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Der Umstieg auf Windows 8

Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass der Umstieg von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 auf das neue Windows 8 sich viel komplizierter darstellt, als es der Umstieg auf das Betriebssystem OS-X von Apple je sein könnte. Ich kann nicht nachvollziehbar was sich Microsoft da nur dabei gedacht haben könnte.

Damit wird auch der heutige Artikel von Michael klar: Man muss entweder bereits ein Computer-Profi sein oder aber bereit sein zumindest viele Stunden (wenn nicht Tage) Zeit zu investieren, um einen Rechner halbwegs an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.

Für Menschen die den Computer als Hilfsmittel zur täglichen Arbeit (und nicht auch als Hobby) ansehen, ist die heutige Technik einfach viel zu komplex. Welche Hausfrau soll bitte wissen, dass es vielleicht an der Firewall Einstellung liegen kann, dass nach dem Betriebssystemstart der neue Wlan Drucker einmal druckt und dann als Offline präsentiert wird? Oder welcher Großvater hat einen Systemadministrator daheim, an den man sich laut den diversen Anleitungen immer wenden soll?

Mac fernsteuern

Wie kann man ein Mac OS-X System (iMac, MacBook,…) mit einem iPad oder iPhone aus der Ferne warten, war die Frage. Nach längeren Tests bin ich nun zu einer guten Lösung gekommen, welche ich hier nicht vorenthalten möchte.

Dynamische IP-Adresse
Das erste Problem, das sich mir stellte: Der Internet Provider teilt keine statsiche IP-Adresse zu. Stattdessen wird diese dynamisch vergeben. Doch wenn man die IP-Adresse des Computers nicht kennt, kann man auch nicht darauf zugreifen. Dieses Problem konnte ich mit Dyn.com lösen. Der Router oder eine Software am Computer übertragt die aktuelle IP-Adresse des Systems an Dyn. Man selber benötigt nur eine Subdomain einzutippen und die Weiterleitung an das eigene System erfolgt automatisch. Dyn.com gehört zu den größten Managed-DNS Dienstleistern und wird von vielen Routern unterstützt.

Dyn.com
Der dafür benötigte Dienst heißt DynDNS Pro und schlägt sich mit 20 Dollar pro Jahr zu buche. Der Dienst kann über diesen Link für 14 Tage kostenlos getestet werden.
Mit einem kleinen Trick kann dieser wertvolle Dienst auch kostenlos verwendet werden, es fallen keine Kosten an. Dafür muss man sich erst einmal über die Testvariante mittels Kreditkarte anmelden.
Im privaten Bereich auf der Seite muss unter My Service ein Hostname nach belieben ausgewählt werden und dann als Service Type die erste Möglichkeit Host with IP address verwendet werden.
Ist das geschafft, und das System richtig eingerichtet (auf was ich weiter unten eingehe), können unter Billing die Kreditkarteninformationen gelöscht werden. Ganz wichtig ist allerdings, dass man unter My Service bei dem gerade eingerichteten Dienst (Paid Account) wieder auf löschen klickt. In einem weiteren Schritt bedauert Dyn, dass man ihr Service nicht weiter verwenden möchte, bietet aber an, diesen kostenlos für einen gerade angelegten Hostnamen – ohne Support – auf Wunsch weiter bereit zu stellen. Das muss man dann auswählen.

Dyn.com einrichten
– Am Router: Eine Vielzahl an Routern unterstützen Dyn. Bei Linksys findet man den Dienst und DDNS unter der Rubrik Einrichten. Einfach die Funktion aktivieren und die geforderten Daten eintragen. In weiterer Folge muss man zum Punkt Port-Bereich-Weiterleitung gehen, welcher unter Anwendungen und Spiele zu finden ist. Hier ist der Anwendungen ein Name zu geben, dieser kann frei gewählt werden. Dann muss der Port-Bereich von 5900 bis 5900 und das Protokoll auf beide (TCP und UDP) eingestellt werden. Dann muss noch die IP-Adresse des Computer eingetragen werden. Diese findet man unter den Systemeinstellungen des Macs bei Netzwerk. Am Ende nicht das Häkchen für Aktivieren vergessen und auf speichern klicken.
– Am Computer: Wer seinen Computer direkt am Modem angeschlossen hat und daher keinen Router verwendet oder wenn der Router die oben beschriebene Möglichkeit nicht unterstützt, kann sich auf der Homepage von Dyn den Update Client (für Windows, Mac oder Linux) herunterladen und installieren. (Anmerkung: Diese Möglichkeit habe ich nicht getestet.)

Mac mit OS-X 10.7 einrichten.
Klicke auf Einstellungen und anschließend auf iCloud. Dort ist das Häkchen für Zugang zu meinem Mac zu setzen. Es wird folgende Meldung erscheinen: „Freigabe muss für den Zugriff aktiviert sein“. Die Einstellungen dafür findet man unter Freigaben.
In dem Fenster Freigaben oben wieder einen Namen nach Wunsch vergeben. Anschließend in der linken Spalte das Häkchen für Entfernte Verwaltung setzen. Wer in der Statusleiste oben rechts am Mac sehen möchte, ob gerade ein Zugriff erfolgt, kann nach dem Klicken auf Computereinstellungen im gleichen Fenster das Häkchen bei Status von „Entfernte Verwaltung“ in der Menüleiste anzeigen setzen. Nun sind wir fast fertig. Jetzt muss noch gewählt werden für wen der Zugriff erlaubt werden soll und unter den Optionen kann auch entschieden werden, was der User per Fernwartung überhaupt darf. Der Zugriff erfolgt dann mit dem Passwort des ausgewählten Users. Zu guter Letzt muss man zum Punkt Energie sparen und hier ein Häkchen bei Ruhezustand bei Netzwerkzugriff beenden setzen.
Allerdings sei hier darauf hingewiesen, dass ich es nie geschafft habe den Computer per Fernwartung aus dem Standby zu holen. Anstelle dessen war es bei mir nötig, dem Mac per Regler oben zu verbieten, jemals in den Ruhezustand zu gehen. Wenn ich eine Lösung dazu finde, werde ich sie hier nachreichen.

Für ältere OS-X Versionen (oder auf für 10.7) kann alternativ zur iCloud Aktivierung auch der Zugriff per VNC ermöglicht werden. Dafür ist ebenfalls wie oben beschrieben die Systemeinstellung Freigaben zu starten und die Punkte wie oben beschrieben auszuwählen. Zusätzlich ist allerdings im sich öffnenden Fenster bei Klick auf Computereinstellungen das Häkchen bei VNC-Benutzer dürfen den Bildschirm mit dem folgenden Kennwort steuern zu setzen und in das Feld rechts daneben ein Passwort einzugeben. Der große Nachteil dieser Variante ist, dass das hier gewählte Kennwort maximal achtstellig sein kann.

Programm zur Fernwartung am iPhone oder iPad
Dafür habe ich das App Mocha VNC Lite aus dem App-Store geladen. Beim ersten Starten des Apps muss auf Add another Server geklickt werden und dann auf Configure. Nun erfolgen die Einstellungen wie folgt:

  • VNC server address – Hier die Subdomain von dyn.com eingeben.
  • VNC server port – Ist standardmäßig bereits mit 5900 definiert und OK.
  • Mac OS X Lion sign on – Aktivieren (außer man möchte mit VNC zugreifen)
  • VNC password – bleibt frei (außer man möchte per VNC zugreifen)
  • Mac OS X user ID – User eingeben, den man berechtigt hat. (nur wenn Lion sign on aktiviert ist) Kann zum Datenschutz auch frei bleiben. Muss dann jedes Mal beim Starten der Verbindung eingetippt werden.
  • Mac OS X password – Passwort des Users eingeben.  (nur wenn Lion sign on aktiviert ist) Kann zum Datenschutz auch frei bleiben. Muss dann jedes Mal beim Starten der Verbindung eingetippt werden.
  • Name (optional) – Frei definierbarer Name

Unter More kann nach Benutzerwünschen gewählt werden.

Nun ist alles korrekt eingerichtet. Im App muss nun unter Connect auf den gerade konfigurierte Zugang geklickt werden und wenige Sekunden später sollte die Verbindung stehen.

Einfache und sichere Passwörter

Es soll ja noch Leute da draußen geben, die ausschließlich ein Passwort für alle ihre Logins vom Computer bis zu den diversen Internetseiten verwenden und die dafür den Namen des Haustieres heranziehen oder Ihren Namen verknüpft mit dem Geburtsdatum als besonders sicher einstufen.

Für tatsächlich gute und schwer knackbare Kennwörter gibt es viele Ansätze. Über mehrere Ideen hat Michael immer wieder berichtet. Nun wem das alles zu schwierig ist und wer außerdem für gute Software wie für 1Password kein Geld ausgeben will, der sollte mal auf der Seite des Orgenda Verlages vorbeischauen. Hier findet man eine leicht verständliche Anleitung, wie man die Sicherheit seiner diversen Accounts um einiges erhöhen kann. Diese Vorschläge sind den Beispielen aus dem ersten Absatz auf jeden Fall vorzuziehen!

Adressbuch zwischen Apple und Google synchronisieren

Im Jänner letzten Jahres hatte ich darüber berichtet, dass die Synchronisierung des Adressbuches zwischen Macintosh und Google mittels Plugin aus dem Hause Apple nicht alle Daten übernimmt. Seit einiger Zeit werden nun endlich wieder auch die Geburtstage und Jahrestage der Kontakte vom Adressbuch am Mac in die Kontakte bei Gmail übernommen.

Wer möchte kann sich in weiterer Folge im Google Kalender die Geburtstage anzeigen lassen. Dazu muss man in den Einstellungen (in welche man über das kleine Zahnrad-Symbol in der rechten oberen Ecke innerhalb des schwarzen Balkens gelangt) unter der Rubrik Kalender auf in interessanten Kalendern suchen klicken. Dort angelangt muss auf die Rubrik Weitere geklickt und schlussendlich in der Zeile Geburts- und Jahrestage Ihrer Kontakte auf Abonnieren geklickt werden.

Western Digital wird Festplatten Marktführer

Vorausgesetzt die Wettbewerbsbehörde stimmt, so wird Western Digital in Kürze die Marktführerschaft in der Festplatten Branche übernehmen und Seagate damit auf den zweiten Platz verweisen. Möglich wird das durch die Übernahme des Konkurrenten Hitachi. Mit den weiteren Konkurrenten Toshiba und Samsung wird es damit nur noch vier Festplattenhersteller weltweit geben.
[via futurezone]

Macken zwischen Apple und Google

Wer seine Kontakte zwischen Apple und Google über die Apple Adressbuch eigene Funktion abgleicht und einmal auf die Idee kommen sollte, das Passwort bei Google zu ändern, der sollte nicht darauf vergessen dieses auch auf dem Mac zu aktualisieren. Mac OS X selber kann ansonsten selbstverständlich keine Synchronisation mehr durch führen. Wirklich störend daran finde ich, dass bei Vergessen die Synchronisationsfunktion keine Rückmeldung gibt. Auch nach Monaten gibt es seitens Apple Rechner keinen Warnhinweis, der auf das Problem hinweisen würde. Mit etwas Glück kommt man nur selber drauf.

Damit bin ich gleich beim zweiten Thema. Die Synchronisationsmöglichkeit finde ich Klasse. Allerdings funktioniert (zumindest derzeit) die Übernahme der Geburtsdaten der Kontakte von Apple auf Google nicht. Dieses Feld bleibt im Google Adressbuch leer.

Und dann wäre da noch das Probleme beim Synchronisieren von Personen, die im Apple Adressbuch mit den Feldern „Titel“ und „Namenszusatz“ gepflegt sind. Es kommt vor, dass im Google Adressbuch diese Personen dann nur mit doppelten Titel und Namenszusatz, aber ohne den eigentlichen Namen, zu finden sind. (Beispiel: Aus „Ing. Max Muster jun.“ wird manchmal „Ing. Ing. jun., jun.“) Also besser man verzichtet auf die Verwendung dieser beiden Felder. Mein Tipp ist die Information „jun.“ oder „sen.“, wenn diese bei Namensgleichheit benötigt wird, gleich beim Nachnamen hinzuzufügen.

Mein Wunsch an Mac OS X Lion

Für den Sommer 2011 hat Apple vor einigen Wochen die nächste große Version des hauseigenen Betriebssystems angekündigt. Mein Wunsch an Mac OS X Lion wäre, dass Apple eine Synchronisationsmöglichkeit einführt, die eine genauso einfache Synchronisation zwischen mehreren OS X Systemen (zB zwischen iMac und MacBook) einführt, wie es derzeit schon zwischen einem OS X System (zB iMac oder MacBook) und einem iOS System (zB iPhone, iPad oder iPod) der Fall ist.

Damit wäre es möglich am iMac seine gesamten Daten zu verwalten und auf einem kleinen MacBook Air, welches eine Festplatte mit geringerer Kapazität verbaut hat, die wichtigsten Musiktiteln, bereits in Wiedergabelisten geordnet und richtig bewertet, die schönsten Fotos aus der iPhoto oder Aperture Datenbank oder die sehenswertesten Videos immer dabei zu haben. Trotzdem hätte der Besitzer die volle Auswahl an Programmen und die einfache Bedienmöglichkeit mittels physischer Tastatur.

Dropbox für Education

Alle Studenten erhalten von Dropbox anstelle von 250MB nun 500MB für jede Einladung und damit bis zu 18GB. Dafür muss man nur diese Seite aufrufen und eine Education E-Mail Adresse angeben. Übrigens funktioniert das auch mit nationalen Adressen der Universitäten wie zum Beispiel mit ac.at in Österreich. Sollte die eine oder andere Endung noch nicht funktionieren, so reicht ein kurzes E-Mail an den Support.

Wer noch keinen Dropbox Account hat, der kann sich mit diesem Einladungslink bei Dropbox registrieren. Dafür gibt es sowohl für den eingeladenen wie auch für mich Extraspeicher.

Mit dem iPad unterwegs

Die Futurezone hat das iPad 3G auf seine Outdoor Tauglichkeit getestet und kommt zu einem eher ernüchternden Ergebnis. Interessant finde ich folgenden Teil:

Der „Spiegel“ zeigt zwar weniger Werbung, ist dafür mit 3,99 Euro pro Heft auf dem iPad teurer als in der Trafik, wo er in Deutschland 3,80 Euro kostet (in Österreich 4,10 Euro). Eine „Spiegel“-Sprecherin begründete den höheren Preis gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit den Vorgaben von Apple, die entweder 2,99 Euro oder 3,99 Euro als Preismöglichkeiten vorsähen. […]

Meiner Meinung nach sollte die Onlineausgabe eines Magazins im Vergleich zum Printmedium eher günstiger, aber auf jeden Fall nicht teurer, sein. Immerhin entfällt Druck und Transport.