Philomenon Blog

Am Puls der Zeit

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Master Tempo für Winamp

5. Januar 2009

Bisher hatte ich das Plugin Chronotron für Winamp unter Windows XP eingesetzt, um die Funktion Master Tempo zu verwenden. Nachdem dieses Plugin unter dem Betriebssystem Windows Vista nicht mehr funktionierte, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Tool begeben. Doch nachdem ich es nur ab und zu und mehr zum Spaß benötige, wollte ich dafür nicht viel oder am besten gar kein Geld ausgeben.

Mit der Funktion Master Tempo, die man auf manchen CD-Playern und in verschiedenen Musikprogrammen vorfindet, kann die Geschwindigkeit von Musikstücken erhöht oder verringert werden ohne dass dabei der Mickey-Maus-Stimmeneffekt ensteht. Master Tempo sorgt also dafür, dass die Tonhöhe gleich bleibt.

Nach etlichen Softwareinstallationen und anschließenden Ernüchterungen, dass es doch nicht so klappt wie ich es mir wünsche, bin ich schlussendlich doch erfolgreich auf eine Möglichkeit gestoßen. Wieder ist es ein kleines Plugin und wieder für Winamp.

AtomixBPM
Das kleine und leicht zu installierende Plugin AtomixBPM kann genau das verwirklichen, was ich mir gewünscht habe und ist kostenlos. Den Download des Plugins findet man auf den Seiten von Winamp. Nach der schnellen Installation kann das Plugin in Winamp über Einstellungen in den Optionen unter dem Punkt DSP/Effekte durch Klick auf AtomixMP3 gestartet werden.
Im oberen Fenster von AtomixBPM sieht man die automatisch berechneten Beats per Minute (BPM). Mit dem Regler darunter kann die Geschwindigkeit um 20 Prozent verändert werden.

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Abonnement beendet

29. Dezember 2008

Vor einem Jahr habe ich bei einem großen und bekannten Verlag ein mir gut gefallendes Magazin abonniert. Jetzt, nach diesem Jahr, hat der Verlag meine bestellte Zeitung mir einfach nicht mehr zugesendet. Auf meine Anfrage hin, ob die Post meine Sendung vielleicht “verloren” haben könnte oder warum ich das Magazin nicht mehr bekommen würde, wurde mir nur lapidar per E-Mail geantwortet, dass mein Abonnement ausgelaufen sei.

Bitte welcher Verlag arbeitet so schleißig, dass er seine Kunden einfach links liegen lässt? Als Verlagshaus hätte ich das Magazin mit einer neuen Rechnung wieder an meinen Kunden gesendet oder aber anstelle dessen dem Kunden mitgeteilt, dass sein Jahresabonnement ausgelaufen sei und nachgefragt, ob dieser vielleicht Interesse an der Verlängerung des Abonnements habe. Immerhin denke ich, dass durch solche fixen Bestellungen ein gutes Geschäft zu machen ist. Wenn der Kunde dann schon per E-Mail nach dem Verbleib seines Magazins anfragt, hätte man doch zumindest bei der Antwort-E-Mail nachfragen können, ob Interesse an der Verlängerung sei.

Scheinbar hat der Verlag kein Interesse an vielen Kunden und lässt diese lieber verärgert zurück. Ob das gut für das Geschäft ist? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

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Raceboard

28. Dezember 2008

Gestern bin ich nach knapp fünf Jahren das erste Mal wieder auf meinem Snowboard gestanden. Ich glaube ich bin der letzte auf dieser Welt, der noch mit einem Raceboard auf der Piste gesichtet werden kann. Auf jeden Fall habe ich gestern keinen zweiten meiner Gattung entdeckt. Vor Jahren habe ich selber auch mal ein Snowboard mit Softboots probiert, aber damit bin ich gar nicht zu recht gekommen. Wie ich wieder zum Lift gekommen bin habe ich sogar einen Jungen seinen Papa fragen gehört: “Sag Papa warum ist den dieses Board so schmal?” Gibt es Raceboards denn überhaupt noch zu kaufen?

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Erwartungen

26. Dezember 2008

Heute bin ich bei Verwandten auf Besuch. Unter anderem ist hier ein kleines dreijähriges Mädchen, welches mich noch nie zuvor gesehen hatte. Wie ich mich so mit meinen Verwandten am Tisch unterhalte, kommt dieses mit einem Stück Schokolade zum Tisch. Spaßeshalber und mit der festen Überzeugung, dass das kleine Mädchen sicher nein sagen würde, fragte ich sie, ob ich ein Stück bekommen würde. Für mich völlig verblüffend hat die Dreijährige sofort und ohne länger zu zögern die Schokolade in zwei Teile gebrochen und mir die Hälfte überreicht. Selbst als ich gesagt habe, dass das nur ein Spaß war und sie ruhig alles alleine aufnaschen darf, ließ sie sich nicht mehr davon abbringen.

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Show them to me

19. Dezember 2008

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Wirkungskraft

15. Dezember 2008

Es ist immer wieder erstaunlich, dass Vorgesetzte einfach mehr können. Heute ist es mir mal wieder so ergangen. Seit Tagen habe ich versucht ein technisches Problem, für das ich persönlich nichts kann, aber welches ich für wichtig erachte, dass es möglichst schnell gelöst wird, mit mehreren Kollegen von anderen Abteilungen zu klären. Zig E-Mails und mehrere Anrufe sind zwischen den Abteilungen hin und her gegangen. Herausgekommen ist dabei aber leider nichts. Jeder hat es auf jemanden anderen geschoben und meine Wünsche wurden nicht erhört. Ganz im Gegenteil…

Und dann kam mein Vorgesetzter ins Spiel.
Nach ein oder zwei Telefonaten, so scheint es mir zumindest, war alles eitle Wonne. Meine Probleme haben sich ganz einfach in Luft aufgelöst. Doch warum hat das plötzlich doch funktioniert? Braucht es für manche Problemlösungen einfach eine Hierarchieebene höher? So ist es tatsächlich. Es kommt nicht nur auf die Kommunikation alleine an, sondern auch darauf, ob man nur ein kleiner Mitarbeiter, eine Person mit mehr Befugnissen oder sogar der Geschäftsführer einer Firma ist. Vor allem bei größeren Firmen mit vielen Mitarbeitern spielt dieses Machtspiel eine immer wichtigere Rolle.

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Vorstellen beim Nachbarn

7. Dezember 2008

Vor einigen Wochen ist in der Nebenwohnung ein neuer Nachbar eingezogen. Doch bis jetzt habe ich ihn nicht zu Gesicht bekommen. Er hat zwar gerne den Fernseher an, hört Musik und ab der Dämmerung dringt helles Licht aus seinen Fenstern, aber Grüß Gott hat er noch nicht gesagt.

Ich finde das Verhalten etwas komisch. Wie ist es da draußen in der weiten Welt üblich? Man muss sich ja nicht bei jeder Partei im Haus vorstellen kommen. Aber wenn ich in eine neue Wohnung einziehen würde, würde ich doch zumindest bei meinen neuen Nachbarn, mit denen ich direkt Wand an Wand lebe, vorbei schauen.

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