Chello vs. Inode

Die heutige Frage? Wo ist es besser seinen Internetanschluss zu bestellen? Zur Wahl stehen Inode und Chello. Eigentlich tentiere ich zu Inode, da Chello zumindest noch vor einigen Jahren massive Probleme mit Ausfällen und tatsächlich erbrachten Geschwindigkeiten hatte. Allerdings nach meiner nun folgenen Zusammentragung der Daten ist ein nochmaliges Überdenken von Nöten.

Um die beiden Internetanschlussanbieter besser vergleichen zu können, habe ich an beide Firmen ein Mail mit einigen Anfragen geschickt. Bei der schnellen und kundenzufriedenstellenden Beantwortung liegt eindeutig Chello voran. Innerhalb von 24 Stunden kam die Mail mit fast allen Antworten. Bei Inode kam diese erst einige Stunden nachdem telefonisch zwei Tage später nachgefragt wurde, wann denn mit der Antwort zu rechnen sei, und selbst dann war nicht alles beantwortet und die neuerliche Mail wurde ohne nach Fragen nach einer Woche beantwortet.

Selbst wenn es darum geht, wann man den Telefonsupport erreichen kann, liegt Chello klar voran. Dort ist man auch am Wochenende zum Normaltarif für den Kunden da. Bei Inode könnte man einen Ausfall der Leitung Freitag Nacht erst am Montag melden oder man müsste eine kostenpflichtige Hotline wählen und diese kostet immerhin mehr als 2 Euro pro Minute.

Weiterer Nachteil für Inode, für was die „Wir sind die guten“-Firma jedoch nichts kann, sondern die Schuld bei der Telekom Austria zu finden ist (was dem Kunden im Endeffekt jedoch egal ist), ist die Wartezeit bis zur Entbündelung für xDSL welche durch die TA erfolgt. Das sind nämlich immerhin drei bis vier Wochen. Bei Chello liegt die Wartezeit bei einer Woche.

Wo auf alle Fälle Chello wieder günstiger ist, ist bei den einmaligen Entgelten. Bei der zur UPC gehörenden Firma werden 50 Euro Anschlussentgelt plus 25 Euro Aktivierungsentgelt sowie eine Kaution für das Modem in der Höhe von 70 Euro verrechnet. Das macht insgesamt 145 Euro.
Bei Inode werden für Neukunden, welche keinen bestehenden Telekom Austria Anschluss zu kündigen haben, bei „Small“ Produkten 139 Euro und bei den „Medium“ und „Large“ Produkten immerhin 113,60 Euro verrechnet. Hinzu kommt die Kaution für das Modem von 100 Euro. Es werden also weit mehr als 200 Euro verrechnet und das ist ein Unterschied von 70 Euro.

Weiters bietet Chello praktisch fast immer irgendwelche Aktionen an. Von kostenloser Aktivierung bis hin zum Surfen bis Jahresende kostenlos ist hier über das ganze Jahr über praktisch immer eine Aktion vorhanden.
Inode bietet nur äußerst selten überhaupt irgendeine Aktion an um Kunden zu gewinnen.

Die in Frage kommenden Paket gestalten sich folgendermaßen:

  • Inode 2048/512 (Download/Upload) und 5GB Transfer sowie inkl. Nightflatrate um 39 Euro
  • Inode 3072/512 (Download/Upload) und 20GB Transfer sowie inkl. Nightflatrate um 49 Euro
  • Chello Classic mit Download/Upload 3072/384 und unlimitierter „Fair-Use“ Transfer zum Preis von 49 Euro

Noch ein Schmankerl gibt es bei Chello. Wer Chello Classic und einen Handytarif von One anmeldet, zahlt bei Chello Classic statt 49 Euro nur 43 Euro. Zusätzlich erhält man bei jedem One Tarif 25 Prozent Rabatt auf die Grundgebühr.

Nur dass Inode ein ausreichendes Angebot um 10 Euro günstiger anbietet spricht für Inode, denn das Paket Chello light ist zu klein, da es nur 1GB Transfer inkludiert und bei Überschreitung die Geschwindigkeit auf 56kbps gedrosselt wird.

Doch noch ein Pluspunkt für Inode ist die günstigere Grundgebühr beim Festnetzanschluss. Diese kostet bei Inode weniger als 10 Euro. Bei Priority Telekom liegt die Gebühr bei fast 15 Euro.

Leider konnte ich nirgends einen unabhängigen Test im Internet finden, der die Verfügbarkeit und die Geschwindigkeiten getestet hat.

Was denkt ihr? Welcher Provider ist der bessere oder kennt ihr überhaupt eine dritte Firma von der ihr überzeugt seid?

4 Gedanken zu „Chello vs. Inode

  1. dorisg.

    also ich bin sehr zufrieden mit Chello! Das Internet ist zuverlässig, schnell (wobei ich keine Herunterladerin von großen Datenmengen bin!) und mit dem Service bin ich auch zufrieden. Ob der Preis stimmt, kann ich nur schwer beurteilen – wir haben ein Paket Chello+Kabelfernsehen. eigentlich bin ich die ganze Zeit, wenn ich zu Hause bin, online; das ist angenehm und nicht mit Mehrkosten (außer Strom) verbunden.
    ich würde mich aus heutiger Sicht wieder für chello entscheiden (Kabel? JAU!!)
    Dein Vergleich war sehr interessant!
    Have a good weekend und nicht vergessen:
    MORGEN IST DIE LANGE NACHT DER MUSEEN!!!!
    Slainte

  2. Anonymous

    ich habe seit 3 jahren inode. angefangen hab ich mit xdsl 768/128.
    mittlerweile hab ich 3072/512 mit 20GB tf. und nightflat.
    das ganze aber immer noch um den gleichen preis von 49€ wie am anfang.

    in den 3 jahren hab ich einen!!! ausfall gehabt, hier war nachweislich die TA daran schuld.

    bin mit inode absolut zufrieden und würde jederzeit wieder mit dieser firma einen vertrag abschliessen.

  3. Anonymous

    Bei inode bekommt man wenigstens die Bandbreite des jeweiligen Produkts.
    Chello macht nur viel Werbung dahinter ist aber nichts bzw viel weniger.
    Bsp:
    Freund hat inode und downloaded von amerikanischen Servern mit 3 MBit/s
    Genau die Bandbreite die ihm zugesagt wurde.
    Ich mit Chello extreme sollte 12MBit/s bzw schon 16 MBit/s haben. Downloade aber ca (vom gleichen Server) mit 20 bis 250 KByte/s
    ( 20 bis 80 unter Tags – 150 bis 250 Nachts)
    Chello hat da einfach ein verkorkstes Routing.
    Die im chello eigenen Performance Tests bringen übrigens auch nur so um die 5 MBit/s
    Soviel zur Bandbreite chello vs inode
    lg

  4. Anonymous

    Also ich weiß nicht, was du bezüglich geschwindigkeit bei Chello hast: Ich habe Chello Classic mit derzeit 4096 kbit/s und sauge auch oft mit ~500 kbyte runter sobald sich der DL eingependelt hat vorher bin ich sogar im MByte bereich (hatte sogar mal 15MByte = 120 MBit ! für 2 Sekunden). Und bisher hatte ich seit 4 Jahren nur 4 Ausfälle wovon es 2 mal gar nicht (1mal aber in ganz Ö) und 2 mal recht langsam ging. Fand ich akzteptabel! Wovon ich eher gehört habe: Wenn viele an einem Verteiler hängen geht das Netzt einfach generell langsamer als angepriesen – das ist aber auch schon alles!

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