Sorgen und Alkohol

Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertränken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer.
Robert Musil

soeben bei Kingofmonks gefunden – Danke King!

Wie seht ihr das? Ist das richtig?
Ich kann nicht mitreden – Nicht weil ich nicht sagen könnte, dass ich keine Sorgen hätte; aber weil der Alkohol trotzdem nicht im Überfluss in mich hineingeflossen kommt; und das vielleicht nur deswegen, damit ich mir einreden könnte, dass ich sie ertränken wolle, die Sorgen; oder was auch sonst immer der Fall sein möge, an Ausreden. Außer Übelkeit und Kopfschmerzen brächte es mir persönlich wahrscheinlich gar nichts. Die Sorgen wären sicherlich trotzdem da. Ich stelle mir vor, dass sie wahrscheinlich noch viel presenter und unerträglicher als im Normalzustand wären. Die Frage ist bei manchen Menschen, wer wohl der stärkere ist: Der Alkohol oder man selbst! Wer gewinnt den Kampf über „Gut und Böse“? Aber das er recht hat, der Herr Musil, das kann ich mir gut vorstellen.

3 Gedanken zu „Sorgen und Alkohol

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