Ein Schnäppchen,

das kein Schnäppchen ist.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat einem Online- Händler recht gegeben. Wegen eines Softwarefehlers hatte er ein Notebook in seinem Onlineshop statt um 2.650 Euro um 245 Euro verkauft, den Kauf wie üblich per E-Mail bestätigt und auch versand. Nach einigen Tagen ist ihm der Fehler aufgefallen und fechtete den Kaufvertrag wegen Irrtums an.

In einem nun veröffentlichtem Urteil hat der BGH entschieden, das ein solcher Datentransfer Fehler mit einem Tippfehler in der Auszeichnung der Ware gleichzusetzten ist.

Bei Rückerstattung des Kaufpreises muss der Kunde den mobilen Computer wieder herausgeben. Allerdings kann der Käufer laut bürgerlichem Gesetzbuch Schadenersatz verlangen, falls er dadurch Einbußen erlitten hat.

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