Warum bloggen?

Der Bibi Blogsberg Blog – Kaum gestartet und schon eine Auszeit? Das ist aber sehr schade. Ich finde/fand den Blog sehr gut und ich lese bzw. habe ihn gerne gelesen. Hoffentlich gehts bald weiter. Findest du, dass Weblogs echt langweilig, voll von Selbstmitleid, Selbstbeweihraeucherung, ausgelutschten Witzigkeiten und Pseudoinfos sind? Ja, manchmal muss man über das Leben oder über den Sinn des Lebens oder so manches nachdenken und möchte sich aus allem was irgendwie möglich ist zurückziehen und ok dann kann man sich auch eine Blogauszeit gönnen. Doch ich denke Weblogs sind nicht voll von Selbstmitleid und ausgelutschten Witzigkeiten. Je nachdem wie der Blog geführt wird – vom Tagebuch bis zum Newscenter – gibt es echt viele sehr gute Blogs. Newsblogs wie der von Manuela Hoffmann oder der von Matthias Schlecker, nett geschriebene Episoden aus dem Leben wie der von Sebas oder Nachrichten aus der Internetwelt wie der von Jan Beilicke. Ob es nun informatives aus dem Leben aus ferner Welt und gleichzeitig der Freundin ist wie der von Anna san oder Bilderblogs wie der von Sees ist. Oder einfach nur zu wissen, was Freunde (Nimbuism.net, Michaelsremarks.com) so erlebt haben. Und manchmal ist es sogar schöner einen guten Blog zu lesen als ein Buch. Wenn man den richtigen Blog findet, der vielleicht Nachrichten hat, dessen Bloggers Interessensgebiete auch deine sind, dann findest du darauf interessante Infos, die du sonst vielleicht nur durch schweres durchsuchen der Nachrichtenportale gefunden hättest. Zu guter Letzt sind viele Onlinetagebücher gut zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Du erfährst neue Ansichten von anderen. Auch wenn du sie vielleicht schlecht findest aber trotzdem sind sie interessant. Andere Menschen haben andere Meinungen. Horizont- bzw. Wissenserweiterungen sind nette Wörter dafür, Unterhaltung ist es außerdem und Spass machen tuts auch.

4 Gedanken zu „Warum bloggen?

  1. blog fan

    DANKE Philomenon – du hast es auf den Punkt gebracht!
    Seit gestern denke ich darüber nach, wie man genau das sagen könnte, wie du es ausgedrückt hast.
    Stimme dir in allem zu, sehe es genau SO und vermisse blogs, die vorübergehend geschlossen sind, ungemein.
    Außerdem ist erwiesen, dass es mehr blog“konsumenten“ als „Komentatoren“ gibt – das heißt, wenn nur wenig Kommentare hinein geschrieben werden, heißt das nicht, dass sich nur wenige an diesem blog erfreuen.
    Hey, hey bibi – don´t give up!!

  2. Bibi Blogsberg

    Lieber Phil und lieber blog fan, herzlichen Dank, freue mich sehr, dass Ihr meinen blog moegt, und ich habe nicht vor ihn aufzugeben, aber ich moechte mir selbst ueber das Was und Wie klar werden.
    Finde Bloggen eine super Sache, schreibe gerne und lese gerne. Ist dazu aber wirklich ein eigener blog notwendig? Habe am Wochenende viele blogs angeschaut und bin draufgekommen, was mir bei anderen gefaellt und was ich gar nicht gut finde. Ich mag Annas blog sehr, weil sie unterhaltsam ueber ihre Erlebnisse in der Fremde berichtet, das ist spannend, und weil es richtig multilingual zugeht, und Phil, ich mag Deinen blog sehr, weil er so bunt ist wie das Leben. Ich schaetze blogs die informativ sind – dafuer ist aber serioese Recherche notwendig, also nicht meins, spannende Erlebnisse gibt’s in meinem Alltag kaum, also auch nicht meins, Philosophisches ist dann interessant, wenn’s Echo und Feedback erzeugt, das diskutiere ich eigentlich lieber im Kaffeehaus von Angesicht zu Angesicht, wenn ich nachts nicht schlafen kann oder was Gutes zum Fruehstueck gegessen habe und es wirklich aufschreiben wollte, wuerde ich ein Tagebuch fuehren, da brauch’ ich nicht die Oeffentlichkeit eines blogs, und wenn ich Freunden persoenliche Gedanken schenken moechte, dann sende ich ein e-mail. Also was bleibt dann fuer den blog? Und bis ich das herausgefunden habe, halte ich es mit dem Satz von Dieter Nuhr, gelesen bei “Wortschnittchen”: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! Die sprachliche Umsetzung dieses Ausspruchs gefaellt mir zwar gar nicht, aber den Inhalt finde ich super. Ich hoffe, Ihr versteht das! Liebe Gruesse, Bibi.

  3. Philomenon

    2: inspired by Bibi Blogsberg Das ist richtig und gut so. Jeder soll seinen Blog anders führen – so, wie es ihm selber gefällt. Jeder möchte was anderes mitteilen. Abschaun und anderen nachmachen ist nicht gut. Und schau mal: Für mich oder den 1: inspired by blog fan ist dein Blog ja auch ein Site aus einer anderen Welt. Wenn jeder so denken würde wie du derzeit leider, dann würde keiner bloggen. Wenn du einen Blog wie Anna-san führst, dann brauchst du keine Rechere. So hast du ja deinen Blog auch geführt. Du hast deine Erlebnisse niedergerschrieben. Die Frage, die man sich stellen muss ist, wieviel man von sich preisgeben möchte. Wenn du einen Blog wie ich führen möchtest, dann ist bei manchen Themen sehr wohl Rechere nötig. Aber eines ist auf jeden Fall richtig: Ein guter geführter Blog beansprucht echt viel Zeit. Oft mehrere Stunden am Tag. Es ist richtig: Wofür führt man einen Blog? Ich führe meinem Blog einfach weils mir aus irgend einem unerfindlichen Grund Spaß macht. Es macht mir Spaß mich und andere zu inspirieren und vorallem macht es mir Freude die Meinungen anderer zu erfahren. Das Starten des bloggens ist echt eine schwierige Zeit. Noch kennen nicht viele deinen Blog und man glaubt, keiner liest ihn. Man glaubt es ist um sonst.
    Im Endeffekt hast du aber recht. Schon nach ein paar Tagen kennt deinen Eintrag keiner mehr. Eigentlich hast du es um sonst geschrieben. Aber ich erfreue mich an den Besucherzahlen und sehe, dass es doch viele gibt, die immer wieder kommen. Und dann denke ich mir: Zum Beispiel wieviele Menschen haben meinen Eintrag über den BlueGene/L wirklich gelesen und wen hat es überhaupt interssiert. Ist der Eintrag über die Übersetzungstools gut (meine bestbesuchtester Eintrag. *freufreu*) und kann die jemand anderer verwenden. Durch Weblogs erreichst du Menschen, die du durch Kaffeehaus nie erreichen würdest. Richtig: Alles erzählt man dem Blog nicht (obwohl manche schon), die schreibt man lieber ins Tagebuch. Ich bin sehr traurig darüber, dass ich die Jahre, seit dem ich schreiben kann nichts niedergschrieben habe. Das wäre eine wunderschöne Erinnerung gewesen. Erinnerungen, die ich so schon lange wieder vergessen habe und so kommen wahrscheinlich auch so viele depressive Gedanken in den Sinn.
    Bloggen besser als emailen? Weil du so deine Gedanken an viele Menschen weiter geben kannst und dir viele drauf antworten können und du wieder antworten kannst und alles super archiviert ist. Bei E-Mail ist das nicht so einfach. Mailen? Weil es günstiger ist als eine Anruf in andere Länder und doch etwas privater. Telefonieren? Weil es leichter ist mit Freunden in Kontakt zu treten als von angesicht zu angesicht. Doch die angesicht zu angesicht Kommunikation ist doch die schönste. Auch wenn man das gesagte nicht so zu archivieren ist wie geschriebenes.

  4. blog fan

    3: inspired by Philomenon Angesicht zu angesicht oder drunter 🙁 (ist das Schönste , mein ich)
    Das Störende an einem blog ist, dass er zeitraubend ist. Ich könnte den ganzen tag am Computer hängen und lesen und schreiben. Mit einem Freund/Freundin kann man Spazieren/essen/Kaffeetrinken gehen und hat auch noch die Freude seiner/ihrer Gesellschaft. Allerdings – jetzt wo Bibi weit weit weg 😀 ist ( 😀 wegen Shrek Zitat aber 🙁 wegen nicht da!) ist es super, via blog verbunden zu sein.
    Auch andere über ihren blog besser kennenzulernen ist eine schöne sache.
    Und deine net Hinweise, Phil, finde ich meist super- weil ich diese links selbst nie gefunden hätte.
    blogs sind auch ein conversationstarter in der heutigen Gesellschaft („hast du schon gelesen……“ oder „in Ihrem/seinem blog steht, dass….“)
    und sie sind inhaltlich viel ergiebiger als chats, wo ich nie teilnehmen würde, wegen der Flüchtigkeit.
    Gut finde ich in einem blog, wenn man „latest comments“ gleich aufrufen kann (vermisse ich ein bissi bei bibi!), weil das kommen dann die Diskussionen eher zustande. Liest du das, bibi? 😉
    C.U. later – hab leider einen Termin!

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