Never forget to take a backup of your running system

Jeder Mensch, der auch Computer verwendet, hat Daten auf solchen Maschinen, die ihm mehr oder minder wichtig sind. Computer in der heutigen Zeit sind bezüglich Hardwareausfall schon sehr sicher. Der häufigste Grund, im privaten Bereich, warum ein Benutzer mit Datenverlust zu kämpfen hat, ist auf Fehler des Users selbst zurück zu führen. Man löscht diese unabsichtlich, läd ein Attachment mit einem Virus oder vielleicht installiert man ein Programm falsch. Im Hardwarebereich ist die meist- ausgefallene Komponente die Festplatte. Darum fahren Firmen ihre Server oft im Raid mit Hot-Plug Festplatten.

Wer seine Daten nicht verlieren möchte, sollte jedoch unbedingt in regelmäßigen Abständen Sicherungskopien seiner Daten ablegen. Murphys Law soll ja nicht auch uns treffen. Für privat am einfachsten geht das wohl, indem man die gewünschten Daten einfach auf eine CD mit, im Normalfall, 700MB brennt. Meist reichen für den privaten Anwender einige dieser Datenscheiben aus, um alles gesichert zu haben. Wer mehr Daten zu sichern hat, kann um wenig Geld sich einen DVD Brenner zulegen. Es gibt leider verschiedene DVD Formate. Standardrohlinge können mit bis zu 4,7GB an Daten gebrannt werden. Derzeitige Erneuerungen sind Double- und Dual-Layer Player. Diese Geräte können in zwei Schichten bis zu 8,5GB Daten auf die Silberscheiben schreiben. Jedoch ist dieser Standard noch neu. Rohlinge sind noch um einiges teurer als normale DVD Rohlinge.
Zukunftsmusik ist Blu-Ray. Dieser, ab wahrscheinlich 2008 kommende Standard, wird voraussichtlich bis zu 100GB auf die Disc schreiben können. Die derzeit erste Generation kann bis zu 23GB schreiben. Noch dieses Jahr soll die zweite Generation mit bis zu ca.50GB oder 54GB auf den Markt kommen. 2007 ist die Generation 3 mit 4-Layer geplant: 100GB Speicherkapazität. In einschlägigen Foren kann man lesen, dass Sony dann mit einem 8-Layer Player, der sogar 200GB auf eine Disc schreibt, aufwarten möchte.

Mit dem Thema Datensicherung und Archivierung mit guten Beschreibungen setzt sich auch Alexander von Obert auseinander. Selbst das Deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt Informationen zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es auch genügend Software, die dem Datensicherer sowohl bei der Archivierung als auch bei der Wiederherstellung der Daten unter die Arme greift bzw. greifen soll.

2 Gedanken zu „Never forget to take a backup of your running system

  1. Michaeeel

    Was mir in diesem Beitrag ein wenig fehlt ist der Erwähnung der Möglichkeit, Daten großteils auf Servern fernab der eigenen Maschine zu speichern. Das GMX Mediacenter, GMails Riesenspeicher, Fotoservices, etc. – alle bieten hier entweder gratis oder um wenig Geld Unmengen an Speicher an, der einen besonderen Vorteil hat: Während man selbst meist zu faul ist, seine Daten zu sichern, so sind die Anbieter dieser Speichersystem vertraglich dazu verpflichtet, meine Daten zu schützen und zu speichern…

  2. Philomenon

    Stimmt mein lieber Michael. Darauf habe ich vergessen. Ist eine gute Idee seine Daten dort zu speichern. Ich verwende solche Dienste auch, aber nur wenig.
    Aber meist ist es sehr langwierig, bis die Daten Byte für Byte über die Internetverbindung zum Server gelangt sind. Wenn man, für die meisten privaten Archivierer eh nicht ins Gewicht fallend, oft viele Daten zu sichern hat, ist dieses Verfahren nicht brauchbar. Weiters spielt dann noch Murphys Law mit. Die Daten verschwinden und gerade dann ist der Dienst ausgefallen oder die Internetleitung funktioniert wegen eines technischen Gebrechens nicht. Wobei andererseits natürlich auch gerade dann die CD kaputt sein kann.
    Verwendest du einen solcher Web-Daten-Speicher? Wenn ja würde mich sehr interessieren welchen, wie stark, für welche Daten und wie zufrieden du bist?
    Liebe Grüße

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