Selbstmord vor Erwachen

Die ersten Worte von Rossana (67), nachdem sie fünf Monate im Koma lag: „Wo ist Ettora?“. Die Ärzte erzählen, dass Ettora, ihr Ehemann (71), täglich mit wachsender Verzweiflung oft sogar bis zu vier Mal gekommen war und an ihrem Bett wartete. Dem Pfarrer hatte er gestanden, dass er die Hoffnung langsam aufgebe, wenn er täglich dieses leblose Gesicht sehen muss und auf die Berührungen keine Reaktion bekomme.
12 Stunden bevor Rossana aus dem Koma erwachte, hatte er sich in der Garage ihres gemeinsamen Hauses mit Abgasen umgebracht. „Ich kann nicht mehr“ hatte er in seinem Abschiedsbrief niedergeschrieben.
Das erinnert doch an Romeo und Julia. Ihre Geschichte war nicht tragischer als die von Rossana und Ettora. Diese herzberührende Geschichte ereignete sich in Padua, das nur rund 60 Kilometer von Verona entfernt liegt, wo Shakespeare die unsterbliche Tragödie des jungen Liebespaars ansiedelte. (via)

Ein Gedanke zu „Selbstmord vor Erwachen

  1. Bibi Frustberg

    Mein lieber Phil, auf nuechternen Magen und nach einer early morning swim session ist diese Geschichte der sogenannte Montagshammer. Schluck. War das Absicht, die Woche so zu beginnen? Ist die Botschaft, 50 gemeinsame Jahre sind sowieso genug, oder die gelackmeierten sind immer die Maenner, oder das Leben ist unbarmherzig, oder die Frauen sind immer unberechenbar … ich wuensche mir fuer die Zukunft heitere Montagmorgengeschichten, BITTE!!!! Bibi. 🙁

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