Spyware? – Weg damit!

Praktisch jeder PC hat irgendwo in den unendlichen Weiten der Festplatte ein paar Spyware Programme installiert und aktiv am Laufen. Spyware späht den Computer aus und sendet diese per Internet unbemerkt an irgendwelche Personen. Das Einnisten passiert oft zum Beispiel durch Freeware (kostenlose Software) oder durch diverse Browser PlugIns.

Auf den deutschen Seiten von Microsoft findet man Informationen mit Schutzmaßnahmen gegen Spyware. Neben den ganzen Vorbeugetipps empfiehlt der Softwarekonzern auf zumindest manchen Seiten noch, dass man vom Hersteller Lavasoft das kostenlose Programm Ad-Aware zur Überprüfung und zur Entfernung von entwaigen breits vorhandener Tools benutzen solle. Eine kleine Übersicht mit Testergebnissen über weiter Programme findet man auf den Onlineseiten der PC Welt.

Aber auch Microsoft bietet mittlerweile auf den englischen Seiten eine Beta Version eines solchen Programmes an. AntiSpyware nennt es sich und ich habe es heute mal ausprobiert. Dieses kleine Softwaretool funktioniert ausgezeichnet. Nach der Überprüfung und Entfernung durch Ad-Aware hat das kleine Tool aus dem Hause Microsoft immer noch einige weitere verdächtige Datein gefunden. Auf Wunsch kann das Tool auch bei Windowsstart automatisch aktiviert werden und im Hintergrund als Wächter agieren.

Beim Softwaregigant findet man auch eine Übersicht und eine Produktbeschreibung. Das bekannte Computer und Technik Magazin ZDNet, welches auch ein Spyware Center zur Verfügung stellt, hat bereits einen ersten Test durchgeführt. AntiSpyware, welches eine Weiterentwicklung des aufgekauften Securityspezialisten Giant ist, ist vorläufig kostenlos. In den Lizenzvereinbarung zu beachten ist, dass die Version bis längstens Ende Juli oder, falls vorher erscheinend, bis zum nächsten Release in Verwendung sein darf. Einerseits findet die Software aus Redmond einige Tools, die Ad-Aware nicht aufspührt, andererseits werden in der derzeitigen Beta Versionen Programme auch falsch eingestuft.

Die Empfehlung kann wohl nur sein, dass man mehrere Programme verwendet und auch weiß, was man wo löscht. Manchmal ist aber gerade das nicht so einfach. Googeln wäre eine Möglichkeit. Eine andere ist vielleicht einen Wiederherstellungpunkt über Start/ Programme/ Zubehör/ Systemprogramme/ Systemwiederherstellung zu setzen. Datensicherung sollte man ohnehin immer durchgeführt haben.