Archiv der Kategorie: finanzen

Das Flügel V

Schon seit Jahren wirbt die Volksbank mit dem Slogan „V wie Flügel“. Und da soll sich noch jemand wundern, wenn das Volk kein Deutsch kann…

Diese Woche wurde die Volksbank durch den Staat mithilfe einer Milliardenzahlung vor dem Bankrott gerettet. Eine Moderatorin des ORF hat sinngemäß dazu kommentiert, dass die Volksbank darauf achtgeben soll, dass sie ihren Slogan „V wie Flügel“ nicht bald zu „F wie Verlust“ abändern muss.

Einschätzungen eines Währungsexperten

Die Presse hat zu den Themen Gold und die Zukunft des Euros mit dem amerikanischen Gold- und Währungsexperte James Turk ein besonders interessantes Interview geführt. Er sieht den Euro zum Scheitern verurteilt und schon bald eine Explosion des Goldpreises.

Ich glaube nicht, dass wir jemals die „Vereinigten Staaten von Europa“ sehen werden – oder dass wir sie brauchen. Amerika wurde groß, weil es eine gemeinsame Sprache, Geschichte und Währung hatte: den Silberdollar. Bis 1860 konnte jeder diesen Dollar prägen, der wollte. Wir hatten nicht nur Trennung von Kirche und Staat, sondern auch von Geld uns Staat. Ähnlich wie bei der Bundesbank. Das hat funktioniert und ist exakt der Grund, warum die EZB zum Scheitern verurteilt ist. Aber in Deutschland und Österreich kann man nicht offen über diese Dinge reden. Wer den Euro und die EU kritisiert, ist gegen Europa. Wer gegen Europa ist, ist ein Nationalist. Und wer ein Nationalist ist, ist ein Nazi. Was für ein Unsinn.

Steuern runter! – Geht das?

Eine österreichische Tageszeitung hat in ihrer gestrigen Ausgabe darauf hingewiesen, dass die steuerlichen Abgaben in Österreich im Vergleich zu anderen Staaten im Euroraum monströs sind. Es wird lautstark verlangt, dass die Steuern endlich prompt gesenkt werden müssen. Doch das Finanzministerium lässt mitteilen, dass dieser Wunsch derzeit unverantwortlich wäre.

Was in diesem Artikel nicht steht, aber auch schon etliche Male zu lesen war: Der österreichische Staat ist mit einem dreistelligen Milliardenbetrag hoch verschuldet und sekündlich steigt die Verschuldung um einige hundert Euro weiter an. Daher trotz der hohen Abgaben ist es dem Finanzministerium derzeit nicht möglich den hohen Schuldenberg abzubauen. Im Gegenteil sind durch die zahlreichen EU-Vorgaben sowie den zusätzlichen Forderungen und auch Fehlinvestitionen der diversen staatlichen Einrichtungen und Betriebe keine Besserungen in Sicht.

Bestimmt würden wir alle uns freuen, wenn das Finanzministerium uns künftig weniger von unserem hart verdienten Geld abnehmen würde. Aber wie sollte der zu Anfang erwähnte Wunsch der Steuerreduzierung umgesetzt werden? Die Antwort auf diese Frage ist uns die Tageszeitung leider schuldig geblieben.

Wenn wir uns ehrlich sind, so müsste der Staat die Steuern kurzfristig erst recht weiter erhöhen, anschließend mit viel Geschick den Verwaltungsapparat gegen den Willen der mächtigen Gewerkschaften umbauen und viele vom Staat finanzierte Institutionen erfolgreich reorganisieren. Erst dann kann man ehrlich über Steuererleichterungen nachdenken. In einigen Ländern der europäischen Union kann man derzeit leider sehr eindrucksvoll beobachten was passiert, wenn der Staat nicht richtig haushalten kann bzw. hausgehaltet hat. Aber Österreich soll auch weiterhin ein reiches Land bleiben!

Griechenland ist nicht zu retten

So kann man ein aktuelles Interview mit Dr. Hans-Werner Sinn, dem Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, im Standard interpretieren.

Dominoeffekte wird es in jedem Fall geben. Hilft man Griechenland nicht, kommen die anderen Länder in Schwierigkeiten, Kredite aufzunehmen. Hilft man, wird bei ihnen die Sorglosigkeit bei der Kreditaufnahme gefördert.

brokerjet mit iPad Aktion

brokerjet, der Online-Broker der Erste Bank Gruppe, hat sich für seine Neukunden eine tolle Aktion ausgedacht. Schon in den letzten Jahren gab es immer wieder die Möglichkeit, während eines Aktionszeitraumes ein Netbook zu erhalten. Dieses Jahr wurde es anstelle dessen ein Apple iPad.

Im großen und ganzen ist die Aktion an folgende Bedingungen geknüpft: Man muss Neukunde sein, sich bis 29. Mai registrieren und bis zum 31. Juli zumindest 50 Trades durchgeführt haben. Alle weiteren Bedingungen gibt es auf der Aktionsseite zum Nachlesen.

Hinzuweisen ist noch auf die Klausel, dass wenn das Apple iPad bis zum 30. 9. 2010 nicht verfügbar sein sollte, so wird anstelle dessen ein HP Notebook 610 ausgeliefert. Außerdem darf nicht darauf vergessen werden, dass Antragsformular von der brokerjet Website auszufüllen und einzusenden.

Kaupthing-Bank

Alle Konten der isländische Großbank Kaupthing Edge wurden in der letzten Woche gesperrt. Derzeit können Sparer auf die angelegten Finanzen nicht zugreifen. Jedoch wird auf der Webseite versprochen, dass durch den isländischen Einlagensicherungsfonds die privaten Einlagen bis zu einer höhe von € 20.887 gesichert sind.

Die Zeit Online berichtet über die Finanzlage des Inselstaats. Die Bank sei nicht Bankrott, sondern nur verstaatlicht worden. Allerdings macht eine Aussage des isländische Nationalbankchefs David Oddsson die Anleger Angst und Bange. So erklärte dieser, „der Einlagenfonds gelte nur für Isländer, nicht für Auslandskunden…“

Kostenloses Depot in Österreich

Die Brokerjet.at der Ecetra (Erste Bank Central European Trading) ist einer der größten Online-Broker am österreichischen Markt und bietet ab sofort ihren Kunden ein kostenloses Depot für Wertpapiere, Fonds etc an. Es gibt allerdings zwei Voraussetzungen, die pro Quartal erfüllt werden müssen, um in den Genuss dieser Vorteil zu kommen. Einerseits müssen durchschnittlich zumindest € 2.500 auf den Konten von Brokerjet liegen. Dabei ist es ganz egal, ob diese in Wertpapieren angelegt sind oder auf dem Verrechnungskonto des Brokers ruhen. Außerdem muss zumindest ein Trade pro Quartal getätigt werden. Wenn diese beiden Bedingungen nicht erfüllt werden, dann wird für dieses Quartal € 15 in Rechnung gestellt. Die ersten 200 Neukunden erhalten zusätzlich € 50 in Fondsanteil als Willkommensbonus von der Erste-Sparinvest geschenkt.
Als besonderes Sicherheitsmerkmal kann man bei Brokerjet auf sein Depot nicht nur mit Benutzername und Passwort zugreifen. Man bekommt zusätzlich einen speziellen Dongle, welcher als Trading Key bezeichnet wird. Erst dieser gibt schlussendlich den Zugriff auf das Depot frei.

Damit hat der Online Broker der Erste Bank Gruppe ein neues ansprechendes Angebot geschnürt, dass der Markt in Österreich bisher in dieser Weise noch nicht gekannt hat. Man kann gespannt sein, wie die Konkurrenz in den nächsten Monaten darauf reagieren wird.