Informationsweitergabe in der Firma

Interessant die Informationsweitergabe so mancher Firma mitzuerleben und in einer mir bekannten ist diese außerdem mehr als nur sehr ärgerlich. Schlicht: Es gibt keine! Immer wieder erlebe ich, dass die Kommunikation zwischen der Chefetage und den Kollegen in einem großen europaweit-tätigen Konzern weitaus besser funktioniert, als in einer kleiner lokalen Firma, welche nur wenige dutzend Angestellte zählt. Das verwundert mich, denn eigentlich würde ich dies anders erwarten.

So wird am Jahresanfang ein Dienstrad für alle Mitarbeiter beschlossen. Wenige Wochen später entscheidet die Geschäftsleitung den wöchentlichen Tausch unter den Mitarbeitern aufzulassen und anstelle dessen eine fixe Teilzeitkraft einzustellen. Die Kommunikation an die Mitarbeiter ist so erfolgt, dass das Informationsblatt an der Anschlagtafel entfernt wurde. Man hat es nicht für nötig gehalten, die Mitarbeiter über diese wichtige Änderung zu informieren.

Es werden mit dem Kunden fixe zusätzliche Dienste für einen Mitarbeiter außerhalb seiner regulären Arbeitszeit vereinbart. Die früher übliche Vorgangsweise, mit dem Kollegen Rücksprache zu halten oder zumindest zu informieren, wurde eingestellt. Der Mitarbeiter hat sich mittels elektronischem Kalender neuerdings selbst die Informationen zu besorgen. Auf den Umstand, dass der Termin außerhalb der regulären Arbeitszeit ist, wird nicht eingegangen. Man geht scheinbar davon aus, dass ein Mitarbeiter immer zur Verfügung steht oder stehen muss.

Die Öffnungs- und Kassazeiten werden geringfügig geändert. Eine Information an die Mitarbeiter, um Kunden auch weiterhin richtig betreuen zu können, ist aus geblieben. Allerdings bei einer Falschauskunft an den Kunden erfolgt eine unfreundliche Zurechtweisung durch das Sekretariat im Auftrag der Geschäftsleitung.