Archiv der Kategorie: gesundheit

Barfuß gehen ist gesund

Vor kurzem durfte ich einen spannenden Vortrag von Marco Montanez miterleben. Er ist Physiotherapeut, spezialisiert auf Füße, und plädiert dafür die Füße nicht in Schuhe aller Art zu quetschen. Stattdessen sollte man möglichst viel barfuß gehen. Nachdem das für viele (doch) nicht möglich ist, gibt es dafür geeignete Schuhe. Klingt komisch, ist aber so.

Vivobarefoot
Schuhe der Marke Vivobarefoot haben eine ganz dünne, nur drei Millimeter dicke, Sohle ohne Sprengung, daher ohne erhöhtem Absatz. Außerdem ist der Bereich der Zehen extragroß. Damit soll man Fußschäden wie Hallux und Fersensporn, aber auch anderen Problemen des Be­we­gungs­ap­pa­rats vorbeugen.

Laufen
Auch beim Laufen sind Schuhe mit Sprengung und Dämpfung immer mehr im Verruf. Dazu ein interessanter Artikel auf der Webseite von Triathlon Tipps.

Kennt ihr das Gefühl, dass man sich freut am Abend endlich aus den Schuhen zu dürfen? Mit meinen neuen Schuhen von Vivobarefoot fühle ich mich jetzt viel besser.

Mit Codecheck gesund einkaufen

Codecheck.info ist eine Datenbank, die uns ein gesünderes Einkaufen erleichtern möchte. Mittlerweile sind über 20 Millionen Produkte aus den Bereichen Kosmetik, Lebensmittel und Haushalt erfasst. Dabei erfährt der Kunde genaue Details über die Inhaltsstoffe, die in die Kategorien empfehlenswert, eingeschränkt empfehlenswert, weniger empfehlenswert und nicht empfehlenswert eingeteilt sind. Schon länger gibt es auch ein App für iOS und Android, mittels der man einfach den Strichcode einscannen kann. Die Suche ist damit denkbar einfach.

Kann Zahnpasta uns töten?

Immer wieder liest und hört man darüber, dass die Pharmaindustrie nicht unser Bestes will, sondern einzig und allein den Profit steigern möchte. Erst vor wenigen Tagen konnte man auf der Seite von Ärzte ohne Grenzen lesen, dass der Pharmakonzern Bayer zumindest einen Teil der Medikamente nur für Reiche herstellt.

Einen sehr zum Nachdenken anregenden Artikel zur Reinigung unserer Zähne findet man auf News Top-Aktuell. „Zerstörung und Vergiftung auf Raten“ ist der Titel mit der Warnung vor Zahnpasta mit Fluor bzw. Fluorid.

Fluor ist eine der giftigsten und schädlichsten Substanzen, die das Universum hervorgebracht hat.

Fluor ist zudem hochgradig ätzend.

Fluor frisst sich durch Aluminium – Fluor frisst sich durch Glas – Fluor frisst sich sogar durch Stahl!

Viele Alternativen scheint es allerdings leider nicht zu geben…

Wetter schuld an gefährlichem Feinstaub?

Hauptverantwortlich für die Überschreitungen sind die derzeit vorherrschenden Wetterbedingungen. An 32 Messstellen wurde auch der EU-Grenzwert (maximal 35 Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung) übertroffen. Rekordhalter ist die Messstelle Lastenstraße in der steirischen Stadt Leibnitz: Dort wurde bereits an 63 Tagen eine zu hohe Feinstaubkonzentration gemessen.

Schreibt der ORF.at. Der Bericht liest sich so, als möchte der ORF dem Wetter den schwarzen Peter zuschieben. Schuld ist aber nicht das Wetter, sondern der Mensch!

15 Minuten täglich für ein langes Leben

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Einer taiwanischen Studie zufolge reichen fünfzehn Minuten täglicher Sport dazu aus, das Leben um durchschnittliche drei Jahre zu verlängern und das Risiko, an Krebs zu erkranken, um zehn Prozent zu reduzieren.

Die Experten des staatlichen taiwanischen Gesundheitsforschungsinstituts und der staatlichen Sportuniversität stellten ihre Studie auf eine ungewöhnlich breite Grundlage: Sie untersuchten die Daten von mehr als 400.000 Menschen über durchschnittlich acht Jahre hinweg.

Apfelallergie

Allergiker, die auf Pollen und Gräser reagieren, leiden oft auch an Kreuzallergien. Besonders oft gibt es eine Immunreaktion des Körpers gegen Obst und Nüsse. Zum Beispiel beim Verzehr von Äpfeln kommt es zu einem unangenehmen kratzen oder jucken im hinteren Bereich des Rachens oder im Hals. In weiterer Folge treten oft schlimmen Niesanfällen und heftige Schleimbildungen auf.

An apple a day keeps the doctor away
Wer auf den gesunden Apfel pro Tag trotz der auftretenden Probleme nicht gänzlich verzichten möchte, kann sich mal auf der neuen Seite von Bund Lemgo umsehen. Der Hintergrund ist, dass es nicht bei allen Apfelsorten zu Problemen kommen muss. Leider sind gerade die beiden in den Supermärkten am öftesten anzutreffenden Sorten Golden Delicious und Granny Smith besonders problematisch.

EU erhöht Grenzwerte für japanische Lebensmittel

Man kann es kaum glauben, aber Udo Vetter vom law blog berichtet, dass die Europäische Kommission per Eilverordnung die Grenzwerte von Cäsium-134 und Cäsium-137 in Lebensmittelimportprodukten aus Japan deutlich hinaufgesetzt hat.

Bestimmte Produkte wie Fischöl oder Gewürze dürfen diesen Wert sogar um das Zehnfache übersteigen, also bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm belastet sein – ein 20-faches des bisherigen Limits.

Am besten ist es wohl, wenn man auf Produkte aus Japan gänzlich verzichtet!

Aktion gegen Lebensmittelvergiftungen

Bei hohen Außentemperaturen kann es auch im Kühlschrank gefährlich warm werden. Die Stadt Wien verschenkt nun Thermometer für Kühlschränke. Denn um die Qualität und Genussfähigkeit von leicht verderblichen Lebensmitteln zu gewährleisten, ist eine durchgängige Kühlung unumgänglich, wurde am Dienstag in einer Rathaus-Aussendung betont.

Kostenlose Bestellungen können über die Lebensmittel-Hotline der Magistratsabteilung 38 unter der Rufnummer 01/4000-8090 erfolgen. Bei der Tonbandansage ist die Auwahl 2 zu treffen.

Es sei unbedingt notwendig, den Regler auf eine Temperatur von maximal acht Grad Celsius einzustellen. Im Tiefkühlschrank sind mindestens minus 18 Grad nötig, hieß es.

[via derStandard]

Licht, das schaden kann

Im dem hier verlinkten Bericht geht es eigentlich darum, ob es für das Auge schädlich ist im Dunkeln zu Fernsehen. Die Antwort ist nein. Der dazu befragte Facharzt Peter Heilig holt dazu weiter aus und gibt auch eine Stellung dazu ab, wie Licht im Straßenverkehr das menschliche Auge beeinträchtigen kann.

…Ein Kind überquert den Zebrastreifen. Der Lenker eines herannahenden Busses wird von Taglichtfahrern unbewusst abgelenkt und vielleicht auch geblendet. Das Kind wird auf der Netzhaut des Busfahrers dennoch scharf abgebildet, in der kognitiven Verarbeitung wird das Bild jedoch ausgelöscht. Der Buschauffeur verursacht einen tödlichen Unfall und schwört, dass auf dem Zebrastreifen kein Kind war. „Der Mann ist möglicherweise unschuldig, wenn sein Gehirn dem Overflow an Lichtstimuli nicht gewachsen war“…

Ob die EU tatsächlich ein Gesetz verabschieden soll, dass das von ihr oft angedachte Tagfahrlicht verpflichten würde?

Energiesparlampen: nicht schädlich
Prof. Peter Heilig hat 2008 auch dem Konsument ein Interview gegeben. Damals ging es darum, ob Energiesparlampen gesundheitsschädlich sind. Auch diese Leselektüre ist hoch interessant.