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Archiv für August, 2007

Ahnenforschung mit ancestry.de

29. August 2007

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

Über ancestry.de
Ancestry.de ist eine der führenden, wenn nicht die führende, Plattform, die sich ganz speziell mit Ahnenforschung, Genealogie, Familienforschung und dem Erstellen von Familienstammbäumen beschäftigt. Hinter ancestry.de steckt die deutsche Niederlassung der The Generations Network GmbH aus München. Ancestry hilft die eigene Familiengeschichte zu entdecken. Dafür stehen alleine in der deutschen Datenbank über 13 Millionen Namen in historischen Dokumenten bereit. Der Marktstart in Deutschland war Ende November 2006.

Seine riesige Datenmenge hat der Betreiber unter anderem über

  • Hamburger Passagierlisten von 1850 bis 1934
  • die Volkszählung Mecklenburg-Schwerin 1867
  • Meyers Orts- und Verkehrslexikon des deutschen Reiches inkl. historischer Karten

zusammengetragen. Dies ist allerdings nur eine kleine Auswahl an dem großen Angebot an vielzähligen Datenbanken, die laufend erweitert werden. Die zuletzt hinzugekommenen Datenbanken findet man in dieser Übersicht. Schon hier merkt man mit wie viel Motivation daran gearbeitet wird das Angebot laufend auszubauen. Fast täglich kommen mehrere Informationsquellen hinzu. Außerdem bietet Ancestry

  • Tipps vom Familienforschungs- Experten Dr. Franz Josef Burghardt
  • den digitalisierten Duden „Familiennamen“
  • eine geografische Recherchemöglichkeit nach Familiennamen

an. Durch das weltweite Netzwerk von Ancestry können auf mehr als fünf Milliarden Namen in über 23.000 Datenbanken zugegriffen werden. Damit hat Ancestry, laut eigenen Angaben, die weltweit größte Sammlung an genealogischen Daten im Internet.

Unterwegs auf der Website
Auf der Startseite wird gleich zu oberst auf die Möglichkeit zur Erstellung eines Familienstammbaums hingewiesen. Dazu muss nur der eigene Name eingetragen werden. Gleich auf der nächsten Seite werden Vater und Mutter mit Namen sowie Geburts- und, wenn nötig, mit Sterbedatum sowie -ort hinzugefügt. Bei weiblichen Personen kann auch der Mädchenname eingetragen werden. Bei den männlichen Verwandten ist das leider momentan nicht vorgesehen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass mit allen eingegebenen Informationen die riesigen Datenbanken durchsucht werden und bei gefundenen Datensätzen ein Blatt neben dem Namen erscheint. Hier kann man auch entscheiden, ob der Stammbaum für jeden ersichtlich sein soll oder eben nicht. Leider muss bereits hier ein Account angelegt werden um den Familienstammbaum speichern und weiterbearbeiten zu können. Das benötigte Konto dafür ist jedoch kostenlos und es wird nur der Name und eine E-Mail Adresse abgefragt.

Sobald man die Anmeldung durchgeführt hat, können sowohl weitere Vorfahren als auch Nachfahren eingetragen werden. Durch Bekanntgabe derer E-Mail Adresse in die dafür vorgesehenen Felder kann diese Person auch eingeladen werden und eventuell bei der Erweiterung des Baums mithelfen. Zu den Personen können weiters Fotos hochgeladen, Geschichten geschrieben und eine Zeitleiste erstellt werden. Hier habe ich leider keine Möglichkeit gefunden eine Person, bei möglicher Falscheingabe, auch wieder zu löschen. Dieser Gedanke ist mir bei der Eingabe von Kindern gekommen. Das wäre eine wichtige Option, die auch schnell und einfach zu finden sein sollte.

Sobald Ancestry bei den Eingaben fündig wird, erscheint (wie vorhin erwähnt) ein Blatt. In den weiteren Informationen ist ersichtlich in welchen Datenbanken der Suchroboter fündig wurde. Allerdings um zu erfahren was für Informationen vermerkt sind, benötigt man einen kostenpflichtigen Premiumaccount. Bei dem angebotenen Premium-Service besteht die Möglichkeit zwischen zwei Mitgliedschaften zu wählen. Entweder kann man nur die Datenbanken für das Service aus Deutschland nützen oder man wählt alle Datenbanken „International“. Die Preise hierfür sind zwischen knapp € 10 und € 25 pro Monat.

Weitere Angebote auf Ancestry.de
Von der Startseite aus kommt man auch zu einer Suche in der sieben Millionen Namen in historischen Adressbüchern durchsucht werden können. Diese Option ist einer der kostenpflichtigen Services.

Weiters findet man die Option „Was bedeutet Ihr Familiennamen und woher stammt er“. Hier wird aufgezählt wie oft der Name insgesamt und in den verschiedenen Landkreisen vorkommt. Außerdem erscheint eine Landkarte auf der die Dichte des Namens in der Bevölkerung angezeigt wird. Nett ist auch zu erfahren welchen Rang der Nachname im Bezug auf Häufigkeit von allen gespeicherten Namen belegt.

Fast schon am untersten Ende der Startseite, leicht zu übersehen, findet man einen Link zum interessanten Weblog Abenteuer Ahnenforschung der in Kooperation mit Ancestry.de geführt wird.

Über die Suche kann in

  • historischen Aufzeichnung (kostenpflichtig)
  • in anderen Familienstammbäumen
  • Geschichten und Publikationen
  • Fotos und Landkarten

gesucht werden. So kann unter Punkt 2 der User Kontakt mit anderen Communitymitgliedern aufnehmen. Bei Punkt 3 kann der Besucher von anderen Mitgliedern geschriebene Geschichten zu Personen finden und nachlesen. Wenn auf der Seite allerdings Fotos integriert sind, dann muss zuvor eine Software herunterladen und installiert werden. Auf der dafür vorgesehenen Seite wird unter anderem darauf hingewiesen, dass damit die Bilder schärfer dargestellt werden und, falls man selbst Fotos hochladen möchte, die Bilddateien für die Plattform besser aufbereitet werden. Diese Software habe ich mir allerdings nicht installiert. Unter den Fotos findet man Bilder die für die Allgemeinheit freigegeben wurden. Diese können zu den Familienstammbäumen hinzugefügt werden.

Außerdem finden man in dieser Rubrik auch Fotos von historische Stadtplänen (nach Softwareinstallation) und Farbfotos (auch ohne der Software verfügbar). Alle diese zuletzt erwähnten Fotos stammen von den Jahren zwischen 1890 und 1910. Wie wohl der Naschmarkt oder die Aussicht vom Riesenrad um 1900 ausgesehen haben mag? Nach dem Besuch dieser Seite weiß man mehr. Diesen Service finde ich besonders nett und ist auf alle Fälle einen Besuch wert.

Wenn man bei der Suche mal nicht fündig wird oder besondere Hilfe benötigt, so ist auch ein Forum eingerichtet. Für jede Region bzw. jedes Bundesland gibt es eine eigene Kategorie. Hier findet man neben Deutschland auch Foren für die (zumindest zum Teil) deutschsprachigen Nachbarländer.
Zu guter Letzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch ein Infocenter zu finden ist. Hier findet man die, wie am Anfang des Artikels kurz beschrieben, Tipps vom Experten für Familienforschung und Hilfe zu den verschiedenen Angeboten von Ancestry.

Vergleichportale
Vergleichbare Portale mit nur annähernd der gleichen Informationsfülle, wie Ancestry.de sie anbietet, kenne ich nicht. Ähnliche Web2.0 Angebote, die vielleicht zu erwähnen wären, sind zooof.com, verwandt.de oder familyone.de. Jedoch sind diese Portale viel weniger bis gar nicht darauf ausgerichtet durch Datenbanken weitere Informationen bereitzustellen und dem Forscher so einen wirklichen Mehrwert an weitere Details zu liefern. Hier kann der Nutzer vorrangig durch seine eigenen Informationen einen Familienstammbaum erstellen und mit gleichgesinnten Netzwerken. Alles Optionen die Ancestry ohnehin integriert hat.

Meine abschließende Meinung
Ich denke ancestry.de bietet einen empfehlenswerten Webservice für Ahnenforscher, die nicht nur einen einfachen Familienstammbaum erstellen, sondern diesen auch mit vielen sehr nützlichen Datenbanken professionell ausbauen möchten.
Zu guter Letzt würde ich mir noch wünschen, dass der derzeitig eher auf Deutschland zugeschnittene Service auch mehr Datenbanken zur Forschung in Österreich und der Schweiz aufnimmt und auch dazu Landkarten bereitstellt.

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Kakerlaken im Moulin Rouge Vienna

27. August 2007

Am Samstag waren wir im Moulin Rouge Vienna in der Walfischgasse. Neben der Tatsache, dass der DJ nicht gerade die beste Musikauswahl getroffen hatte und noch dazu viel zu viel mitsingen und mitgrölen musste, war folgender Umstand wirklich Pfui.

Denn im Eingangsbereich an den Kassen sind zwei Kakerlaken herumgelaufen. Man das muss doch wirklich nicht sein oder? Auch der Umstand, dass eine der Kassierinnen sich dafür mit einen Ausschnitt bis fast zum Bauchnabel projizieren musste und darunter nur einen kleinen schwarzen BH an hatte, konnte nicht darüber hinwegtäuschen.

freizeit, nachtleben, tanz, wien

Bohemian Rhapsody mal anders

25. August 2007

Gestern habe ich auf Clipfish folgendes sensationelles Video entdeckt. Dieser Mann schafft es doch in wenigen Minuten mit einem Lied viel bekannte Stars nachzumachen. Der junge Mann hat wirklich Talent, aber seht selber:


Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish

lustig, video

Mein Bloggerplatz

23. August 2007

Heute erst habe ich bei Leon entdeckt, dass er auf BlogForMoney.de ein neues Bloggerprojekt gestartet hat. Jeder der mitmachen möchte stellt ein Foto von seinem Blogger- Arbeitsplatz auf seinen Blog und schreib kurz darüber. Anschließend verlinkt Leon alle mitmachenden Weblogs.

Folgende Punkte sind zu tun:

  1. Schnapp dir eine Kamera.
  2. Surfe mit deinem PC auf deinen Weblog.
  3. Stell etwas, was du mit bloggen in Verbindung bringst, ins Bild.
  4. Nun mach ein Foto von deinem Blogger Arbeitsplatz.
  5. Anschließend poste dieses Bild und schreibe über den Gegenstand.
  6. Verlinke auf den Post des Initiators.
  7. Nach Beendigung dieser Aktion kopierst du die Liste aller mitmachenden Blogs von der Initiatorpage und postest diese hier.
  8. Diese Aktion endet in der Nacht zum 25. August.


Mein Bloggerplatz
Nun hier mache ich gerne mit. Auf dem Bild oben siehst du meinen Bloggerplatz zuhause. Mit dem „Ding“, das ich mit dem Bloggen in Verbindung bringe, habe ich mir etwas schwer getan, denn dazu ist mir eigentlich nichts eingefallen. Daher habe ich meine grüne Kugel ins Bild gestellt, die ich mir bei einem meiner letzten Urlaube gekauft habe und die seither neben meinem Computer steht.

Nun möchte ich wie versprochen die Liste aller mitgemachten Blogs nachreichen. Hier die Liste:

foto, hobby, weblog, werbung

Schnellkurs Aktien

22. August 2007

Schnellkurs Aktienvom Walhalla Verlag ist mein zuletzt gelesenes Buch. Dennis Winkler gibt in seinem Taschenbuch mit dem Untertitel Erfolgreich kaufen und verkaufen! Die Erfolgsgeheimnisse für Einsteiger auf 144 Seiten, für den mit der Materie Wertpapier und Aktien noch gar nicht vertrauten Leser, sehr detailliert Einsichten.

Das Buch ist dabei in neun Kategorien unterteilt und beginnt bereits ab der ersten Seite leicht verständlich sich langsam in die Materie einzuarbeiten. Hier wird gleich einmal erklärt, was eine Aktie überhaupt ist, welche verschiedenen Arten von Aktien an der Börse gehandelt werden und was eine Dividende ist. Etwas später in dem Kapitel wird auch gezeigt, wie der Kurs einer Aktie entsteht. Um diese (und später in dem Buch auch andere Informationen) dem Leser besser näher zu bringen, gibt es dafür zur Auflockerung und zum besseren Verständnis Rechenbeispiele.

Im nächsten Kapitel erklärt Herr Winkler Aktienanleihen, Aktienfonds, Indexzertifikate, Dachfonds sowie gibt er Tipps für die Altersvorsorge und zu Termingeschäften. Außerdem weißt er darauf hin, welche dieser Möglichkeiten sich für den Privatanleger eignen und von welchen unbedingt die Finger gelassen werden sollten.

Dann erfährt man wie und wo mit Aktien gehandelt werden kann, warum Kurse manchmal verrückt spielen und was Indizes sind.
Schon landet man in der Aktienanalyse. Man lernt wie zu erkennen ist, ob eine Aktie über- oder unterzahlt ist. Vor allem die Erklärung des gleitenden Durchschnitts fand ich sehr interessant, weil dieser in vielen Online-Tradern automatisch ersichtlich ist und daher der Neuling nicht selbst viele Informationen der Firmen herausfinden und berechnen muss.

In den letzten Kapiteln des Buches findet man nun noch Informationen zu aussichtsreichen Branchen, Strategien und Tipps zum Aktienkauf sowie ein Lexikon um Fachbegriffe und Abkürzungen nachlesen zu können.

Leider ist dieses Buch ziemlich auf Deutschland ausgerichtet. Schön wäre es zB gewesen, wenn der Autor bei seinen Adressen zu Direktbanken und Fondsgesellschaften auch österreichische Unternehmen erwähnt hätte.

Verwundert hat mich im Buch zu lesen, dass die meisten Aktien Dividenden auszahlen. Ich war/bin eigentlich der Meinung, dass das in den letzten Jahren immer weniger bis fast gar keine Aktiengesellschaften mehr tun. Das Buch wurde allerdings erst Mitte 2007 komplett neu überarbeitet und sollte damit am neuesten Stand der Dinge sein.

Fazit: Für alle, die noch keine oder fast keine Ahnung von Wertpapieren und dem Handel damit haben, finde ich ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es erklärt viele wichtige Informationen rund um die Aktie leicht und verständlich.

finanzen, rezensionen