Warum Paybox?

Oder: Warum zahlen per Handyrechnung?

Bis Ende 2007 möchte die gemeinsame Mobilkom Austria A1 und One Tochter Paybox von derzeit 200.000 auf 500.000 aktive Kunden wachsen. 35 Millionen Euro Transaktionsvolumen und damit eine Verdreifachung gegenüber 2005 hat Paybox sich vorgenommen. Man hofft auf eine Transaktion im Zehn- Sekunden- Takt. Das wären täglich über 8.600 bzw. jährlich über drei Millionen Transaktionen. Dafür hat sowohl die Mobilkom Austria als auch One für alle Ihre Kunden die bisher verpflichtende Anmeldung zu diesem Dienst gestrichen. Alle Kunden können ab sofort einfach per Handyrechnung ohne Anmeldung bei Paybox losstarten. Die Grundgebühren für Paybox sind für Kunden der Mobilkom Austria ohnehin schon seit langem passé.

Doch ich frage mich immer wieder warum sollte ich Paybox exzessiv benutzen? Jede Transaktion wirft eben doch einige Nebenkosten auf. Damit meine ich die Gebühr, die die Netzbetreiber für den SMS- Versand einheben. Jede dieser Zahlungen benötigt meines Wissens nach zumindest zwei SMS. Sicher würde ich mir so den Parkschein zahlen, wenn ich keine mehr bei der Hand und stattdessen mit einer Strafe zu rechnen hätte. Aber das wäre eine Ausnahme. Es sind zwar jedes Mal wieder nur ein paar Cent, doch warum sollte ich die zahlen wenn es auch ohne geht. Wer das Kleine nicht ehrt ist das Große nicht wert ist hier meine Devise.

Paybox: Für den Ausnahmefall eine tolle Erfindung aber für mich zum täglichen Gebrauch ungeeignet.