Menschenarten

Es gibt anscheinend zwei Arten von Menschen

  • Die, die fest austeilen, aber nicht einstecken können. Wo gleich zumindest verbal auf den Tisch gehauen wird. Die einfach (alles) frei heraussagen und davor manchmal nicht einmal nachdenken. Egal wie sehr es den anderen auch kränken mag. Bei denen das Ich an erster Stelle steht.
  • Die, die einstecken, aber nicht austeilen können. Die sich (gutmütig) auf Langzeit denken „Ach lass mich doch in Ruhe“ oder einfach nicht bereits sind, da als >böser<>

Wahrscheinlich ist die erste Variante die bessere. Im Laufe des Lebens verändern sich viele. Aber normalerweise immer nur von der zweiteren zur ersten Variante.

Nachtrag: Was wünschenswert wäre, dass bringt Jot*be auf den Punkt: Wobei ich finde, dass ein gesundes Mittelmaß gefunden werden sollte, man immer erst nachdenken sollte, bevor man den Mund aufreißt und sich vor allem bewusst sein, wer sein Gegenüber ist...
Der Meinung bin ich auch. Man sollte daran denken, was man dem anderen antut.

9 Gedanken zu „Menschenarten

  1. annachan

    ..und es gibt die, die eine gute Mischung sind zwischen * gut gekonterten Meldungen mit Sinn und *Kommentaren, die sie fuer sich behalten, weil sie wissen, dass sie fehl am Platz sin d.

  2. worried aus Grinzing

    Puhh PHil,
    hast du gestern schlechte Erfahrungen gemacht? Haben wir dich gekränkt???
    Und hättest du ein Kommentar geben wollen, das du dann gutmütigerweise zurückgehalten hast??

    Wenn etwas davon zutrifft, tut mir das sehr leid, ich fand´s schön zusammen zu sitzen und zu reden!

  3. Bibi Blogsberg

    1: inspired by annachan
    Und dann gibt’s die gute Mischung aus Meldungen mit Sinn, und Kommentaren, die sie EINFACH NICHT fuer sich behalten koennen, auch wenn sie wissen, dass sie fehl am Platz sind. Also nicht, dass ich da von mir spreche … 😉

    @Philomenon, bin ganz sicher, dass die erste Variante nicht die bessere ist, auf Dauer, weder fuer den Austeiler noch die Zuschauer.

  4. Philomenon

    1: inspired by annachan
    Das sind dann diejenigen mit „Köpfchen“!!!

    2: inspired by worried aus Grinzing
    DorisG alles OK! Olé 😉

    3: inspired by Bibi Blogsberg
    Ja für den Zuschauer ohnehin nicht. Aber für den Austeiler ist es besser als einstecken müssen.

  5. Philomenon

    2: inspired by worried aus Grinzing
    Zusatz zu (4: inspired by Philomenon) Interessant wäre aber, wenn du mir sagst, was mich deiner Meinung nach gekränkt haben könnte? Oder wo glaubst du wollte ich ein Kommentar geben, was ich mich dann doch nicht getraut haben soll? Das täte mich nun echt voll interessieren. Mit der Bitte um Antwort – auf welche Art und Weise du auch immer wählen solltest – verbleibe ich mit den allerbesten Wünschen, Philomenon

  6. Grinzing

    Naja, g´rad weil mir dazu nichts eingefallen ist, habe ich ja nachgefragt!
    Weil manchmal werde ich von einigen Leuten schon als „Elephant im Porzellanladen“ gesehen, der gar nicht merkt, dass sich was (er/sie was) zerschlägt.
    Gekränkt – weiß nicht, ob dir der Austauschschüler aus Lyon recht gefallen hat – ist aber auch schon Geschichte!
    Ganbatte ne!

  7. Philomenon

    6: inspired by Grinzing
    Lieb von dir, dass du dir darüber Gedanken machst. Vielen Dank für die liebe Einladung.

  8. Bibi Blogsberg

    4: inspired by Philomenon
    Wir sprechen hier NICHT von Menschen, die konstruktive Kritik ueben, oder ehrlich, aber mit Bedacht auf die Wortwahl, ihre Meinung sagen.

    Also warum denke ich, dass der notorische Austeiler ein Verlierer ist z.B.:
    – er spuert weder sich selbst noch die anderen, die er verletzt
    – er verletzt aus Angst, damit er nicht zuerst verletzt wir („Angriff ist die beste Verteidigung“)
    – er verletzt, weil ihm das Machtgefuehl und Coolness vermittelt
    (Minderwertigkeitskomplex)
    – er muss auf den Tisch hauen, um sich Beachtung zu verschaffen
    – er muss auf den Tisch hauen, um von eigenen Defiziten abzulenken
    – er kann mit Waerme und Feingefuehl nicht umgehen, diese nicht empfangen und auch nicht weitergeben.
    Ich glaube, dass Menschen, die nur austeilen eigentlich innerlich sehr leer und einsam sind, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.

    Dem Nachsatzteil, „man muss sich bewusst sein, wer sein Gegenueber ist“ stimme ich nicht zu, falls das heisst, na einem Freund kann man schon gehoerig die Meinung sagen, der muss das aushalten, aber beim Herrn Generaldirektor … Wenn man „austeilt“, dann sollte das immer mit Achtung und Respekt geschehen, auch wenn’s eine harte Auseinandersetzung ist, egal wer der/die Andere ist. (Gelingt mir natuerlich auch nicht immer) Lg, Bibi.

  9. Philomenon

    8: inspired by Bibi Blogsberg
    Ich glaube den Nachsatz hast du falsch verstanden. Gerade Freunden kann man nicht gehörig die Meinung sagen. Man kann echten Freunden zwar alles sagen, aber gerade hier sollte man genau auf die Art achten.

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