Archiv der Kategorie: design

Geldbörsen aus dem Hause Bellroy

Schon seit Jahren bin ich immer wieder auf der Suche nach einer möglichst kleinen und flachen Geldbörse, in der aber trotzdem alle Plastikkarten und auch Münzen Platz finden. Die seitlichen Hosentaschen sind eben doch nicht so groß und eine klobige Geldbörse darin kann schnell sehr störend sein. So habe ich schon ein paar Portemonnaies getestet und war auf kurz oder lang nie so ganz zufrieden.

Bellroy
Nach einer neuen längeren Recherche Anfang November des letzten Jahres, bin ich auf das junge und dynamische Team aus Australien gestoßen. Die Mitglieder, bestehend aus studierten Designern, haben 2010 die erste Geldbörse auf den Markt gebracht. Das Motto von Bellroy war und ist stets, dass die Produkte nicht nur schön, sondern auch praktisch sein sollen. So wird bei den kleinen Täschchen besonders auch auf die Funktionsvielfalt und ein schlankes Design geachtet. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

Mit der Verarbeitung meiner Börse, bei mir ist es das Modell Card Pocket geworden, bin ich sehr zufrieden. Für alle Produkte gibt es verschiedene Farben und damit einhergehend Lederverarbeitungen, die ebenfalls erklärt sind. Die Standardlieferung ist kostenlos, die Expresslieferung gegen eine geringe Gebühr möglich. Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass für den europäischen Raum der Versand aus einem Lager in England erfolgt, damit sollte es keine Probleme mit der Einfuhr bzw. dem Zoll geben.

Die eierlegende Wollmilchsau von Nokia

Den Titel habe ich gleich vom Blog Journalist und Optimist übernommen, denn er trifft das Thema wirklich gut. Nokia arbeitet, wie man es vielleicht schon auf so mancher Seite gesehen hat, am Nokia Morph concept. Die völlig neue Art des Mobiltelefons, falls man es als so etwas überhaupt noch bezeichnen kann, doch was ist das genau und was kann es überhaupt? Mittels Trickfilm gibt Nokia eine kleine Einsicht in die zukünftigen Funktionen.

Eindrucksvolle Bilder mit HDR

In der Fotocommunity Flickr kann man immer wieder besonders schöne Fotos finden. Faszinierende HDR Bilder habe ich dabei auf den Seiten von *atrium09 entdeckt.

HDR steht für High Dynamic Range. Bei HDR ist das Kontrastverhältnis des Fotos im Gegensatz zu einem normalen Foto um ein vielfaches höher. Denn normalerweise liegt das Kontrastverhältnis in der Digitalfotografie bei circa 1.000:1, bei einem Bild auf Film liegt das Verhältnis schon bei circa 10.000:1. Ein HDR Bild hingegen kann mit einem Kontrastverhältnis von circa 200.000:1 aufwarten.

Das Verfahren für ein HDR Bild ist kompliziert, denn für ein solches Foto benötigt man zu Beginn zumindest drei Fotos und jedes muss mit einer anderen Belichtung aufgenommen werden. So muss von ein und dem selben Objekt ein „normales“ ein überbelichtetes und ein unterbelichtetes Foto geschossen werden.

Eine spezielle Software am Computer setzt die Bilder anschließend zusammen. Von jedem dieser Bilder wird immer die richtige Helligkeiten zu einem einzigen Bild zusammengefügt. Bei dieser Technik der Fotografie ist es besonders wichtig den Fotoapparat ganz ruhig zu halten, da die Software die Bilder sonst nicht ‚zu einem‘ verschmelzen kann.


The Castle II – HDR
Originally uploaded by *atrium09

So erhält man im Gegensatz zu der oft blass wirkenden Digitalfotografie eindrucksvolle Bilder mit satten und natürlichen Farben. Die Bilder wirken absolut brillant und werden bei (fast) jedem Betrachter großen Eindruck hinterlassen. Dabei können Monitore der heutigen Zeit noch gar nicht die volle Qualität der Bilder anzeigen. Denn um die volle Farbenpracht zeigen zu können bräuchte man einen Spezialmonitor, der derzeit noch viele € 10.000,– kostet.

Weitere HDR Bilder von Ruben Seabra, welcher hinter dem oben genannten Pseudonym steckt, findet man in seinen Sets.
Für diejenigen, die jetzt die Faszination auch gepackt hat, finden noch mehr in dem Gruppen Pool von HDR.

Mich beeindrucken HDR Bilder immer wieder. Wahrscheinlich werden in vielen Jahren auch handelsübliche Digitalkameras diese Technik beherrschen. Aber noch ist das zwar gewünschte aber weit entfernte Zukunftsmusik.