Vapiano? Nein danke!

Letzten Samstag war ich, in netter Begleitung, im Vapiano in der Herrengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk. Nach diesem Besuch habe ich wieder festgestellt, dass dieses Lokal auch in Zukunft nicht zu meinen Favoriten zählen wird. Das Service lässt einfach zu wünschen übrig. Gegen 21 Uhr haben wir das Vapiano betreten. Ein Kollege, der bereits ca. eine Stunde früher gekommen war, war bereits wieder im Aufbruch.

Man muss wissen, das Vapiano ist ein Selbstbedienungsladen. Allerdings nicht Fastfood, sondern Slowfood. Und zwar nicht nur erst bei den Gericht, sondern das geht schon in der Schlage beim Warten auf das Essen los. Zuerst ist die Kollegin ihr Antipasti holen gegangen. Fünfzehn Minuten hat es zumindest gedauert, in dessen Zeit ich alleine am Tisch sitzen musste.

Dann habe ich mich auf den Weg zur Theke gemacht. Doch nun sollte es noch viel länger dauern. Zwei Pärchen sind in der Schlange vor mir gestanden. Bis diese Bestellungen endlich frisch zubereitet und verpackt waren, wartete ich bereits eine geschlagene halbe Stunde. Dann war auch ich endlich an der Reihe und ich durfte bestellen. Nochmals dauerte es 10 Minuten.

Warum es so lange gedauert hatte? Nun es war nur eine Kochstelle besetzt. Nur eine Köchin war kochend im Dienst, die sich außerdem durchgehend bei der Kollegin beklagte wie krank sie doch sei und eigentlich im Bett sein sollte. Vier andere Köche waren mit dumme Späße reißen und mit schimpfen über die Kollegen vom Vormittag beschäftigt. Einer von ihnen war die gesamte Zeit mit Soßen umschütten völlig ausgelastet.

Fazit: Das Vapiano ist ein Selbstbedienungslokal, in dem man sehr viel Zeit für „Essen holen“ aufbringen muss. Das gilt zumindest wenn man in den Abendstunden Hunger hat. Der Grund warum man mit Freunden, Bekannten und Kollegen unterwegs ist, nämlich die Unterhaltung und das Zusammensein, kommen viel zu kurz. Das Essen ist durchschnittlich und die Preise, verhältnismäßig zum Service, ordentlich hoch.