Music was my first love, and will be my last

Sex and Drugs and Rock’n’roll: schon irgendwie chauvinistischer Schwachsinn. Dennoch ist es das Triumvirat der Popmusikgeschichte. Und lange Zeit das Sinnbild eines anzustrebenden Lebenswandels. Nur Drogen sind inzwischen tabuisiert, dermaßen, dass sie in den Lebenserfahrungen der meisten Musiker nur noch eine Randerscheinung bleiben…

Weiter im Text von Sebastian Hinz gehts bei ‚Die Gegenwart‘

Ein Gedanke zu „Music was my first love, and will be my last

  1. Bibi Blogsberg

    Die Ueberschrift und der Inhalt des Beitrags erinnern mich spontan an Ray Charles und den momentanen, gleichnamigen Film „Ray“. Auf den trifft das alles absolut zu. Den Film fand ich uebrigens grossartig. Der Hauptdarsteller Jamie Foxx hat den Oscar zu Recht verdient. Tolle Leistung. Ich habe ihn auch in Collateral mit Tom Cruise gesehen, der Typ hat echt was drauf. Beeindruckend.
    Aber zurueck zum Thema, also ich glaube, dass viele Kuenstler auch heute noch zu irgendeiner Stimulanz greifen, um entsprechende Hoechstleistungen zu erbringen, um irgendwie ueber ihre inneren Grenzen zu schreiten. Fuer mich waer’s nix, weil ich auch ohne drugs schon high genug bin. War mal auf einer Party, viele Gaeste, super Stimmung, ein echt lustiges Fest. Dann hat irgendwer Marihuana-cookies ausgeteilt. Und ich war eine von denen, die keine genommen haben. Jedenfalls haben mich dann mehrere Leute gefragt, wie viele ich eigentlich gegessen haette, weil ich so viel gelacht hab’. Das gab’ mir immer zu denken, dass Drogen und Alkohol meine Stimmung wahrscheinlich nur verschlimmern koennten. Mich motiviert eher Schokolade, aber das ist halt nicht groovie genug. Ausserdem wer will schon fette Idole. Und moeglicherweise ist das Leben als Genie wirklich schwieriger. Also ich bin vielen Junkie-Musikern fuer ihre irre Musik dankbar.
    Wuensche Dir einen groovie Abend, Bibi.

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