Archiv der Kategorie: technik

Wi-Free von UPC

Am 19. Oktober startet UPC mit Wi-Free. Damit soll das größte WLAN Netzwerk Österreichs entstehen. Dafür wird auf allen Kunden-Modems standardmäßig ein zweites Netzwerk mit der Bezeichnung UPC Wi-Free aktiviert. Jeder Kunde hat anschließend die Möglichkeit im versorgten Gebiet das Internet von UPC kostenlos zu verwenden. Die Geschwindigkeiten für das Netzwerk liegen für Down- bzw. UPstream bei 10 bzw. 2 Mbit/s. Die Bandbreite des Kunden soll sich dadurch nicht verringern. Eine Karte mit den versorgten Gebieten Österreichs finden man unter dem angeführten Link. Abgesehen davon wird das Netzwerk auch in den folgenden europäischen Ländern verfügbar sein: Holland, Irland, Ungarn, Polen, Tschechien und der Schweiz. Eine Abmeldung des eigenen Modems ist möglich, schließt aber gleichzeitig den Abmelder von diesem Service aus.

Sichere Passwörter bequeme verwenden

Die Futurezone erklärt kurz, wie sichere Passwörter aussehen sollten und warum diese so wichtig sind. Die Reaktion vieler Anwender auf den Hinweis, doch einen gutes Schlüssel zu verwenden, bringt die Futurezone auf den Punkt und warnt eindringlich davor, ein zu leichtes Passwort für mehrere Angebote im Netz zu verwenden.

Weil vielfach immer dieselbe Kombination aus Benutzername und Passwort genutzt wird, gibt es in so einem Fall eine Kettenreaktion: Hat der Datendieb eine Benutzerkennung, kennt er viele andere auch. Die meisten Nutzer denken sich: „Wird mir eh nicht passieren.“ Gelangt ein Eindringling einmal in das PayPal-Konto oder in den Amazon-Account, ist das für den Nutzer die Einbahnstraße in die Hölle. Und das kann jedem passieren.

Um sich das Merken von diversen und komplizierten Passwörtern trotzdem leicht zu gestalten, werden drei Passwortmanager präsentiert und die Funktionsweisen erklärt. Dabei wird auch auf die Vor- und Nachteile eingegangen. Darunter mein Favorit 1Password, sowie KeePass und LastPass.

Informationsmaterial rund um den Nacktscanner

Vor zwei Jahren habe ich den damals in den USA vorgestellten Nackscanner noch in die Rubrik Kuriosum gestellt. Nun wird dieser immer öfter auf den Flughäfen zur Wirklichkeit. Nach dem nur knapp vereitelten Anschlag in einem Flugzeug in den USA in den letzten Wochen werden neben den Flughäfen auch andere Einsatzorte überlegt. Zeit Online beschäftigt sich mit diesem Thema intensiv und präsentiert auf 10 Seiten alle wichtigen Informationen von Gesundheitsfragen, Kosten der Anschaffung bis Schutz der Privatsphäre

Bringen die sogenannten Nacktscanner mehr Sicherheit oder beschneiden sie die Bürgerrechte? Ist die Technik gesundheitsschädlich? Was man über die Geräte wissen sollte.

Neben den USA finden diese Geräte mittlerweile auch schon auf europäischen Flughäfen Verwendung. Die EU berät diesbezüglich gerade eine einheitliche Regel für alle Mitgliedsstaaten. Zumindest auf den österreichischen Flughäfen soll diese Technik noch einige Zeit auf sich warten lassen. Geplant ist derzeit nichts.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Metalldetektoren sollen Nacktscanner auch feste und flüssige Sprengstoffe, Keramikmesser und andere nichtmetallische Gegenstände entdecken. Derzeit werden die Geräte allerdings noch nicht an deutschen Flughäfen eingesetzt, sondern lediglich von der Bundespolizei im Labor getestet. Bisher können diese Nacktscanner Sprengstoff jedoch nach Aussage des deutschen Innenministeriums nicht sicher genug erkennen. Auch die Geschwindigkeit der Kontrollen lasse zu wünschen übrig.

Ein weiterer, das Thema genau durchleuchtender, Artikel ist, allerdings in englischer Sprache, auf infowars.com erschienen. Gerade wichtige Gesundheitsfragen werden hier beleuchtet.

A leading U.S. expert on the biological effects of X-radiation is Dr. John Gofman, Professor Emeritus of Molecular and Cell Biology, University of California, Berkeley. Dr. Gofman’s exhaustive research leads him to conclude that there is NO SAFE DOSE-LEVEL of ionizing radiation. His studies indicate that radiation from medical diagnostics and treatment is a causal co-factor in 50 percent of America’s cancers and 60 percent of our ischemic (blood flow blockage) heart disease. He stresses that the frequency with which Americans are medically X-rayed “makes for a significant radiological impact.”

Die zumindest gesundheitsbedenklichen Röntgenscanner gehören allerdings nicht mehr zum neuesten Stand der Technik. Die Konstruktionsingenieure haben in den letzten Jahren nicht auf der faulen Haut gelegen und einige Alternativen zum Röntgenapparat entwickelt. In der ORF Futurezone werden in einem heute erschienen Artikel alternative Scan- und Durchleuchtungsmethoden präsentiert.

Um den Einsatz von Nacktscannern tobt derzeit eine heftige öffentliche Debatte. Doch in der Diskussion geht es hauptsächlich um vergleichsweise plumpe Geräte älterer Generationen. Auf dem Markt bereits erhältliche Millimeterwellenempfänger können vorbeigehende Personen elektronisch „ausziehen“, ohne dabei aufzufallen oder Strahlung abzugeben. Prototypen, die aus zehn und mehr Metern Entfernung funktionieren, wurden schon Ende 2009 vorgestellt.

Ich finde es schon sehr bedauerlich, dass immer mehr Regierungen und Behörden prinzipiell vom Bösen des Individuum ausgehen. Von diesen Kontrollen gibt es praktisch kein entrinnen. Kann den Menschenrechten, bei der Sammelwut von Verbindungsdaten, Kontrollen aller Art wie zB Kameras in öffentlichen Gebäuden und Eingriffe in die Privatsphäre, überhaupt noch nachgekommen werden? Richtig hat Wolfgang Ambros schon 1974 gesungen: A Mensch möcht´ I bleib´n – Und net zur Numma möchte i werd´n. Allerdings geben wir alle breitwillig für Google, Facebook, Gewinnspiele, Bonuskarten und Co freiwillig unsere Daten an private Firmen weiter. Wollen wir das wirklich?

Die eierlegende Wollmilchsau von Nokia

Den Titel habe ich gleich vom Blog Journalist und Optimist übernommen, denn er trifft das Thema wirklich gut. Nokia arbeitet, wie man es vielleicht schon auf so mancher Seite gesehen hat, am Nokia Morph concept. Die völlig neue Art des Mobiltelefons, falls man es als so etwas überhaupt noch bezeichnen kann, doch was ist das genau und was kann es überhaupt? Mittels Trickfilm gibt Nokia eine kleine Einsicht in die zukünftigen Funktionen.

USB-Sticks mit U3 Launchpad

Sehr nützlich finde ich die kleinen USB-Speicher-Stifte mit der vorinstallierten U3 Software. Das U3 Launchpad erweitert die kleine Festplatte zu einer Betriebssystemerweiterung. Nach dem Anstecken des Sticks an einen Windowscomputer startet die Software standardmäßig von alleine. Nach wenigen Sekunden blendet sich in der rechten unteren Ecke ein kleiner roter Kasten als „Startbutton“ ein. Beim Klicken darauf fährt ein ähnliches Menü heraus, wie es auch schon aus Windows XP und Vista beim Klicken auf den Startknopf her bekannt ist.

Mit dem U3 Stick hat man nicht nur seine Dokumente, sondern auch seine Programme immer dabei. Sie lassen sich an jedem Windowsrechner ausführen und es müssen dafür keine Installationen durchgeführt werden, die in vielen Firmen oder Internetcafes oft auch gar nicht möglich und erlaubt sind.

U3 Launchpad
Das Startmenü ist in zwei Spalten aufgeteilt. In der linken Spalte sind alle installierten Programme ersichtlich. Welche Softwareprodukte schon vorab auf dem Smart Drive zu finden sind hängt vom Hersteller ab. Mittlerweile vertreiben über ein Dutzend Herseller Modelle mit U3 Software. Unter anderen sind SanDisk, Memorex, Kingston, PNY und Hama mit dabei. Ich persönlich bevorzuge von SanDisk das schnelle und elegante Cruzer Contour USB Flash Drive und das robuste Cruzer Titanium USB-Flash-Laufwerk. Vor allem dass man den Deckel dieser Sticks nicht mehr verlieren kann, weil es gar keinen gibt, finde ich toll.

Übrigens welche Softwareprodukte ab Werk schon vorinstalliert sind, findet man auf dieser Übersichtsseite von U3. Nun aber zurück zur Anwendung: Auf der rechten Seite im Launchpad findet man dann den Punkt Programme hinzufügen. Klickt man hier auf U3-Downloadzentrum öffnet sich ein kleines Browserfenster. Hier findet man, nach Kategorien geordnet, zum Beispiel den beliebten Webbrowser Mozilla Firefox oder Opera, aber zB auch den E-Mail Client Thunderbird, das von mir sehr gemochte Bildbearbeitungsprogramm xnview, FileZilla für den FTP Transfer, das Packprogramm WinRAR, OpenOffice als Officelösung, verschiedene Antiviren Softwarelösungen und noch vieles mehr. So auch die einfache Haushaltsbuch- bzw. Buchhaltungs-Software Personal Finances speziell für U3 vorbereitet.

Zumindest auf den SanDisk Sticks ist schon ab Werk das Tool CruzerSync U3 Edition vorinstalliert, eine speziell angepasste Software von Dmailer. Mit Dmailer kann man auf einfache Weise seine Daten zwischen PC und USB-Stick synchronisieren. Sowohl die Daten aus Outlook und Outlook Express wie E-Mail, Kalender und Aufgaben, wie auch Dateien auf dem PC und Favoriten aus Internet Explorer und Mozilla Firefox können abgeglichen werden. Auf Wunsch wird sogar der Desktophintergrund hinterlegt und anschließend auf Fremd-PCs angezeigt. Hat man zB business und private Kalender getrennt oder möchte private und geschäftliche Dateien nicht vermischen, können mit dieser Software auch mehrere Profile angelegt werden.

Unter den Einstellungen kann man für den USB Stick ein Passwort vergeben. So kann auf die Programme und alle gespeicherten Daten nur nach der Eingabe des Passwortes zugegriffen werden. Für die Nutzung muss am Host-PC nichts zusätzliches installiert werden und es finden auch keine Einträge in der Registry statt. Sobald man den USB Stick vom PC abzieht, sind auf dem PC alle Daten gelöscht und zwar laut Hersteller unwiederbringlich. Weiters kann man für jede Software einstellen, ob diese beim Start des U3 Launchpads automatisch mitgestartet werden soll. Das kann zum Beispiel für die Antivirensoftware oder für Skype recht nützlich sein.

PortableApps
Um einen USB Stick mit U3 Software nutzen zu können, muss man bereits einen USB Stick mit U3 Logo kaufen. Ein normaler USB Stick kann nicht nachträglich mit dem U3 Launchpad erweitert werden. Hier bietet sich als alternative die kostenlose Suite PortableApps an. PortableApps bietet jedoch nicht so eine große Auswahl an installierbarer Software. Außerdem gibt es zB nicht die Möglichkeit den USB Stick mittels Passworteingabe zu schützen. Hier zwei weitere Berichte zu U3 vs. PortableApps bei schweda.net und gearfire (EN).

Software nicht gefunden?
Zurück zum U3 Stick: Hat man im U3 Downloadzentrum die eine oder andere Software nicht gefunden, ist das kein Grund zur Panik. Mit etwas suchen bei Google & Co findet man so einige portable Softwareprodukte. Zum Beispiel hat das Caschys Blog gleich einen ganzen Downloadbereit für portable Software eingerichtet. Regelmäßig gibt es von den Softwareprodukten Updates und neue Berichte darüber.
Aber auch Portale wie Softpedia etc. bieten eine ganze Reihe von Softwareprodukten wie Portable Winamp, den Portable VLC Media Player, Audacity Portable, Miranda-IM Portable oder auch Portable Total Commander Utility an. Fündig wird man weiters bei heise mobil oder tecchannel.

Das Problem bei portabler Software ist, dass nach der Installation die Software zwar am USB-Stick installiert ist und auch ohne Probleme ausgeführt werden kann, aber dass bei einer solchen Installation kein Programm Icon im U3 Launchpad angelegt wird. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Mit der Software Shortcut Creator 4U3 dauert das erstellen des Icons nur wenige Sekunden. Man wählt die EXE Datei am U3-Stick aus und vergibt einen Namen. Nach dem Klick auf Add Shortcut wird das Icon in der Programmleiste angelegt. Zu guter Letzt gibt es noch die Software PackageFactory for U3 mittels der man selber Programme zu einem U3-Installations-Format packen kann.

Für Windows Vista sollte man darauf achten, dass der gewählte USB-Stick das Enhanced for Ready Boost Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt hat. Sonst könnte es bei der Verwendung zu Problemen kommen.
Hat man Probleme oder Fragen und sucht nach Lösungen oder ähnlichem steht auch eine große Community im U3Forum tatkräftig parat. Unter folgendem Link findet man abschließend zu meinem Bericht noch ein Einführungsvideo mit vielen Informationen zu den Funktionsweisen von U3.

Blu-ray am Vormarsch

Ist mit der Entscheidung von Warner in Zukunft auf die Blu-ray Disc Technologie zu setzen der langjährige Streit über das Nachfolgeformat der DVD zwischen der Blu-ray Disc und der HD DVD endgültig beendet?

So schnell wird der Machtkampf wohl doch nicht beendet sein. Man bedenke nur, dass erst im August des vergangen Jahres Paramount sich gegen Blu-ray entschieden hat.

Nachtrag: HD DVD will sich nicht geschlagen geben.

Entstehung der Informationsgesellschaft

Die Entstehung unserer heutigen Informationsgesellschaft: Eine Rückblende um (fast) 60 Jahre in das Jahr 1948 in der ORF FutureZone.

Jeder der drei Texte ist für die heutige Informationsgesellschaft auf seine Art wichtig, ja grundlegend, ihre Autoren wirkten also tief in die Zukunft hinein. [Zitat aus der ORF Futurezone]