Archiv für den Autor: Philomenon

Sichere Passwörter bequeme verwenden

Die Futurezone erklärt kurz, wie sichere Passwörter aussehen sollten und warum diese so wichtig sind. Die Reaktion vieler Anwender auf den Hinweis, doch einen gutes Schlüssel zu verwenden, bringt die Futurezone auf den Punkt und warnt eindringlich davor, ein zu leichtes Passwort für mehrere Angebote im Netz zu verwenden.

Weil vielfach immer dieselbe Kombination aus Benutzername und Passwort genutzt wird, gibt es in so einem Fall eine Kettenreaktion: Hat der Datendieb eine Benutzerkennung, kennt er viele andere auch. Die meisten Nutzer denken sich: „Wird mir eh nicht passieren.“ Gelangt ein Eindringling einmal in das PayPal-Konto oder in den Amazon-Account, ist das für den Nutzer die Einbahnstraße in die Hölle. Und das kann jedem passieren.

Um sich das Merken von diversen und komplizierten Passwörtern trotzdem leicht zu gestalten, werden drei Passwortmanager präsentiert und die Funktionsweisen erklärt. Dabei wird auch auf die Vor- und Nachteile eingegangen. Darunter mein Favorit 1Password, sowie KeePass und LastPass.

Fataler Leichtsinn – Füße am Armaturenbrett

Der ÖAMTC bzw. ADAC haben einen Crashtest durchgeführt und dafür die Füße des Beifahrers auf das Armaturenbrett gelegt.

Als fataler Leichtsinn erweist sich fehlende oder falsche Personensicherung: Nicht angegurtet (Fahrer) bzw. angegurtet, aber die Füße am Armaturenbrett (Beifahrer), erleiden die Insassen schwerste bis tödlichen Kopfverletzungen.
“Beim Crash mit 50 km/h rutscht der nicht angegurtete Fahrer nach vor, trotz Airbag-Auslösung prallt der Kopf gegen die Windschutzscheibe. Beim Beifahrer werden die Beine durch den Airbag nach oben geschleudert. Die Füße durchschlagen die Scheibe, der Kopf schlägt auf Unterschenkel und Knie”, beschreibt der ÖAMTC-Techniker.

Wie gefährlich das ist, veranschaulicht dieses Video.

Waze, das etwas andere Navigationssystem

waze_logoBei Waze handelt es sich um eine kostenlose Software, die dem Autofahrer den richtigen Weg zeigt. Die benötigte Software steht für alle großen und bekannten Handybetriebssysteme wie unter anderem für Apple iOS und Android zum Download bereit. Durch die Verkehrsdaten der Community, welche angeblich bereits fast 50 Millionen User weltweit groß ist, werden in Echtzeit die Daten in die eigene Routenplanung eingespielt. Waze führt damit möglichst um einen Stau herum. In der Anwendung kann jeder auf Knopfdruck ebenfalls mithelfen und zum Beispiel Polizeikontrollen melden, Radarboxen hinzufügen oder auf Straßensperren hinweisen. Wer möchte kann sich auch mit Facebook verknüpfen und seine Daten teilen oder man sieht wer seiner Freunde ebenfalls gerade Waze verwendet.

Hier ein Link zu einem Einführungsvideo in deutscher Sprache mit weiteren Informationen.

Für die Nutzung von Waze muss beachtet werden, dass diese nur mit aktiver Datenverbindung funktioniert. Das Kartenmaterial wird nicht lokal auf dem Handy gespeichert. Dabei ist laut Foren mit einem Verbrauch von circa 10MB pro 1.000 Kilometern zu rechnen. Am diesjährigen Mobile World Congress hat Waze übrigens den “Best Overall Mobile App award” gewonnen. Wer sich beim Autofahren gerne navigieren lässt, sollte sich Waze einmal näher ansehen!

Chrome möchte auf den Schlüsselbund zugreifen

Seit einigen Wochen plagte mich die folgende Meldung: Google Chrome möchte Ihre vertraulichen Informationen verwenden, die in "..." in Ihrem Schlüsselbund gesichert sind.

Schluesselbundabfrage für Chrome

Ich wollte die Erlaubnis dazu nicht erteilen und so fragte mich Chrome bei vielen Seiten immer wieder die gleiche Frage. Zuerst hat mich der Support für Chrome auf die Idee gebracht, dass ich vielleicht eine Option für die Passwortspeicherung aktiviert habe. Doch die beiden Optionen AutoFill aktivieren, um Webformulare mit nur einem Klick ausfüllen zu können und Fragen, ob Passwörter, die ich im Web eingebe, gespeichert werden sollen waren ohnehin deaktiviert.

Des Rätsels Lösung liegt in den Einstellungen von Safari, denn Safari schlägt bei jedem Login vor die eingegebenen Passwörter zu speichern.

Safari Passwort speichern

Auch wenn man hier Niemals für diese Website wählt, so speichert Safari trotzdem einen Eintrag in den Einstellungen ab. Um die Abfrage in Chrome endlich ein für alle Mal auszuschalten, muss man im Safari die Einstellungen aufrufen und dort den Punkt Kennwörter auswählen.

Kennwoerteruebersicht in Safari

Wer hier die Liste durch das Klicken auf die Schaltfläche Alle entfernen bereinigt, wird in Zukunft auch in Google Chrome nicht mehr mit der anfangs erwähnten Frage belästigt.
Voilà, endlich erledigt – frohes weiterarbeiten!

Geotagging mit Aperture

Meine Fotos werden weitestgehend mit Geotags versehen. Auf Reisen nehme ich dazu die Daten mittels GPS auf und lasse die Fotos anschließend automatisiert den richtigen Positionen zuweisen. Damit weiß ich auch in Zukunft noch genau wo welches meiner Bilder aufgenommen wurde. Bisher hatte ich das von dem Aperture Plug-In Maperture Pro erledigen lassen. Doch mit der Einführung von Aperture 3.0 wurde die Weiterentwicklung von Maperture eingestellt und mittlerweile gibt es den Hersteller Ubermind auch gar nicht mehr. Grund dafür war, dass Aperture eine eigene und im Programm bereits integrierte Möglichkeit geschaffen hatte, um diese Tätigkeit zu erledigen. Mit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.8 (Mountain Lion) im letzten Jahr hat außerdem Sandbox ins Betriebssystem Einzug gehalten. Damit lässt sich das von mir bisher geschätzte Plugin nun endgültige nicht mehr verwenden. Daher war ich gezwungen endlich umzudenken…

Um die automatisierte Geotagging Funktion von Aperture verwenden zu können, muss man zuerst den Track mittels GPX in Aperture laden. Dafür wählt man im Programm oben rechts die Weltkugel mit der Bezeichnung Orte und klickt unterhalb der dargestellten Karte auf GPS. Im sich öffnenden Pull-Down Menü findet manAperture - GPS-Strecke importieren den Eintrag GPS-Strecke importieren. Nun wählt man den gespeicherten GPX Track von der Festplatte und öffnet diesen. Auf der Karte wird dieser anschließend mit violetten Linien dargestellt. Ist das nicht der Fall, so muss man nur in die Karte weiter hinein zoomen. Anschließend nimmt man ein beliebiges Foto (zum leichteren Verständnis nenne ich dieses Master-Foto) des ausgewählten Projekts und zieht es auf die Linie des Tracks. Sofort stellt Aperture die Frage Fotos automatisch Orte anhand der Aufnahmezeit zuweisen, was man mit einem Klick auf Ort zuweisen bestätigen muss. Sogleich sind alle Fotos des Projekts einer Position zugewiesen.

Soweit war mir das bekannt, doch hier begann mein eigentliches Problem mit Aperture. Die Fotos waren zwar mit einem Geotag versehen, meine Bilder waren allerdings willkürlich irgendwo am Track ersichtlich. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Funktionsweise endlich verstanden habe. Es reicht eben doch nicht das Master-Foto einfach irgendwo auf der dargestellten Route zu positionieren.

Zuerst dachte ich an ein Problem mit der Zeitzone. Die Fotos waren mit der Zeitzone MEZ in die Datenbank importiert worden, doch der Track der Aufzeichnung wurde in einer anderen Zeitzone gespeichert. Aperture bietet hierzu die Funktion den Track in eine andere Zeitzone zu verschieben. Dafür klickt man wieder auf GPS und wählt diesmal Zeitzone der Route bearbeiten. Anschließend werden alle Zeitzonen angezeigt und man wählt nach belieben. Wer den Mauszeiger auf den auf der KarteAperture - Zeit für GPS Position dargestellten Track hält, wird zu jeder Position ein schwarzes Fenster mit Zeit und Datum eingeblendet bekommen. Die hier angezeigte Zeit ändert sich jeweils angepasst an die gewählte Zeitzone. Doch wie oft ich auch die Fotos dem Track mit unterschiedlichen Zeitzonen hinzugefügt habe, die Fotos waren immer irgendwo am Track zu finden. Nur nicht dort, wo sie hätten sein sollen.

Die einfache Lösung des Problems
Für die automatische Zuweisung der Fotos ist es ganz egal welche Zeitzone man für den dargestellten Track ausgewählt hat. Diese ist nur eine Hilfestellung für den User, damit dieser für Aperture - Foto zuweisenein Bild leichter die passende Position auf dem angezeigten Track wieder findet. Beim Ziehen des Fotos auf die in der Karte dargestellten Route wird nämlich wieder die schwarze Box eingeblendet, die darauf hinweist wie weit die Uhrzeit des Fotos mit der Uhrzeit des Tracks abweicht. Wichtig ist nur, dass man das eine Foto (welches wir vorhin Master-Foto genannten haben) ganz exakt auf der Karte positioniert. Das Wiederfinden der Position kann dabei entweder mittels Uhrzeitabgleich laut Einblendung passieren oder aber man weiß selbst wo das Bild aufgenommen wurde und setzt es auf die richtige Position. Denn wer das Foto nur irgendwo auf den Track zieht, bekommt auch alle anderen Fotos irgendwo angezeigt. Die anderen Bilder werden relativ zu diesem Master-Foto mit dem Geotag versehen. Bei der von Aperture durchgeführten automatischen Zuweisung der Bilder wird folglich nicht darauf geachtet, dass die beiden Uhrzeiten von Foto und GPS übereinstimmen. Tatsächlich prüft Aperture wie es mit dem Zeitabstand aussieht. Ein Foto, welches also 2:35 Stunden früher aufgenommen wurde als das Master-Foto, wird am Track dort positioniert, wo sich das GPS System laut GPX Aufzeichnung 2:35 Stunden früher befunden hat. Die eingestellte Uhrzeit in der Kamera ist für diesen Zweck völlig nebensächlich. Selbst wenn das Datum der Kamera um zwei Wochen zum GPX-Track abweichen sollte, werden die Fotos richtig zugewiesen.

Adressbuch bei Google Maps für iOS ist nun verfügbar

Mit dem neuen Update für Google Maps am iPhone ist es nun möglich auch auf die lokalen Kontakte zuzugreifen und dessen Adressen zu verwenden. Ein manuelles kopieren der Daten aus dem Adressbuch heraus ist nicht mehr nötig. Man tippt in der Suchleiste einfach den gewünschten Namen des Kontakts ein und finden in der Ergebnisliste alle im Adressbuch hinterlegten Adressen zu Auswahl.

Allerdings muss man sich für diese Funktion anmelden. Daher muss man einen Account bei Google haben und sich mittels diesem im dafür vorgesehenen Fenster einloggen.

Mehr Datenschutz auf iOS

iPhone und iPad liefern standardmäßig ganz schöne viele Daten “nach Hause ins Apple Land”. Doch zumindest seit iOS 6 können einige davon unterbunden werden. Zuerst einmal sollte man in den “Einstellung” im Punkt “Allgemein” => “Info” => “Werbung” den Schalter bei “Ad-Tracking beschränken” auf “EIN” setzen. Damit unterbindet man, dass Apps die Werbungs-ID verwenden. Apple schreibt dazu:

iOS 6 führt die Werbungs-ID ein, eine temporäre, anonyme Gerätekennung, die Apps verwenden, um Ihnen mehr Kontrolle über den Einsatz von Tracking-Methoden durch Werbefirmen zu geben. Die Werbungs-ID eines Geräts kann jederzeit zurückgesetzt werden. Und wenn Sie festlegen, dass das Ad-Tracking eingeschränkt werden soll, dürfen Apps die Werbungs-ID nicht verwenden, um Ihnen interessenbasierte Werbung zu senden. Zukünftig werden alle Apps die Werbungs-ID verwenden müssen. In dieser Übergangsphase kann es allerdings vorkommen, dass Sie weiterhin interessenbasierte Werbung erhalten.

In einem weiteren Schritt findet man ebenfalls in den “Einstellungen” unter dem Punkt “Datenschutz” => “Ortungsdienste” => “Systemdienste” (befindet sich in der Liste ganz unten) mehrere Einträge, welche bis auf die “Funknetzsuche” (zur Verbesserung der Verbindungen) alle deaktiviert gehören. Nur Vielreisende sollten auch den Punkt “Zeitzone einstellen” aktivieren. Damit wird die Zeit automatisch an die jeweilige Ortszeit angepasst. Welche Daten damit eingeschränkt werden bzw. was sich dahinter verbirgt, wird bei Renato ausführlich erklärt.