In vielen Weblogs wird berichtet, dass Adobe derzeit die Creative Suite 2 “verschenkt”, doch was es damit wirklich auf sich hast, liest man bei Macnotes.de.
Archiv für den Autor: Philomenon
philomenon.net startet 2013 auf uberspace.de
Rechtzeitig zu beginn des neuen Jahres wollte ich philomenon.net wieder mehr Performance einhauchen, denn die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus war in der letzten Zeit manchmal sehr mühsam. Wahrscheinlich der Hauptgrund dafür war, dass die Seite bei einem amerikanischen Anbieter bereitgestellt war. Die Preise der Hoster in Europa waren mir einfach zu hoch.
Doch das hat sich nun geändert! Mit uberspace.de habe ich eine Perle unter den Angeboten gefunden, welche seinesgleichen sucht. Der Betreiber ist in Deutschland beheimatet und bietet neben einem 10GB großen Webspeicherplatz auch Programmiersprachen, Datenbanken und die Verwaltung der eigenen Mailboxen an. Dass dieses Angebot nicht immer teuer sein muss, wird hier bewiesen. Man zahlt soviel wie einem der eigene Webauftritt wert ist, mindestens jedoch nur einen schlappen Euro pro Monat.
Allerdings ist der erste Einstieg nicht ganz einfach. Dafür gibt es eine große Wiki-Datenbank, in die man sich eine Weile einlesen muss. Wer trotzdem einmal nicht weiterkommt oder irgendwelche Fragen hat, wird bei uberspace nicht alleine gelassen. Selbst um ein Uhr in der Nacht hat mir der Support meine Anfrage in weniger als eine Stunde bearbeitet und beantwortet.
An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an Michael aussprechen, denn ohne ihn wäre die Übersiedelung bestimmt nicht so problemlos über die Bühne gegangen.
Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes neues Jahr und weiterhin viel Vergnügen mit den hier erscheinenden erlesenen Artikeln. Auch 2013 wird es wieder spannende und informationsreiche Lektüre geben.
Tracking bei Google Maps
Vor einigen Tagen habe ich über das neue iOS App Google Maps berichtet. Dieses bietet auch eine kostenlose Navigation an, die selbst am iPhone 3GS mit deaktiviertem 3G Empfang flüssig läuft. Für das schnelle Laden ist auch die Umstellung des Kartenmaterials von Kacheln auf Vektorgrafik verantwortlich. Google hat volle Arbeit geleistet! Allerdings möchte Google die Standortdaten nicht nur erfassen, sondern diese auch anonym an die eigenen Server schicken. Beim ersten Start der Anwendung wird man um Einwilligung gefragt. Das Hakerl für diese Einstellung ist übrigens standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will und beim ersten Start der Anwendung vielleicht zu schnell auf zustimmen geklickt hat, der kann das aber auch nachträglich in einem verstecktem Menü ändern. Dafür klicken wir auf das Personen-Icon in der rechten oberen Ecke und anschließend auf das Zahnrad an der gleichen Stelle. Weiter geht’s mit den Klicks auf “Info, Datenschutz & Bedingungen”, “Nutzungsbedingungen & Datenschutz”, “Erfassung von Standortdaten”. Hier muss der Schieberegler auf AUS gestellt werden.
Google Maps für iOS
Seit gestern ist Google Maps fürs iPhone als App verfügbar. Auch eine sprachgesteuerte Turn-by-Turn-Navigation ist integriert. [via]
Einladungen per Mail trotz iCloud
Wer den Kalender von iCloud, Google, Outlook oder anderen verwendet, wird vielleicht die Möglichkeit andere Personen zu Terminen einladen zu können, sehr zu schätzen wissen. Einfach die Mail-Adresse in das dazu vorgegebene Feld eintragen und schon bekommt der Eingeladene automatisch eine Nachricht mit ics Anhang. Diese kann wiederum per Klick ins gewünschte System des Eingeladenen importiert werden.
Wer die iCloud aktiviert hat, wird allerdings von anderen iCloud Nutzern standardmäßig keine Einladungen mehr per Mail erhalten. Alle Kalender des Apple Universums synchronisieren sich und stattdessen sieht man in den Kalendern von OS-X und iOS ein Feld, mit dem man den Termin verwalten kann. Über die Zu- oder Absage wird der Einladende auch wiederum automatisch informiert.
Das Problem daran ist: Was passiert allerdings wenn man zwar einen iCloud Account hat, die Termine aber lieber mit Google oder Outlook verwalten möchte? Ist man selbst der Eingeladene, erhält man, wie vorhin erwähnt, keine Einladungsmails mehr. Doch dieses Problem kann leicht gelöst werden.
Dafür einfach die Website der iCloud besuchen und sich mittels Apple-ID anmelden. Erst mal verifiziert, muss der Kalender gewählt werden. Dort findet man in der rechten oberen Ecke ein Zahnrad über welches man in die Einstellungen gelangt. Im Reiter Erweitert findet man die gewünschte Einstellung im Bild rot markiert.

Schon werden Einladungen anderer iCloud User wieder Mail zugestellt.
Die österreichische Sprache
…zum Sonntagabend.
iReader für Google Chrome
Wer öfters längere Artikel im Browserfenster liest, wird vielleicht die Standardfunktion Reader im Safari zu schätzen gelernt haben. Es wird eine Art Overlay über die Seite gesetzt, in der Werbungen ausgeblendet, der Text zum leichteren und schnelleren Lesen vergrößert und die Seitenbreite verkleinert wird.
Wer so etwas auch für den Google Chrome Browser sucht, findet mit dem iReader Plugin eine zum Verwechseln ähnlich Version. In den Option, über die man nach der Installation durch Rechtsklick auf das Icon gelangt, können zusätzlich die Schriftgröße und -art eingestellt werden.
Licht und Schatten bei der ÖBB
Uwe Mauch fährt jedes Jahr mehr als 30.000 Kilometer mit der ÖBB. Doch abseits der Westbahn Strecke läuft nicht immer alles so rund, wie er es sich wünschen würde.
Aber vermutlich habe ich insgesamt einfach nur Pech: Denn meine private Pünktlichkeitsstatistik deckt sich so gar nicht mit jener der ÖBB. Und so sitze ich nur bei jeder dritten Fahrt in jenen 99 Prozent der Züge, die laut ÖBB auf die Minute pünktlich unterwegs sind.
Tatsächlich bemüht sich die ÖBB eines kleinen Tricks, denn sonst würden wohl weit mehr als 50% der Züge mit Verspätung unterwegs sein. Wer sich die Pünktlichkeitsstatistik ansieht, wird erkennen, dass die ÖBB Züge mit bis zu fünf Minuten Verspätung als Pünktlich darstellt. Damit ist die österreichische Bundesbahn laut eigenen Angaben die pünktlichste Bahn innerhalb der EU.
Aber schon unser Nachbarland Schweiz ist pünktlicher und das mit einer verringerten Differenz von bis zu drei Minuten. Doch wer wirklich pünktlich mit der Bahn fahren will, der wird wohl nach Japan auswandern müssen.
Bei den japanischen Japan Railways (JR) gilt bereits eine Verspätung von 1 Minute als Unpünktlichkeit die angesagt wird. Verspätungen von mehr als 30 Minuten kommen so selten vor, dass sie Thema in den Hauptnachrichten sind. 2004 schaffte die JR Central eine Verspätung auf der Tōkaidō-Shinkansen von lediglich 0,1 Minuten/Zug, Naturkatastrophen mit eingerechnet.
Excel ohne Formeln
Unsere Buchhaltung hat heute eine neue Vorlage zur Berechnung von Stundenlisten ausgesandt. Hier ist extra darauf hingewiesen worden, dass man künftig bitte ausschließlich diese Vorlage verwenden möge. Soll nicht weiter das Problem sein denke ich mir. Allerdings wurde weiters darauf hingewiesen, dass man keine Formeln mehr verwenden darf und eigene Kalkulationen zu vermeiden sind.
Kommt mir so vor, wie wenn man für die Berechnung einer Summe ein paar Zahlen ins Excel eingibt, diese im weiteren Schritt ausdruckt, anschließend mit einem Taschenrechner summiert und das Ergebnis schlussendlich manuell ins Excel tippt. Huch, sind wir modern!
Kurzparkzonen in Wien
Seit 1. Oktober wurden die kostenpflichtigen Kurzparkzonen in Wien massiv ausgeweitet. Um es von der Stadtverwaltung möglichst kompliziert zu halten, gelten in den verschiedenen Bezirken unterschiedliche Zeiten und nicht in jedem Bezirk alle Straßen. In manchen Teilen der Stadt darf von 9 Uhr bis 22 Uhr nicht auf den Parkschein vergessen werden, in anderen Teilen der Stadt darf schon ab 19 Uhr gebührenfrei geparkt werden. Auch die höchstzulässige Parkzeit ist nicht einheitlich geregelt. Sie liegt entweder bei zwei oder bei drei Stunden. Die Stadt Wien stellt Informationen dazu auf ihrer Webseite zur Verfügung.
Apps
Für iOS und Android sind auch offizielle kostenlose Apps in den jeweiligen Stores zum Download bereitgestellt. Im iTunes Store wurde allerdings eine alternative App um 79 Cent weit besser bewertet.
Mobile Karten
Für alle Handy-Betriebssysteme hat die Stadt Wien auch eine mobile Webseite zu diesem Thema eingerichtet. Auf dieser Seite findet man als ersten Punkt Kurzparkzonen im mobilen Stadtplan. Nach dem Klick erscheint die Karte von Wien und nach einigen Sekunden weiß man genau seinen Standort und wie es um die Pflicht zum Ausfüllen eines Kurzparkscheins bestellt ist.
Das Laden des mobilen Kartenmaterials benötigt zwar etwas länger als der Klick auf ein App, dafür wird man (zumindest im Gegensatz zu dem von der Stadt Wien empfohlenen iOS App) mit leichterer Bedienung und um einiges detaillierteren Daten belohnt. Hier werden nicht nur die flächendeckenden Kurzparkzonen in den Bezirken angezeigt, sondern auch die Sonderregelungen in Geschäftsstraßen und die Kurzparkzonen, welche zusätzlich in den Randbezirken vorhanden sind.
Nachtrag
Der ÖAMTC informiert, dass man trotz Parkpickerl in Geschäftsstraßen nur in Kombination mit einer Parkuhr sein Fahrzeug abstellen darf und stellt diese auch gleich zum Downloaden bereit.