Archiv der Kategorie: netzwerk

Sicherheit für Passwörter

In vielen Firmen ist es um die Sicherheit der Systeme durch Passwortschutz meiner Meinung nach nicht gut bestellt. Vor allem in größeren Firmen wird gerne der Mitarbeiter dazu verpflichtet, dass er alle paar Wochen bis spätestens nach zwei Monaten sein gewähltes Passwort zu ändern. Einmal eine dieser Regeln in den Serversystemen eingerichtet, läuft alles vollautomatisch ohne jeglichem Zutun eines Administrators oder Systemverantwortlichen ab. Widersetzt man sich der Einstellung, wird der Benutzername und damit der Zugang zum Arbeitsplatzsystem gesperrt.

Regeln über Regeln
Doch zu einfach soll es nicht sein. Leider viel zu oft sind die Restriktiven sehr sehr streng.

  • Dass Passwort muss zumindest 8, 10 oder sogar 12 Zeichen lang sein.
  • Dass Passwort muss aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehen.
  • Dass Passwort muss Zahlen enthalten, die außerdem nicht an erster oder letzter Stelle stehen dürfen.
  • Dass Passwort muss Sonderzeichen enthalten.
  • Dass Passwort darf nicht gleich sein wie eines der letzten 12 Passwörter.
  • Dass Passwort darf nicht ähnlich sein wie eines der letzten 12 Passwörter.

und so weiter und sofort… Nicht selten gelten diese Vorgaben nicht nur für den Arbeitsplatz. Da gibt es dann noch Intranet, SAP, Datenbanken, Internetzugänge, Zugänge zu speziellen Webseiten von Herstellern und und und…

Wo soll das Enden?
Doch wo endet diese Vorgabe? Am Ende hat der Anwender nach dem Wochenende sein Passwort vergessen und muss sich an den Administrator wenden. Oder aber, was noch viel schlimmer ist, aber trotzdem gerne gemacht wird: Der Anwender schreibt sich einen Zettel mit seinen Passwörtern und lässt diesen gleich direkt am Arbeitsplatz oder zumindest in seiner Schublade liegen.

Einer von vielen diskutierbaren Lösungsvorschlägen
Vielleicht sollten Firmen, welchen die Sicherheit über alles geht, und in vielen Unternehmen sind die Sicherheitseinstellungen durchaus berechtigt, ihren Mitarbeitern lieber einen Fingerprintreader oder ähnliches spendieren.

Ausziehen 2.0

Davon wie, wo und warum Menschen Seelenstriptease betreiben und wo die Risiken im Web lauern.

Trotz Warnungen von Datenschützern und so manch böser Überraschung beim Bewerbungsgespräch, entblößen sich Millionen immer noch ungeniert und leichtfertig in Online-Netzwerken. Warum nur?

Lesetipp: Dazu ein fünfseitiger Bericht auf zeit.de.

Yahoo IndexTools

Das MitraBlog berichtet, dass Yahoo in der letzten Woche den Web Analytics Service Provider IndexTools gekauft hat. Als Referenzkunden dieses Services sind Größen wie Vodafone, Epson, und EMC2 angeführt. Laut Weblog des COOs soll der Dienst in Zukunft kostenlos werden. Bisher war mir IndexTools völlig unbekannt, aber den Demo-Grafiken nach zu urteilen dürfte der Dienst ein ernst zunehmender Konkurrent für Google Analytics & Co sein.

Werbung auf XING

Die Businesskontaktplattform Xing hat sich für seine User wieder ein „besonderes Schmankerl“ (Achtung: Ironie) ausgedacht. Nun wird im Netzwerk auch Werbung eingeblendet. Mal da mal dort eine kleine Werbeeinschaltung finde ich akzeptabel, aber Xing blendet diese auch auf den Userprofilen ein und dagegen laufen viele User Sturm. Als zahlender Premiumkunde (ich hoffe ich habe das jetzt richtig verstanden) sieht man nie Werbung. Mit dem kostenlosen Account kann Werbung eingeblendet werden und zwar auch auf den Profilen von zahlenden Premiumkunden.

Hier die aktuelle Diskussion in der Gruppe. Außerdem wurde ein „Abstimmungstermin“ eingerichtet.
Falls ihr noch keine Werbung gesichtet habt. Diese gibt es tatsächlich. Werbeplätze werden hier offiziell angeboten.

Nachtrag: Xing hat auf die Wünsche seiner Kunden reagiert. Ab morgen können Premiumuser Werbeeinschaltungen auf Ihren Profilseiten deaktivieren.

Grandstream GXP-2000

Vor einem Jahr habe ich mir das SIP Enterprise IP-Telefon Grandstream GXP-2000 bestellt. Mit diesem Telefon kann man in Verbindung mit einem VoIP Anbieter, wie zB meinem bevorzugten Sipgate (hatte bereits über den Anbieter berichtet), günstig bis kostenlos seine Anrufe in der ganzen Welt tätigen. Dazu ist nur ein Breitband- Internetanschluss und ein Router nötig.

Das Grandstream GXP-2000 sieht auf den ersten Blick wie ein normales Businesstelefon aus, wie es viele auch im Büro stehen haben. Allerdings eben nicht mit RJ11 Stecker für das normale Festnetz, sondern mit RJ45 für die Verbindung mir dem Internet.

Gespräche werden in guter Qualität wie mit einem herkömmlichen Festnetzanbieter geführt. Großer Vorteil: Grundgebühren sind viel günstiger oder gar nicht vorhanden. Mit anderen VoIP Teilnehmern kann kostenlos telefoniert werden. Gespräche in die ganze Welt werden oft günstiger als über das Festnetz der Telekom geführt.

Technische Details
Auf dem Gerät sind neben zwei RJ45 Buchsen, einer zum Verbinden mit dem Router und einer zum möglichen Verbinden mit einem weiteren PC, einige weitere Buchsen zu finden. So kann zum Beispiel auch ein Headset mit 2,5mm Klinkenstecker angesteckt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit weitere Extensions anzuschließen. Mehr dazu aber später. Strom erhält das Telefon entweder über über Netzteil oder PoE (Power over Ethernet).

Das Telefon kann mit bis zu vier verschiedenen VoIP Anbietern verknüpft werden. Das heißt Gespräche können über mehrere Anbieter empfangen und gesendet werden. (zB eine Rufnummer beruflich, eine privat,…) Die Konfiguration des Telefons läuft komfortabel über das Webinterface am Computer.

Das Display ist blau hinterleuchtet und zeigt alle wichtigen Details an. So findet man Datum, Uhrzeit, Name des Accounts, zugewiesene IP Adresse, usw.

Gespräche können normal über den Hörer oder über die eingebaute Freisprecheinrichtung, die sehr gut funktioniert, geführt werden. Außerdem können bis zu sieben Kurzwahltasten eingerichtet werden. Für weitere Kurzwahltasten, wie oben erwähnt, wird eine Extension angeboten.

Fazit: Das Grandstream GXP-2000 ist ein solides Telefon, das gefällt.

My Network Value

Wie viel ist dein persönliches Netzwerk an Kontakten wert?

Bei mynetworkvalue.com gibt es dafür einen kleinen kostenlosen Test.

P.S.: Dieser Test ist von der Businessplattform XING, bei der du als noch nicht registriertes Mitglied über diesen Link einen Monat lang eine kostenlose Premiummitgliedschaft erhältst.

Komische Preisgestaltung bei Yesss!

Seit einigen Wochen bietet der Mobilfunkdiskonter yesss! nun auch mobile Wertkarten- Datenkarten für PC und Notebook an. Interessant ist dabei die kuriose Preisgestaltung von yesss!.

  • So bietet yesss! 1GB Datenguthaben, mit Gültigkeit von 12 Monaten, für € 20,– an. Dazu ist einfach eine Wertkarte zu kaufen und diese anschließend aufzuladen. Damit würden sich 3GB genau mit € 60,– zu Buche schlagen.
  • Das Starterpaket (Sim-Only ohne Datenkarte) kostet inkl. 3GB Datentransfer und 12 Monate Gültigkeit allerdings nur € 49,99. Man bekommt zwar bei jedem Kauf eine neue Rufnummer, da es aber eine Datenkarte und kein Telefonnummer für Gespräche ist, ist das egal.

Wer kauft sich bei diesem Angebot bloß einen Aufladungskarte, wenn doch das Starterpaket viel günstiger ist? Ob yesss! damit einfach seine Anschlüsse pushen möchte um (im Schein) mehr Kunden aufweisen zu können?

Xing, Ein Versuch

Anne Kunze schreibt in einem Blog der ‚Die Zeit‘. Sie hat über mehrere Wochen hinweg mit drei Profilen das Netzwerk Xing getestet. Zum Schluss kommt sie zu einem eher mageren Ergebnis.

Ich denke es lohnt trotzdem sich bei Xing zu registrieren. Man findet viele im Laufe der Zeit verschollene Personen, bekommt zu telefonischen Kontakten ein Gesicht und hat stets die aktuellen Kontaktdaten des anderen, da man diese nicht selbst zu administrieren braucht. Außerdem bekommt man in den zahlreichen Foren immer wieder gute Tipps und kann sich nett unterhalten.