Alles Werbung oder was?

Nimbus hat vor ein paar Tagen mal gemeint, dass es doch komisch sei, dass obwohl es soviel mehr Frauen als Männer auf der Welt gibt doch die Männer um die Frauen werben müssen und meinte wohl damit, dass Männer den „ersten“ Schritt tun sollten. Womit er ja eindeutig recht hat. Männer sollten diesen tun. Es gibt zwar Ausnahmen wo es im Alltag anders passiert, aber eigentlich ist es prinzipiell so und Frauen lieben dieses Privileg. Ich habe jetzt leider keine Zeit weiter darauf einzugehen wie das gemeint war und meine Meinung nieder zu schreiben. Nachdem es zu Verwirrungen gekommen ist habe ich es nun gestrichen. Ist vielleicht eh nicht gut über einen Blog zu besprechen. Es war auf jeden Fall anders gemeint und gedacht.
Bibi hat heute dazu ihre Meinung abgegeben, was sie unter Werbemassnahmen versteht und dass Werbemassnahmen vielleicht nicht das richtig gewählte Wort ist. Doris_G-Punkt hat dazu die Arten der Werbung und ihre Unterscheidungen hinzugefügt. Da gibt es zum Beispiel zu lesen: „Produkt a ist gleich b ist gleich c“. Bitte wohlgemerkt es geht immer noch um Männer.

Ob es das Werben zwischen Menschen (noch) gibt oder nicht und ob es überhaupt werben ist, dass lass ich mal dahin gestellt. Da denkt sicher jeder anders darüber. Aber alle gleich stimmt nicht. Es gibt den Spruch „Alle anders – alle gleich“ doch vielleicht wäre besser „alle gleich – (und doch) alle anders“.

Sorry! Aber Männer sind alle genauso gleich wie Frauen gleich sind. Also überhaupt nicht! Jeder sieht anders aus und viel mehr noch: Jeder hat einen ganz anderen Charakter und ein ganz anderes Auftreten. Kein einziger Mensch gleicht einem anderen Menschen auch nur irgendwann nur einen Bruchteil einer hundertstel Sekunde 100-prozentig. Leider wird sich das in den nächsten Jahren wohl ändern. Da wird es Menschen geben, die dem anderen wirklich 100-prozentig gleich sind, aber auch nur für eine „ultra“ kurze Zeit. Ich meine natürlich einen Klon. Sicherlich wird irgendwo irgendwann mal ein Menschenleben geklont werden, wenn es nicht schon längst geschehen ist. Leider! Aber selbst dann werden sich beide Organismen, sobald der Klonvorgang beenedet wurde, anders weiterentwickeln. Sowohl körperlich als auch geistig. Auch wenn die Gene zu Beginn 100-prozentig gleich sind und sie mit den gleichen Vorraussetzungen starten.

3 Gedanken zu „Alles Werbung oder was?

  1. Bibi Blogsberg

    Guten Morgen Philomenon! „…dass Maenner den ersten Schritt tun sollen. Womit er ja eindeutig recht hat.“ Phil, das schmerzt! Und als Schlagobers gibt’s dann noch „…Frauen lieben dieses Privileg“. Welches Privileg bitte??? Den ersten Schritt tun heisst ja im Klartext, die Wahl treffen. Also die Maenner treffen die Wahl und die Frauen warten geduldig, ob sie auch ausgewaehlt werden. Und moegen das auch noch so? Das kann doch so nicht sein!!! Wenn frau einen Mann sympathisch, hinreissend, erotisch,…findet, dann kann sie doch nicht warten, ob vielleicht zufaellig, schicksalshaft genau dieser sie bemerkt und aehnlich empfindet. Wie sagt Nimbus so schoen „Ran an den Speck“, na das muss doch auch fuer Frauen gelten! Ich gebe zu, es schmeichelt vielen Menschen/Frauen ausgewaehlt zu werden, na verstaendlich, aber wenn’s nicht klappt, dann finde ich es absolut ok, wenn frau die Sache selbst in die Hand nimmt. Wichtig ist doch, was am Schluss herauskommt, und nicht wer die Initiative ergriffen hat! Das verlangt allerdings von Frauen und Maennern ein Umdenken, gebe ich schon zu, aber Zeit wird’s.
    Gruebelgruesse, Bibi.

  2. ich, unter anderem weiblich,

    1: inspired by Bibi Blogsberg
    Noja – so irgendwie war´s bei mir.
    Mein Auserwählter sah so hinreißend aus, hatte eine Körpersprache, die viel versprach, und war anziehend bis zum Gehtnichtmehr.
    Werbung gab´s irgendwie keine, nur gemeinsame Wellenlänge.
    Da geb ich dir, Bib, also völlig recht „wichtig ist, was am Schluss herauskommt, und nicht, wer den ersten Schritt getan hat.“
    Um jemanden werben tut man, glaub ich, dann, wenn ´s einem um´s Prestige geht, mit einer bestimmten Person zusammen zu sein. Wenn man jemanden gern hat, findet man zu einander.

    Erste Schritte auf jemanden zu habe ich allerdings mehrere getan in meinem Leben und davon bereu ich keinen einzigen!

  3. Phoenix

    Womit Bibi auf den Punkt gebracht hätte, daß dann das passiert, was passieren soll, auch wenn das gar nichts mit Vorbestimmung zu tun hat. Womit ich wieder in Versuchung komme, ausgedehnte Stadtspaziergänge zu machen, was jetzt sicher niemand nachvollziehen kann, was mir jetzt aber auch egal ist.

    Auf jeden Fall danke ich für das Aufgreifen dieser uralten Diskussion – laßt uns das einmal bei einem Becher Punsch besprechen. Meiner Meinung nach erfordert so manche Problemstellung zu ihrer Lösung die richtige „Lösung“.

Kommentare sind geschlossen.