Airbus A380

Heute wurde das größte je gebaute Passagierflugzeug der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Airbus A380. Nur das Militärflugzeug Hughes H-4 Hercules, die für 750 Passagiere gedacht war, (Das fliegende Boot Spruce Goose von Howard Hughes), die aber nur ein einziges Mal im Jahre 1947 geflogen ist und das nur für kurze Zeit sowie auch das Transportflugzeug An-225 (das größte Flugzeug überhaupt) aus dem Hause Antonov, von dem es aber nur ein einziges Exemplar gibt (weitere Infos) und an einer zweiten seit über 15 Jahren gebaut wird bzw. mittlerweile eingelagert wurde, sind größer. Jedoch ist der Airbus Beluga, auch A300-600ST genannt, von der Volumenaufnahme größer als die AN-225 die wiederum mehr Nutzlast aufnehmen kann. Das doppelstöckige Großraumflugzeug A380 wird in diesem Frühling erstmals abheben und nimmt damit der Boeing 747-400 den ersten Platz in Bezug auf Größe ab (Kurier, Standard). Außerdem ist er leiser und sparsamer obwohl er schwerer ist. Der Listpreis beträgt 260 Millionen Dollar. Im Vergleich, der Anschaffungspreis für die Boeing beträgt 210 Millionen Dollar. Die Eckdaten: 80 Meter Spannweite, 73 Meter Länge, 24 Meter Höhe. Fast alle großen Flughäfen, die in Zukunft angeflogen werden sollen, müssen für dieses Monster umgebaut werden. DerStandard: Mit einer Spannweite von knapp 80 Metern ist der A380 für die meisten Flughäfen zu groß. Weltweit bereiten sich mit Millionenkosten 60 Flughäfen auf den A380 vor. Darunter London Heathrow, der John F. Kennedy Flughafen in New York, die Flughäfen in Los Angeles, Tokio, Seoul, Hongkong, Bangkok und Singapur. In Deutschland sollen nur zwei Flughäfen von der A380 angeflogen werden: Frankfurt und München. Ob der neue Airbus auch in Österreich landen wird, ist aus heutiger Sicht noch offen. Bei Hitradio Ö3 Online kann man eine SlideShow besichtigen und der Bericht, der heute im Radio zu hören war, steht auch zum Nachhören bereit. Zum Beispiel wird man darüber informiert, dass die Höhe des Flugzeug einem 8-stöckigen Hochhaus gleicht. Um schnell seinen Platz finden zu können wird auf beiden Ebenen der zwei stöckigen Mega-Maschine der Name des Passagiers mit einem Laser auf die Kopfstützen projiziert. Beim Start des A380 werden sich die Flügel um 3 Meter nach oben biegen. Fast 15.000 km wird die Flugweite betragen und damit zum Beispiel von Wien bis zur Westküste Australiens reichen. 168.000 PS steckt in dem Fluggigant. Auf Wunsch der Fluggesellschaften wird es an Board 30 Kinokanäle, einen Frisör, einen Kinderspielplatz, Fitnessräume, eine Bibliothek und ein Casino geben. Nachts wird man auf der Flugzeugdecke einen Sternenhimmel simulieren können. Virgin (Group) ist ein solcher Kunde, der neben diesen Sonderwünschen auch noch Doppelbetten einbauen lassen wird. Außerdem sind auch Billiardräume, Duschen und Cocktail-Bars möglich. Airline Chef Richard Branson (Fundort – derStandard) sagt dazu „Wenn man dann Spielen kann und Doppelbetten hat, gibt es vielleicht gleich zwei Möglichkeiten, an Board eines Virgin Flugzeuges glücklich zu werden.“ In der Standardversion stehen 555 Sitzplätze zur Verfügung, können aber bis auf 853 erweitert werden. Mittlerweile sind 149 Maschinen verkauft. Der größte Abnehmer ist derzeit die Fluglinie Emirates. Ab 250 Exemplaren steht Gewinn ins Haus. Airbus glaubt an 750 verkaufte Exemplare in den nächsten Jahren.