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Firefox für iOS

In der letzten Woche hat Mozilla nach vielen Jahren endlich die erste Version von Firefox für die Apple iOS Welt vorgestellt. Nach Neuseeland ist Österreich eine der ersten vier Länder neben Kanada und Australien, in denen man die Software im App Store findet. Die vier Länder gelten als Testgebiet, die Ausrollung in weitere Länder soll bald erfolgen.

Der Browser sieht schick aus, ähnlich wie er aus der Android Welt her bekannt ist. Allerdings sind die Einstellungen noch nicht sehr ausgeprägt. So findet man derzeit zB leider (noch) keine Möglichkeit Addons zu installieren.

2Do für iOS derzeit kostenlos

Die Notiz App 2Do ist derzeit für iOS kostenlos und für OS X zum halben Preis zu haben. Es handelt sich dabei um ein professionelles App für Notizen und Projekte, die weit mehr als das von Apple angebotene App kann.

Großer Vorteil: Die Daten werden – im Gegensatz zu vielen anderen Apps – nicht auf deren Servern gespeichert. Eine Synchronisierung zwischen den Geräten ist aber dennoch leicht eingerichtet. Dafür stehen die Optionen für Dropbox, iCloud und Toodledo bereit.

Auch eine Version für Android steht bereit, diese wurde aber leider schon länger nicht mehr gewartet.

Firefox für Android datenschutzfreundlich konfigurieren

Animiert durch den überaus informativen Artikel von Michael, in dem beschrieben wird wie man Firefox für ein Desktopbetriebssystem datenschutzfreundlich konfigurieren kann, möchte ich mit diesem Artikel anschließen und die Konfiguration für das am meisten verbreitete mobile Betriebssystem – nämlich Android – aufzeigen.

Ich empfehle dringend zuerst den oben verlinkten Beitrag zu studieren, da generell wichtige Hintergrundinformationen und empfohlene Voreinstellungen zu den Add-Ons nur dort beschrieben sind.

 

Firefox – Die datenschutzfreundliche Wahl, auch für Android

Download: Firefox für Android.

 

Einstellungen für Datenschutz und Sicherheit

Nach der Installation können gleich im System einige Voreinstellungen getroffen werden. Ins Menü des Browsers gelangen wir immer über die drei vertikalen Punkte in der rechten oberen Ecke des Browsers.

Hier angelangt erreichen wir über den Eintrag „Einstellungen“ die Optionen zur „Privatsphäre“. Für die Aktivitätenverfolgung wählen wir, dass unser Surfverhalten nicht verfolgt werden soll und Cookies erlauben wir zwar, aber nicht für Drittanbieter. Außerdem wollen wir Passwörter nicht speichern. Daher entfernen wir die Häkchen bei Passwörter und Master-Passwort.

firefox_privatsphaerefirefox_sucheinstellungen

Weiters deaktivieren wir in den „Einstellungen“ unter Anpassung > Sucheinstellungen die Funktion „Suchvorschläge anzeigen“ und wählen aus, dass Tabs nach dem Beenden von Firefox nicht wieder hergestellt werden sollen.

Anschließend stellen wir im Menü „Ansicht“ die Plugins auf „Antippen zum Aktiveren“.

Zu guter Letzt deaktivieren wir im Menü „Mozilla“ die drei Punkte der Datenübermittlung an den Hersteller. Daher entfernen wir bei Telemetrie, Absturzmelder und Firefox-Statusbericht das Häkchen.

firefox_tabsfirefox_pluginsfirefox_datenuebermittlung

 

Einstellungen für Verschlüsselungsalgorithmen

Michael schreibt dazu

[…] Was bedeutet das? Wenn wir Firefox per Konfiguration untersagen, als wenig sicher eingestufte Algorithmen zu benutzen, schaltet Firefox auf sicherere Methoden um (falls der Server das unterstützt). Weitere Informationen

Auch in der mobilen Version ändern wir die Einstellungen zu den Verschlüsselungsalgorithmen. In das Menü gelangen wir durch die Eingabe von about:config in die Adresszeile, woraufhin im Browserfenster eine Suchleiste mit dem Eintrag „Einstellungen durchsuchen“ erscheint.

  • Wir suchen nach „des_ede3“ und setzen alle Einträge von true auf false
  • Wir suchen nach „RC4“ und setzen alle Einträge von true auf false mit Ausnahme von security.ssl3.rsa_rc4_128_sha.

firefox_aboutconfigfirefox_des_ede3firefox_rc4

  • Wir suchen nach „seed“ und setzen den Eintrag – falls das nicht ohnehin schon der Fall ist – von true auf false.
  • Wir suchen nach „tls.version“ und setzen den Eintrag version.min von 0 auf 1.
  • Wir suchen nach „dhe_dss“ und setzen die Einträge von true auf false.

firefox_seedfirefox_tls-versionfirefox_dhe_dss

 

Startpage als Standardsuchmaschine einrichten

  1. Wir fügen Startpage zu Firefox hinzu. Dafür klicken wir neben HTTPS auf Installieren und bestätigen die daraufhin folgende Frage nochmals mit „Hinzufügen“.
  2. Anschließend müssen wir nochmals ins Menü wechseln. Dazu wählen wir Menü > Einstellungen > Anpassung > Sucheinstellungen und klicken dort auf den Eintrag „Startpage HTTPS – Deutsch“ und im anschließend erscheinenden Fenster auf „Als Standard verwenden“. Danach können wir das Menü wieder verlassen.

firefox_startpage

 

Vorwort – Bevor wir Add-ons zu Firefox hinzufügen.

An dieser Stelle möchte ich auf folgenden Umstand hinweisen: Jedes Mal, wenn Firefox für Android frisch gestartet wird, werden die installierten Add-ons in den Cache geladen. Bei Geräten mit wenig Rechenpower kann das Starten von Firefox damit etwas länger dauern.

Wenn die Erweiterungen aber erst mal gestartet sind, läuft das Laden von Seiten genauso schnell wie ohne diese. Aber keine Angst: Mit der richtigen Konfiguration ist der Startvorgang auch bei langsameren Handy nach wenigen Sekunden erledigt. Ich denke das ist im Sinne des Datenschutzes vertretbar.

 

HTTPS-Everywhere – Verschlüsselte Verbindungen wo es möglich ist.

Bitte hier entlang zum Download.

 

Adblock Plus – um Werbung und Tracking zu unterbinden.firefox_adblockplus

Hier müssen wir uns entscheiden!

  • Die finale Version friert den Browser solange ein, bis ABP vollständig geladen ist. In meinem Fall waren es mehr als fünfzehn Sekunden bis Firefox tatsächlich betriebsbereit war. Der Download befindet sich hier. Wichtig: Wir wählen den Download für Firefox (nicht den Download für Android, denn dies ist eine Erweiterung für das Betriebssystem im WLAN Betrieb.)
  • Wem diese Startzeit zu lange ist, der kann als Alternative die Beta Version wählen. Wie ABP mitteilt ist das Problem in dieser beseitigt. Diese Version geht allerdings auf Kosten der Sicherheit! Die Lösung liegt nämlich darin, dass ABP im Hintergrund sozusagen „nachgeladen“ wird. Damit ist Firefox zwar sofort einsatzbereit, aber für die erste aufgerufene Seite ist ABP noch nicht am werken. Der Download befindet sich hier. Auch hier sei gesagt, wir installieren die Version „Adblock Plus“. Das ist der erste Eintrag in der Liste. Bitte sich nicht von der Version „Adblock Plus für Android“ verwirren lassen.

Nun schließen wir den Browser (auch als Hintergrundprozess deaktivieren) und nach einem Neustart der Software wechseln wir zu Menü > Extras > Add-ons > Addblock Plus. Den Punkt „Einige nicht aufdringlcihe Werbung zulassen“ wählen wir ab. In den Filterabonnements, wenn nicht bereits ausgefüllt, wählen wir „EasyList Germany+EasyList“. Anmerkung: Im Web finden sich viele weitere Filterlisten. Diese lassen sich aber derzeit (noch) nicht in der Firefox für Android Version installieren.

Nun finden wir im Menü den Punkt „ABP aktiveren“. Hier ein Klick und das Einrichten ist fast abgeschlossen. Anschließend wechseln wir noch auf die browserbasierte Konfigurationsseite und aktiveren Malware-Blockierung, Social Media-Buttons entfernen und Verfolgung ausschalten.

firefox_adblockplus-erweiterung

 

Self-Destructing Cookies

Bitte hier entlang zum Download.

Nach der Installation können über Menü > Einstellungen > Extras > Add-ons persönliche Einstellungen vorgenommen werden. Hier die empfohlenen Voreinstellungen von Michael.

 

Blender

Bitte hier entlang zum Download.

Nach der Installation können über Menü > Einstellungen > Extras > Add-ons persönliche Einstellungen vorgenommen werden. Hier die empfohlenen Voreinstellungen von Michael.

Firefox für Android

Der beliebte Browser Firefox aus dem Hause Mozilla, welcher wahrscheinlich allen meinen Lesern aus der Windows und Mac Welt bereits bestens bekannt sein dürfte, ist auch für Android verfügbar. Wer auf Datenschutz steht und vielleicht auch schon den überaus informativen Artikel von Michael gelesen hat, wird auch in der mobilen Version für Android nicht enttäuscht.

Das Design ist modern und ansprechend und auch auf diverse Add-Ons muss man nicht verzichten. Zwar gibt es noch nicht die Fülle wie für die Desktop Version, aber einige Schmankerl findet man leicht. Hier drei Direkt-Links zu empfehlenswerten Erweiterungen für diesen mobilen Browser:

Daher meine klare Empfehlung: Gebt Firefox für Android eine Chance!

Chrome möchte auf den Schlüsselbund zugreifen

Seit einigen Wochen plagte mich die folgende Meldung: Google Chrome möchte Ihre vertraulichen Informationen verwenden, die in "..." in Ihrem Schlüsselbund gesichert sind.

Schluesselbundabfrage für Chrome

Ich wollte die Erlaubnis dazu nicht erteilen und so fragte mich Chrome bei vielen Seiten immer wieder die gleiche Frage. Zuerst hat mich der Support für Chrome auf die Idee gebracht, dass ich vielleicht eine Option für die Passwortspeicherung aktiviert habe. Doch die beiden Optionen AutoFill aktivieren, um Webformulare mit nur einem Klick ausfüllen zu können und Fragen, ob Passwörter, die ich im Web eingebe, gespeichert werden sollen waren ohnehin deaktiviert.

Des Rätsels Lösung liegt in den Einstellungen von Safari, denn Safari schlägt bei jedem Login vor die eingegebenen Passwörter zu speichern.

Safari Passwort speichern

Auch wenn man hier Niemals für diese Website wählt, so speichert Safari trotzdem einen Eintrag in den Einstellungen ab. Um die Abfrage in Chrome endlich ein für alle Mal auszuschalten, muss man im Safari die Einstellungen aufrufen und dort den Punkt Kennwörter auswählen.

Kennwoerteruebersicht in Safari

Wer hier die Liste durch das Klicken auf die Schaltfläche Alle entfernen bereinigt, wird in Zukunft auch in Google Chrome nicht mehr mit der anfangs erwähnten Frage belästigt.
Voilà, endlich erledigt – frohes weiterarbeiten!

Einladungen per Mail trotz iCloud

Wer den Kalender von iCloud, Google, Outlook oder anderen verwendet, wird vielleicht die Möglichkeit andere Personen zu Terminen einladen zu können, sehr zu schätzen wissen. Einfach die Mail-Adresse in das dazu vorgegebene Feld eintragen und schon bekommt der Eingeladene automatisch eine Nachricht mit ics Anhang. Diese kann wiederum per Klick ins gewünschte System des Eingeladenen importiert werden.

Wer die iCloud aktiviert hat, wird allerdings von anderen iCloud Nutzern standardmäßig keine Einladungen mehr per Mail erhalten. Alle Kalender des Apple Universums synchronisieren sich und stattdessen sieht man in den Kalendern von OS-X und iOS ein Feld, mit dem man den Termin verwalten kann. Über die Zu- oder Absage wird der Einladende auch wiederum automatisch informiert.

Das Problem daran ist: Was passiert allerdings wenn man zwar einen iCloud Account hat, die Termine aber lieber mit Google oder Outlook verwalten möchte? Ist man selbst der Eingeladene, erhält man, wie vorhin erwähnt, keine Einladungsmails mehr. Doch dieses Problem kann leicht gelöst werden.

Dafür einfach die Website der iCloud besuchen und sich mittels Apple-ID anmelden. Erst mal verifiziert, muss der Kalender gewählt werden. Dort findet man in der rechten oberen Ecke ein Zahnrad über welches man in die Einstellungen gelangt. Im Reiter Erweitert findet man die gewünschte Einstellung im Bild rot markiert.

icloud-einstellungen

Schon werden Einladungen anderer iCloud User wieder Mail zugestellt.

iReader für Google Chrome

Wer öfters längere Artikel im Browserfenster liest, wird vielleicht die Standardfunktion Reader im Safari zu schätzen gelernt haben. Es wird eine Art Overlay über die Seite gesetzt, in der Werbungen ausgeblendet, der Text zum leichteren und schnelleren Lesen vergrößert und die Seitenbreite verkleinert wird.
Wer so etwas auch für den Google Chrome Browser sucht, findet mit dem iReader Plugin eine zum Verwechseln ähnlich Version. In den Option, über die man nach der Installation durch Rechtsklick auf das Icon gelangt, können zusätzlich die Schriftgröße und -art eingestellt werden.

Sparrow für iOS

Sparrow für iOS ist bis heute Abend noch im Sonderangebot um € 0,79 im iTunes Store erhältlich. Nachdem ich mit Sparrow am Mac zufrieden bin, habe ich gestern auch dieses Version gekauft. Das App hat einen guten Ansatz, aber voll und ganz zufrieden bin ich damit noch nicht.

  • Nachrichten werden nicht automatisch abgerufen. Weder per Push noch nach einer fest vorgegebenen Zeit.
  • Queransicht von Mails ist nicht möglich. Mails mit „fester Formatierung“, wie es zum Beispiel oft bei Newsletter vorkommt, könnten darauf nicht gelesen werden. Die Schrift ist einfach zu klein.
  • Hat man eine Nachricht vor sich, sieht man nicht ob und wenn ja welchem Label diese zugeordnet ist. Nicht einmal die farbliche Markierung ist vorhanden.
  • In den Mitteilungen (Notification Center) von iOS gibt es keine Einstellung, um neue Nachrichten anzuzeigen.
  • Bilder werden immer sofort geladen. Schöner wäre es, wenn man diese manuell nachladen könnte. In der Desktop Version ist das mit einmalig für diese Nachricht und immer für diesen Absender sehr schön gelöst.

Trotz dieser Kritikpunkte eine Kaufempfehlung! Das Design ist schön gemacht und die Funktionalität gut durchdacht.