Die Insel der Gefühle!

Es war einmal eine Insel,
wo alle verschiedenen Gefühle lebten.
Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen
und all die anderen, die Freundschaft/Liebe auch.
Eines Tages meldete man den Gefühlen,
dass die Insel sinken wird.
So bereiteten sie ihre Schiffe und verliessen die Insel.
Nur die Freundschaft/Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben.
Als die Insel unterging, rief sie um Hilfe.
Der Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff.
Die Freundschaft/Liebe fragte ihn: Reichtum, kannst du mir helfen?
Nein, weil ich zuviel Geld und Gold auf meinem Schiff habe,
so habe ich keinen Platz für dich.
Die Freundschaft/Liebe fragte sodann den Hochmut um Hilfe,
der auch in der Nähe mit seinem
wunderschönen Boot vorbeifuhr.
Ich kann dir nicht helfen. Du bist ganz nass,
du könntest mein Schiff beschmutzen.
Als die Traurigkeit nicht weit vorbeisegelte,
fragte die Freundschaft/Liebe: Traurigkeit, lass mich mit dir gehen!
Oooh… Freundschaft/Liebe, ich bin soooo traurig,
ich möchte besser allein bleiben.
Das Glück ist auch weiter gefahren.
Es war sooooooooooooooooo glücklich,
dass es die Freundschaft/Liebe nicht hörte…
Und plötzlich, hörte die Freundschaft/Liebe eine Stimme:
Komm, komm mit! Ich nehme dich mit.
Das war ein alter Mann, der gesprochen hatte.
Die Freundschaft/Liebe war so glücklich,so zufrieden,
dass sie nicht nach seinem Namen gefragt hat.
Als beide auf festem Boden ankamen, ging der Alte weg.
Die Freundschaft/Liebe merkte, wieviel es dem Alten schuldete
und fragte das Wissen: Wer hat mir geholfen?
Das war die Zeit, antwortete das Wissen.
Die Zeit?!? fragte die Freundschaft/Liebe,
aber warum hat die Zeit mich gerettet?
Das Wissen lächelte weisevoll
und antwortete ihr:
Weil nur die Zeit verstehen kann,
wie wichtig Freundschaft/Liebe im Leben ist…

4 Gedanken zu „Die Insel der Gefühle!

  1. Lisschen

    Das ist wahr. Vielleicht ist überhaupt die Zeit der einzig ernstzunehmende Faktor weil sie Vergangenheit , Zukunft und Gegenwart kennt!?
    Und sagt man nicht „Die Zeit heilt alle Wunden“?

  2. Bibi Blogsberg

    Hi Phil, how’s life?
    Wollte mich zurueck ins Blogleben melden. Bin heute nachts, 00:30 Inselzeit gelandet, mit ca. 5 Stunden Verspaetung, wie man sieht, auch auf der Kurzstrecke kann’s zu Verzoegerungen kommen. Hab’ 14 Tage nicht in den Computer geschaut, und wie ich gerade bemerke, einiges nachzulesen. Vorab erstmals herzlichen Dank fuer Deinen lieben Namenstagseingtrag, muss ihn nochmals in Ruhe lesen. Wien war super, und die Zeit, na die ist verflogen, unglaublich. Sobald meine Seele nachgekommen ist, berichte ich ausfuehrlicher.
    Ja das mit der Zeit ist so eine Sache, aber ich glaube auch, dass echte Freundschaft nicht von Reichtum oder Glueck abhaengig ist, sondern die Zeit zeigt, ob sie bestand hat. Na mal sehen, wie lange unsere dauert. 😉
    Wuensche Dir einen schoenen Sonntag, freu’ mich schon auf’s Bloglesen und –schreiben, liebe Gruesse, Bibi.

  3. Philomenon

    2: inspired by Bibi Blogsberg
    Schön, dass du wieder da bist! Hab dich schon vermisst.

    1: inspired by Lisschen
    Stimmt! Aber leider heißt es weiter: „Doch manchmal reißen die ältersten ein.“
    Dazu noch ein sehr sehr schönes Lied von einem sehr sehr guten Liedersänger:
    Vielleicht geht’s da heit leichter. Vielleicht bist allan. I denk ma oft: Wo kenntest jetzt sein? Die Zeit heilt alle Wunden, ob groß oder klan- doch manchmal, da reißen die öldesten ein.
    Da war a so a Glanz in deine Augn… da war des Salz auf deiner Haut… Und dan mei Gfuehl, so zwischen Angst und Euphorie…
    Ref.: Manchmal denk i no an di… Manchmal denk i no an di…
    Du wolltst gern a Frau sein. I war no ka Mann. Was lernt ma scho aus Playboy und Hit? Du hast mi anfach gnommen wies a Mutter nua kann. I waß no wie i gweint hab vor Glück…
    Die Nacht woa schwarz und wie a Tag so warm. I hab mi gfurcht wia a Kind. Dann war ma so als kimmt der Himmel üba mi…
    Ref.
    Und wia ma gwart ham dass die Sun aufgeht, woa i so stolz in deine Arm! Dann hab i gsagt: Du bleibst die Anzige für mi!
    Ref. and fade out
    von Reinhard Fendrich

  4. Phoenix

    So nachdem ich es gestern nicht posten konnte, tu ich es heute:

    Das ursprüngliche Posting verdient es weiterempfohlen zu werden, was ich auch zu tun gedenke. Jeder über das Prädiktat „wundervoll“ hinausgehende Kommentar würde die Schönheit des Textes beleidigen, darauf werde ich verzichten.

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