Rauchen an öffentlichen Plätzen

Nun ist es fix. Das Gesetz, das wirklich keiner gebraucht hätte, kommt. Die österreichische Regierung hat beschlossen, dass künftig auf allen öffentlichen Plätzen in Österreich zwar ein Rauchen-Verboten Schild vorzufinden sein muss. Es wird aber keine Strafen geben, wenn man es ignoriert. Sehr wohl jedoch werden die bestraft, die das Schild nicht anbringen. So ein Gesetz kann wirkich nur hier entstehen. Bringt nichts, ist aber so. Und so war das Gesetz eigentlich geplant. Ich werde also in Zukunft an meinem Arbeitsplatz weiterhin Passivraucher sein dürfen und auch weiterhin täglich mit Hals- und Kopfschmerzen nach Hause wanken können und auch weiterhin wird meine Kleidung täglich nach Zigaretten stinken und auch weiterhin werden mich die Leute fragen, seit wann ich denn mit dem Rauchen angefangen habe.

Laut aktueller Studie liegt Österreich in der EU an viertletztem Platz, wenn es darum geht, was der Staat gegen das Rauchen unternimmt.

Dafür hat ein Drittel von Europas Jugendlichen schon zumindest einmal gekifft. Warum? Wahrscheinlich weil ihnen ihr Leben zu fad ist und sie meinen sie müssten etwas neues ausprobieren.

Wir leben schon in einer sehr komischen Welt denk ich mir da manchmal. Nicht nur deswegen – Auch wegen vielen anderen Dingen die passieren.

4 Gedanken zu „Rauchen an öffentlichen Plätzen

  1. Michaeeel

    Du würdest in der Arbeit nach wie vor Passivraucher sein – auch wenn die Regierung gar nichts erlassen hätte, denn deine Arbeitsstätte ist vielleicht alles, aber ganz sicher kein öffentlicher Raum!

  2. Philomenon

    1: inspired by Michaeeel
    Das ist wohl richtig, aber in der letzten Zeit ist oft darüber diskudiert worden. Vielleicht hast du gehört, wie das Gesetz wirkich hätte aussehen sollen. Du kannst es aber auch lesen, wenn du auf meinen Link „Und so war das Gesetz eigentlich geplant“ klickst. Da siehst du, dass das Gesetz viel ‚größer‘ geplant war und dass ein „Generelles Verbot für Rauchen am Arbeitsplatz“ hätte kommen sollen. So war es geplant und so hätte es kommen sollen. Die Lösung, die jetzt kommt ich genau für nix gut.

  3. Bibi Blogsberg

    Guten Morgen Phil, Du kannst oesterreichische Gesetze leider nicht einfach auswechseln, aber vielleicht Deinen Arbeitsplatz samt offensichtlich ignorantem Chef und ruecksichtsloser KollegInnen. Make a change, NOW! Revolutionsgruesse Bibi.

  4. jot.be

    Solch ein Gesetz hätte auch von unserer werten Regierung kommen können – siehe Dosenpfand… 😉

Kommentare sind geschlossen.