Mathilde – Eine große Liebe

Heute war ich wiedereinmal im Kino. Mathilde – Eine große Liebe – stand am Programm.
1919 beginnt Mathilde, nach Ende des ersten Weltkriegs, ihren Verlobten, der zwei Jahre zuvor eingezogen wurde, zu suchen. Zuerst erfährt sie, dass er gefallen sei oder eigentlich durch das Kriegsgericht zum Tode verurteilt wurde. Doch die 19 Jährige glaubt nicht daran und beginnt mit ihren Nachforschungen, welche sich über Monate hinziehen werden.
Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Ansehen ist die Devise… :- ) Ein großartiger, französischer Film, der zeitweise an Amelie erinnert.

9 Gedanken zu „Mathilde – Eine große Liebe

  1. Michaeeel

    Frage: Warum ist der Film großartig? Geschichte, Kameraführung, Emotion?

  2. filmlover

    Hallo Phips!

    Dieser Film steht auf meiner Wunschliste ganz oben! Freue mich, dass er dir gefallen hat!
    Big news!!!!!
    My computer funktioniert wieder!!!
    HAPPY HAPPY HAPPY

  3. Philomenon

    1: inspired by Michaeeel
    Lieber Michi! Die Geschichte wird lieb erzählt und die Kameraführung ist schön.

    2: inspired by filmlover
    Na dann passt ja wieder alles. 😉

  4. Carinchen

    Also ich fand den Film auch ganz toll! Die Geschichte ist ja wirklich wunderschön… 😀

  5. marie

    Ich habe den Film ja auch schon gesehen und meinen Eindruck kurz im Blog geschildert.
    Mich würde auch interessieren zu erfahren, was Dir an dem Film so besonders gefallen hat :-))

  6. Philomenon

    5: inspired by marie Du solltest den Passwortschutz wieder aufheben. Hätte an dieser Stelle gerne zu dir verlinkt. Du hast das schön berichtet. Sollte deinen Text herauskopieren. 😉 Darf ich das?
    Es war eine schöne Liebesgeschichte mit Hintergrund und Witz. Es wurde so nett erzählt, bekommt eindrucksvolle Bilder zu Gesicht und sieht Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen.
    Hat mir Freude gemacht, diesen Film gesehen zu haben.

  7. Bibi Blogsberg

    Die Frage, warum gefaellt Dir dieser Film, ist nicht immer so leicht zu beantworten. Manchmal beruehrt eine Bildergeschichte etwas in uns, bringt was zum Bewegen, das ist in Worten nicht so klar zu formulieren. Und wer anderer sieht den gleichen Film, hat aber ganz andere Schwingungen oder auch gar keine und kann daher auch nicht verstehen warum jemand gerade diesen Film empfiehlt. Ich habe Mathilde noch nicht gesehen, Amelie allerdings sehr gemocht. In movies.yahoo.com findet man ueber 700 reviews zu diesem Film (unter dem Titel „A very long engagement“) mit einem durchschnittlichen Rating von B+, was schon sehr hoch ist. Und es ist ausserdem interessant zu lesen, warum der Film anderen gefallen hat oder auch nicht. Ich werde ihn mir auf jeden Fall mal geben.

  8. marie

    6: inspired by Philomenon
    Hi Phil, bin -wie so oft- etwas spät dran, aber Du kannst meinen Beitrag gerne kopieren, auch wenn er meinen Eindruck auch nur unvollständig wiedergibt.

  9. Philomenon

    8: inspired by marie
    Danke Marie!
    Das schrieb Marie (http://www.myblog.de/comment.php?blog=schwieriges_alter&id=793193) über Mathilde:

    [kino]
    Eigentlich wollte ich ja „Just a Kiss“ sehen.
    Aber ich hab’s nicht mehr geschafft und dann gab’s eben „Mathilde – eine große Liebe“.
    Die filmische Erzählstruktur Jeunet’s gefällt mir, die eingestreuten Kurzepisoden, die Handlungshintergründe kurz und prägnant erzählen oder auch Einblick geben in Gedanken oder Phantasien der Figuren, die schon bei Amélie ein markantes Stilmittel waren.

    Der Film ist weniger eine schmalzige Lovestory als die Geschichte einer Suche, die aussichtslos scheint. Aber Mathilde (und ich kann mir nicht helfen, Audrey Tautou ist einfach wunderschön, wie ich finde) sucht mit Hartnäckigkeit, liebendem Herzen, detektivischem Geschick und auch mit augenzwinkernden Winkelzügen nach ihrem verschollenem Liebsten.

    Die Schrecken des ersten Weltkrieges zeigen sich in eindringlichen Bildern und Szenen, die Wertlosigkeit eines Soldatenlebens, die zerstörten Seelen der Heimaturlauber, die Verzweiflung der Selbstverstümmeler, Nässe, Matsch, dünne Suppe. Krieg. Das ist nicht der Abenteuerspielplatz oder das sterile Abschußspiel, das uns zeitgenössische Medien vom Krieg zeigen. Das ist der Krieg mit seiner unverhüllten Fratze, mit Opfern auf allen Seiten.
    Und am Ende kein schmalziges Sichindiearmefallen und Schöndichwiederzusehen.

    Ich hab nur einmal fast geheult.
    Als beide als Kinder vor Vergnügen kreischend oben auf dem Leuchtturm Fangen spielen.

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