Apple Mac Kaufüberlegung

Seit längerer Zeit schon mache ich mir Gedanken darüber mir einen Mac zu kaufen. Einen zu besitzen und das so hochgelobte Betriebssystem kennen zu lernen würde mich tatsächlich sehr reizen. Viele Freunde und mehrere Bekannte besitzen ein so edles Gerät und die große Mehrzahl von ihnen ist völlig begeistert. Nicht einmal eine handvoll Leute dieses Kreises finden den Mac gleich gut oder schlechter als einen PC mit dem Betriebssystem Windows. Nur die wenigsten sagen, dass sich der Wechsel für sie nicht auszahlt oder ausgezahlt hat.

Doch ist es das wirklich wert auf einen Mac zu wechseln und für ein MacBook mit guter Ausstattung um die € 1.500 auszugeben, wenn man doch ein soweit gut funktionierendes Windowssystem hat? Ist es tatsächlich so, dass man sich mit Windows nur mit einem mittelmäßigem System zufrieden gibt, obwohl doch ein perfektes System mit Mac OS am Markt zu haben ist? Soll man wirklich umsteigen, obwohl man in der Firma auch weiterhin mit Windows arbeiten muss? Sind die Preise der Hardware für Macs wirklich fairer weise so teuer, obwohl Systeme mit ähnlichen Konfigurationen anderen Hersteller für Windows oft viel kostengünstiger sind? Oder soll man einen Wechsel erst in Erwägung ziehen, wenn ohnehin irgendwann ein neuer Hardwarekauf ins Haus steht?

Eine Entscheidung fällt mir echt nicht leicht. Schön wäre es einen Mac für einige Wochen (wenn möglich kostenlos) testen zu können. Doch ein Rent-A-Mac-Programm hat Apple nur für umsteigewillge Firmenkunden eingerichtet.

12 Gedanken zu „Apple Mac Kaufüberlegung

  1. Michael

    Du vergisst eines: Windows-Rechner sind deshalb „billiger“, weil sie Programme enthalten, die die Hardware sponsern. Ein Yahoo-Messenger, ein MSN-Browser, ein Sony-Filmverwaltungsprogramm oder sonstige Software ist nicht Teil des Betriebssystems.

    Bei Apple ist der ganze Müll nicht drauf und das Ding funktioniert. Du ersparst dir das Geld für die Firewall, das Anti-Viren-Programm und für vieles mehr.

  2. Christoph

    Frag doch mal in deinem Freundeskreis nach ob du dir einen Mac für ne Woche borgen könntest? Ich muss, 5 Jahre nach meinem Switch, sagen jedes System hat seine Vor und Nachteile. Es gibt vieles was mich an Mac nervt, mindestens genau so viel was mich an Windows nervt. Trotzdem finde ich das Look and Feel so wie den Arbeitsablauf am Mac für mich einfach passender. Daher wie du bereits selber sagtest: Einfach ne Woche testen oder bei Freunden rumspielen dann weißt du am besten ob Windows oder Mac zu dir passt =)

  3. Christoph

    Auch ich habe lange überlegt, ob ich diesen Schritt machen soll und nun bin ich höchst zurfrieden mit meinem MacBook!

    Die Interfaces sind intuitiv und dass Betriebssystem ist BSD und somit auch sehr gut kompatibel zu allen Linux-Systemen!

  4. Philomenon

    Ich freue mich sehr darüber zu meinen Überlegungen und Fragen gleich so prompt einige Antworten zu bekommen. Danke! Vielleicht werde ich mir diesjährig vorzeitig ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk machen. 🙂

  5. Robert

    Ich schreibe gerade von einem MBP und muss sagen: Ein Wechsel kann sich auszahlen, ABER

    sobald du die gewohnten Pfade der vorinstallierten Programme verlässt wird es schnell teuer. Es gibt keine große Freewareszene wie in MS-Betriebssystemen. Vieles ist Payware und so musst du sicher noch einiges dazurechnen für einen guten FTP-Client, ein Programm hier und eines da – das darf man nicht vergessen.

    Wer auf MS-Office angewiesen ist, dem kann man eigentlich nur vom Mac abraten – MS behandelt sein Office auf OSX stiefmütterlich und die Preise sind auch eher gesalzen (keine OSB-Versionen).

  6. Michael

    Hm. Ich habe für alle Anforderungen Programme bekommen.

    FTP-Client? Cyberduck.

    MS-Office für Mac, Home-Edition mit vier (!) Lizenzen: 112,–

    Alternativ: iWork (wenn nicht schon vorinstalliert) um 79,–

    Alternativ: OpenOffice gratis.

  7. Robert

    Cyberduck ist ganz ok für den Notfall, aber mit Clients wie SmartFTP aus meiner Sicht nicht zu vergleichen.

    Natürlich gibt es Office Programme, aber man muss als WindowsUser Abstriche machen:

    1) MS Office:
    Home Edition hat mit Entourage kein Exchange Support
    Excel 2008 kann keine Makros (!)

    2) Open Office:
    eine native AquaInterface für OSX ist jetzt in einem Betastadium, aber bisher ist immer ein Mitlaufen von X11 oder die langsame Javaversion Neooffice notwendig

    Natürlich kann man mit Mac Texte verfassen, aber wer umsteigt, der wird im Officebereich aus meiner Sicht manchmal Abstriche machen müssen bzw viele Umstellungen in Kauf zu nehmen haben

  8. Philomenon

    Was spricht eigentlich gegen Filezilla? Das kenne ich schon aus der Windowswelt und funktioniert gut und für Apple gibts eben auch eine Version.

  9. Robert

    Ich kenne Cyberduck seit langem und inzwischen ist es wirklich ein guter Client, aber die ein-Fenster-Architektur ist einfach nicht meins – und neben cyberduck sieht es mit FTP, freeware und osx nicht rosig aus.

    ps: ich bin selber gerne ein partieller macuser, aber man sollte sich eben bewusst sein, dass freeware nicht so verbreitet ist, sondern viel mehr auf shareware gesetzt wird.

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