Einreisen nur mit Chip?

In den USA ist nun ein Mikrochip, der unter der Haut eingepflanzt wird, von der Gesundheitsbehörde genehmigt worden. Vorerst noch freiwillig. Auf dem Chip ist eine 16-stellige Indentifikations-Nummer gespeichert. Innerhalb eines Sekundenruchteils mittels Computerabfrage weiß man dann alles bezügl. Gesundheit über denjenigen. Wenigstens werden die Daten nicht am Chip gespeichert sondern werden von einem Computer aus dem Krankenhaus heruntergeladen. Kritiker befürchten, dass die Einpflanzung vielleicht schon bald vom Staat als Pflicht angeordnet wird. Die Behörden überlegen auch einen eigenen Chip für Häftlinge bzw. Ex-Häftlinge zu kreieren. Das beste ist bzw. wäre aber wenn das ganze System wirklich auch für Besucher der USA kommen würde. Also unter meine Haut kommt nichts. Weil wie sagte Wolfgang Ambros in seinerm Lied: „A Mensch möcht i bleibn und net zur Nummer möcht i werden.“ (kurier.at)

A Mensch macht I bleibn, und nit zur Nummer macht I werdn
und Menschn macht I sehn’g, waa I bin sehr dagegn,
dass ma unsari Heisa nua mehr faa Roboter bau’n,
und depat nur ind’n Fernseher schau’n

A Mensch macht I bleibn, a klans Geheimnis macht I ho’m
Kugal macht I scheib’n und schane Stana macht I grob’n
I macht singen und lach’n und iwahaupt tuan wos I wa,
owa I glaub‘ do verlaung‘ I schau z’fa

Ref.: A Mensch macht I bleibn und I wa nit verkauft werd’n,
far irgenda stickl War‘,nit olles wos an Wert hot,muas a an Preis hob’n, owa moch deis a mol wem klar

A Mensch macht I bleibn, nit als Leich’n macht I sterb’n,
waa es is‘ zum Spem, es is‘ zum Kotz’n und zum Rean,
waun ma siacht wos die Laut olles auffahr’n far deis depadi Gad, es is‘ doch ganz wos andres des zaht

Ref.: A Mensch macht I bleibn und I wa nit …

A Mensch macht I bleibn, mein Leb’n macht I lebn
a Mensch macht I bleibn und I werd‘ olles dafar geb’n,
dass i des Morg’n erreicht hob,von dem i Heute noch dram
I wa nit, dass I irgendwos versam

(von Wolfgang Ambros)

7 Gedanken zu „Einreisen nur mit Chip?

  1. Bibi Blogsberg

    Hi Phil, Chips zum Essen, sehr fein, Chips unter der Haut, ein schrecklicher Gedanke. Als meine Grossmutter ein Kind war, fuhr man in der Kutsche. Als ich ein Kind war, flog man zum Mond. Und wenn ich Grossmutter sein werde, dann spaziert man mit dem Chip unter der Haut auf dem Mars herum. Brave new world!
    Wuensche Dir einen chipfreien Montag, lg, Bibi.

  2. einstein

    1: inspired by Bibi Blogsberg
    .. dernächste krieg mit Atom waffen, der übernächste mit der steinschleuder.
    No Worries – wir fangen bald wieder von vorn an.
    Wenn du Großmutter bist, liebe Bibi, nix Mars, wieder Rad neu erfinden!!!

  3. Bibi Blogsberg

    2: inspired by einstein
    He, was ist nur mit allen los? Nur weil es im Herbst Photonenmangel gibt, heisst das ja noch lange nicht, dass wir in ein schwarzes Loch fallen muessen. Die Welt ist schrecklich, ok. Die Zukunft ist schrecklich, ok. Werde ich die Welt aendern, wenn ich sie schrecklich finde, nein. Wird es mir besser gehen, wenn ich sie schrecklich finde, nein. Also warum unterstuetzen wir uns eigentlich nicht gegenseitig und muntern uns wenigstens ein bisschen auf? Die Chips, den Mars, das neue Rad, wir werden es eh nicht verhindern koennen, aber die Chefs in unseren Koepfen sind immer noch wir. Da bestimmen wir selbst, ob’s uns gut geht oder nicht. Neues Rad, ok, bin gespannt wie’s ausschauen wird !
    Wuerde mich ueber Eintraege freuen, die wenigstens ein bisschen Hoffnung geben. Danke herzlichst, Bibi.

  4. Philomenon

    3: inspired by Bibi Blogsberg Wir sind selber die Chefs unserer Köpfe? Aber nicht wenn wir einer Gehirnwäsche (http://de.wikipedia.org/wik…) unterzogen werden. Vielleicht ist es nicht ganz so grass, wie es in dem Link beschrieben wird. Aber manchmal habe ich das Gefühl es passiert sogar mit Leuten, die du und ich kenne. Anders kann ich mir so manches einfach nicht mehr vorstellen. 🙁

    Gut, jetzt zu was erfreulicherem: *grübelgrübel* Was fällt mir denn da bloß ein? …hmmm… Ha! Ich hab was. 😀 Die japanische Vodafone hat jetzt ein cooles Add-on zur Verfügung gestellt. Das ist eine Kamera, die eigentlich zum Fotografieren im Dunklen ist. Stattdessen zieht es die Leute „aus“. (http://futurezone.orf.at/fu…) Was es doch alles gibt. Ich werd verrückt. Na Bibi, auf nach Japan. <: -)
    Vielleicht können unsere Fahrzeuge schon bald fliegen. Wird es dann trotzdem Staus geben? Es kann entweder sein, dass die Strasse einfach nur in den Himmel kommt und alles sonst gleich bleibt. Andererseits kann es auch sein, dass jeder auf einer anderen Höhe fliegt. Na mal schaun, was die Zukunft bringt. Vielleicht gibts ja auch bald mal das Beamen wie in Raumschiff Enterprise.

  5. dorisg.

    3: inspired by Bibi Blogsberg
    Hoffnung – als Prinzip:
    Mich lässt hoffen, dass so viele Menschen wie noch nie zuvor Zugang zu Information und Spiritualität haben. Eigentlich hat jeder die Wahlmöglichkeit, wie er/sie das Leben anlegen möchte. Und im www findet man auch Gleichgesinnte. Oft ist man in seiner Umgebung das einzige exotische Tierchen und dann entdeckt man, dass irgendjemand weit weg ganz ähnlich denkt.

  6. D. inspired by joe

    4: inspired by Philomenon
    ad Gehirnwäsche:
    die ist schon geschehen, wenn das Volk denkt, dass man mit der privaten Pensionsvorsorge besser wegkommt.
    Ich denke, jede/r müsste doch sehen, welches Ende die permanente „Gewinnmaximierung“ zu Gunsten der Share holders (das sind die Pensionsvorsorgenden)nimmt. In jedem Betrieb ist nur mehr die Einsparung und ständige Produktionssteigerung wichtig.
    Wie soll ein privates Unternehmen (=die Anbieter von Privatpensionen)etwas besser können, als der finanziell viel potentere Staat?
    Ich meine, eine ausreichende Mindestpension sollte für jeden Bürger garantiert sein, sein Vermögen zu vermehren steht dann jede/r/m frei.

  7. Philomenon

    6: inspired by D. inspired by joe
    Ich finde jeder sollte, egal ob beim Staat oder bei einer privaten Vorsorge, für sich selber in den Topf zahlen. Das wäre fair

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