitere Buchsen zu finden. So kann zum Beispiel auch ein Headset mit 2,5mm Klinkenstecker angesteckt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit weitere Extensions anzuschließen. Mehr dazu aber später. Strom erhält das Telefon entweder über über Netzteil oder PoE (Power over Ethernet).

Das Telefon kann mit bis zu vier verschiedenen VoIP Anbietern verknüpft werden. Das heißt Gespräche können über mehrere Anbieter empfangen und gesendet werden. (zB eine Rufnummer beruflich, eine privat,…) Die Konfiguration des Telefons läuft komfortabel über das Webinterface am Computer.

Das Display ist blau hinterleuchtet und zeigt alle wichtigen Details an. So findet man Datum, Uhrzeit, Name des Accounts, zugewiesene IP Adresse, usw.

Gespräche können normal über den Hörer oder über die eingebaute Freisprecheinrichtung, die sehr gut funktioniert, geführt werden. Außerdem können bis zu sieben Kurzwahltasten eingerichtet werden. Für weitere Kurzwahltasten, wie oben erwähnt, wird eine Extension angeboten.

Fazit: Das Grandstream GXP-2000 ist ein solides Telefon, das gefällt.

Warum ich Acer zum Kotzen finde

Acer rühmt sich vieler Länder, so auch in Österreich, als der am weit verbreitetste Notebookhersteller des Landes. Vor allem bei Schülern kann Acer punkten. Hier bietet der Hersteller rund ums Jahr Schulnotebooks, zu einem besonderen Paket geschnürt, nämlich mit einer erweiterten Garantie, an.

Die Laptopproduktpalette ist groß. Sie deckt neben der Consumer Serie Aspire auch den Businessbereich mit der TravelMate Serie, sowie mit den Tablet PCs für den portablen Einsatz und der Ferrari Serie fürs besondere Design, alle Bereiche ab.

Doch so viel Acer mit seiner Preis-/ Leistungspolitik auch anbieten möge, das eventuell nach dem Kauf benötigte Service und die Qualität der verbauten Teile finde ich einfach schlecht. Mein TravelMate war während der Garantiezeit von einem Jahr drei mal in der Reparatur, da jedes mal das Motherboard defekt war. Anfang 2006 ist das Notebook, knapp nach der Garantiezeit, wieder eingegangen und Acer wollte doch tatsächlich mehr als € 919,– exkl. MwSt. abkassieren.

Nun ich werde Acer bestimmt nie wieder empfehlen oder kaufen. Mit meinem neuen Notebook eines anderen Herstellers bin ich nun schon seit vielen Monaten sehr zufrieden. Never again Acer! Aus Schaden wird man eben doch klug.